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Cleopatra
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Beiträge: 5529

Wieso musste Jesus Blut vergossen werden?

von Cleopatra am 05.01.2021 08:15

Guten Morgen,
 
in einem anderen Thread ging es um oben genannte Frage.
 
Ich kopiere daher die bisher genannten Argumente hier ein.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Was habe ich dieses Jahr gelernt?

von Burgen am 05.01.2021 06:39


das NT ist in Griechisch, ja, aber man darf finde ich nicht vergessen, Yeshua, Petrus, Johannes, Matthäus und so weiter, die dachten weder deutsch noch griechisch, nein, ihr ganzes Denken war Hebräisch und Aramäisch.

Hallo Leonardo, 

vielen Dank für deinen Beitrag. In etlichen Sätzen finde ich mich wieder. 

Gestern erst las ich in der induktiven Bibel der Schlachter 2000, dass der masoretische Text die am besten bezeugteste Grundlage der Übersetzungen sein soll. 

Und ich denke, da der Gottes Geist bestimmt hat die griechische Schriftweise den Autoren des NT zu geben, kommt dieses dem westlichen Denken am nächsten. 

Deutsch gab es ja zu dem Zeitpunkt der Bibel NT noch nicht. 

In der Elberfelder sogenannter Studienbibel gibt es ja hinten das fast wörtliche Kettenregister , AT und NT,  dies mal etwas an hebr und griech mit deutschen Erklärungen zu betrachten lohnt wirklich. 
Da erkennt man wie gleich, ähnlich oder unterschiedlich die Worte betrachtet werden können. 

Es ist ja der Heilige Geist, der uns die ganze Schrift pö a pö erschließen wird. Er ist derjenige, der der eigentliche Autor ist. 

*** 
Ich wünsche dir ein friedliches und fröhliches Wachsen im Glauben zusammen mit Jesus, dem Christus. 

Burgen 


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Frage 03: Wer reizte David?

von Burgen am 05.01.2021 06:18


Jonas schrieb: Natürlich ist Gott gerecht bzw der Richter, sonst wäre ja alles gleich-gültig.

Hallo Jonas, 

"gleich gültig" sein sagt etwas anderes aus als "gleichgültig" sein. 


Jonas: Gott ist unberherrscht und das kann er weil er Liebe ist. Er ist eine zügellose, unbeherrschte Quelle von Liebe.

Gottes Liebe rührt sicherlich nicht aus einer Unbeherrschtheit heraus. 

Wäre Gottes Liebe unbeherrscht, wäre sie zerstörerisch. Gottes Liebe sind keine zügellosen und unbeherrschten Emotionen. 

Gottes Wort lässt Frucht in uns hervorwachsen, die nicht eine zügellose und unberrschte Emotion ist. 

Unsere menschlichen Emotionen benötigen Heilung. Oder andererseits seine Hilfe, wenn unser Zorn überzukochen droht. 

Die Bibel gibt da im AT ein gutes Beispiel. Mose bittet Gott ihn schauen zu dürfen. 

Gott ist nicht im Sturm, und Mose darf ihn von hinten sehen. Und wir erkennen Gott auch erst im Nachhinein. 

Er, sein Ausdruck ist sanft, anstelle von Zügellosigkeit und Unbeherrschtheit. Und trotzdem nicht langweilig. 

Ich denke, Gottes Liebe ist wie Feuer, dh reinigend.  




Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.01.2021 06:21.

Leonardo
Gelöschter Benutzer

Re: Was habe ich dieses Jahr gelernt?

von Leonardo am 05.01.2021 02:59

Hallo Cleopatra, 

Deine Frage scheint übersehen worden zu sein.

Ich habe im Jahr 2020 so vieles gelernt, und so den Eindruck, das das Lernen nicht mehr aufhören wird

Erstmal habe ich 2020 gelernt, das ich ein wankelmütiger Christ war. Das meine Treue, als sie auf die bislang härteste Probe gestellt wurde, nur teilweise hielt. An Gott glaube ich ja nun ohne Pause seit 20 Jahren, aber nicht so an die Bibel.
Aber nicht ganz, so wie es sein sollte. Dann habe ich gelernt, das es mit der Bibel wie mit der Existenz Gottes ist, niemand kann nachweisen so oder so ist es.
Grade auch darum, glaube ich an Gott, und auch wieder an die Bibel.  
Dann beginne ich zu verstehen, das meine Fragen die ich habe eigentlich auch etwas Gutes sein können, denn sie sind mein Weg, um Antworten zu finden, der Weg zu Erkenntnis, der am Besten zu mir passt.
Ich habe jedoch auch gelernt, das ich nicht Gottes Entscheidungen ständig in Frage stellen sollte. Warum hat er das so gemacht, warum hat er jenes so gemacht und nicht anders...wenn man Antworten findet, gut, aber findet man vorerst keine, dann dennoch weitermachen. Gegen den Strom schwimmen, bedeutet nicht nur einfach, origineller zu sein als andere, sondern eben auch, mehr Kraft aufwenden zu müssen um voranzukommen. 

Und ich bin bestätigt worden, das Diskussionen mit richtig ausgeprägten Atheisten eher selten einen Sinn haben. Zum zweiten Male nun. 

Eines der wichtigsten Dinge, die ich gelernt habe, ist jedoch, das selbst die größte Trauer einmal weniger, erträglicher wird. Das oft, nicht immer, aber öfter als man glaubt, selbst nach meilenweitem Weg durch einen tiefen dunklen Tunnel, irgendwann doch wieder Licht kommt. 
Das man manchmal einfach geduldig ertragen muss, durchhalten muss, hoffend und vertrauend, das es wieder besser wird. 
Das man, wenn man auf die Nase gefallen war oder von Schicksalsschlägen umgestoßen wurde,  und erstmal keine Kraft aufbringen kann, um aufzustehen, man geduldig sein muss, und auf den Moment wartet, an dem man spürt, das man einen Versuch wagen kann, aufzustehen, und dann weiterzugehen. 
Dieser Moment war im Jahr 2020 gekommen bei mir, und ich bin auf den Beinen wieder, aber ich taumele noch, nach dem langen Liegen aber wohl kein Wunder.

Und ich bin bestätigt worden, es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man an einen Gott glaubt, der alles mögliche sein könnte, oder ob man glaubt, das dieser Gott sich auch für uns interessiert, und uns sogar liebt. 

Irgendwo in der Bibel steht, sorry, hab den Vers jetzt nicht extra rausgesucht, aber sinngemäß geht er so:

Herr, wenn ich den Himmel sehe, und die Sterne, deiner Hände Werk, was ist der Mensch, das du seiner gedenkst?

Fand das grade sehr passend. Es ist überwältigend, so einen Gott zu haben, nur ist einem das viel zu selten bewusst.

Das waren die wichtigsten Dinge die ich so gelernt habe oder bei denen ich bestätigt worden bin.

PS: Und auch, wenn manche Christen mir da nicht zustimmen werden, hab auch gelernt, das wir vieles, was in der Bibel steht, als europäische Heidenchristen nicht so ohne Weiteres verstehen, darunter auch was Yeshua/Jesus sagte und was er damit meinte. Vieles erschließt sich wirklich erst, wenn man den jüdischen Hintergrund kennt. Selbst das Bibel-Griechisch finde ich, ist nicht primär aussagekräftig, das NT ist in Griechisch, ja, aber man darf finde ich nicht vergessen, Yeshua, Petrus, Johannes, Matthäus  und so weiter, die dachten weder deutsch noch griechisch, nein, ihr ganzes Denken war Hebräisch und Aramäisch.  
Wenn man das NT in Griechisch liest, darf man nicht vergessen, das dies immer noch nicht die Sprache war, in der die Autoren des NT dachten.
Deshalb habe ich auch ganz praktisch gelernt, das man überlegen sollte, welches Wort die Autoren grade im Sinn hatten, als sie dann ein griechisches Wort gesucht haben, das diesem hebräischen oder aramäischen Wort am nähesten kommt. Das noch ganz als ganz praktisches Beispiel, was ich so gelernt habe dieses Jahr.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.01.2021 03:40.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (11) Ich will des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht -- Ps 59,7

von Burgen am 05.01.2021 00:34



Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.* Psalm 23,6 

Jesus spricht: Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und volle Genüge. * Johannes 10,10 

Kl: 1.Mose 9,12-17 
Bl: Lukas   3,15-20  

Dafür danken wir dir, lieber himmlischer Vater, dass du uns ernährst an Leib, Geist und Seele, auch wenn wir dir nicht dafür danken. 
Und dafür preisen wir dich, Herr Jesus Christus, dass du zu uns gekommen bist alsein rechter Hirte, obwohl wie dich selber achteten wie ein Schaf und über dich herfielen wie reißende Wölfe. 
Und darum bitten wir dich, o Heiliger Geist, dass du uns lebendig machst mitten in diesem Leben: Lass uns empfindlich werden für fehlende Liebe, aber auch empfänglich für das Gute, das du uns gibst! (Eberhard Jüngel)  


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Frage 03: Wer reizte David?

von Burgen am 05.01.2021 00:24



Aber ein Beispiel; wenn jemand einen alten, wehrlosen Menschen ausraubt, wird demjenigen aller vorraussicht nach, der Zorn seiner Umwelt treffen. Ist das dann der Zorn Gottes?

Hallo Jonas, 

dieses Beispiel sieht nicht danach aus, dass es zu der Beschreibung passt, die Gottes Zorn, seine Gerechtigkeit und seine Liebe beschreibt. 

Gott wird als gerecht beschrieben und auch als zornig. Zornig deshalb, weil er im AT eben noch nicht versöhnt ist mit sich und nicht mit den Menschen. 

Seiner Gerechtigkeit ist jetzt, also erst im NT nach dem Kreuzesgeschehen, genüge getan, nämlich in Jesus Christus. Heißt, er straft nicht mehr im Sinne des AT. 

Um aber sozusagen "nicht zornig sein zu müssen", was ja auch Tod zur Folge haben könnte, mussten damals unschuldige und ohne Fehl und Tadel die Lämmer ihr Blut lassen. Zum ersten mal traf das bei A&E ein. Dann, nach dem Menschenmord wurden sogenannte Schutzstädte eingerichtet. Einerseits traf das auf der Menschenebene zu. Und seit dem Auszug aus Ägypten wurde Blut zum bedeckenden Schutzzeichen. Als Nächstes wird sehr ausführlich die ganze Tieropfer für Gottes Gerechtigkeit bezüglich der Menschen im 3.Mosebuch beschrieben. Und solange es noch den 2.Tempel gab, wurde dies auch durchgeführt. 
Und auch Jesus musste bluten für die Menschen. Er verlor sein Blut, um Gott mit den Menschen zu versöhnen. Eigentlich könnte man auch sagen, Gott versöhnte sich durch seinen Sohn mit sich selbst. 

Die Gerechtigkeit, manchmal spüren wir Menschen noch tief in uns Sündenbewusstsein gekoppelt mit der Angst nicht gestraft zu werden. Der Staatsanwalt, die Rolle des Anklägers ist abgesetzt worden. Er hat kein Anrecht mehr auf uns. Hat er ja auch nie gehabt, deshalb war er immer so unerbittlich. 

Ja, Gott liebt die Menschen und deshalb lieben wir ihn als Abba, Vater und Jesus Christus und dem Heiligen Geist. Das Angebot gilt allen Menschen. 



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Jonas

55, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott

von Jonas am 04.01.2021 21:38

edit: Beitrag wurde hierher verschoben,
LG Cleo, 05.01.2021, 08:19 Uhr

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.01.2021 08:19.

Jonas

55, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Frage 03: Wer reizte David?

von Jonas am 04.01.2021 20:55

Hallo Geli Und Cleopatra!

Natürlich ist Gott gerecht bzw der Richter, sonst wäre ja alles gleich-gültig.

Gott braucht sich nicht zu beherrschen, auf das sein Zorn nicht unkontrolliert hervorbricht.
In Gott ist nichts was er mit Gewalt zurückhalten müßte, auf daß er nicht zu großen Schaden anrichten würde.
Gott ist unberherrscht und das kann er weil er Liebe ist.
Er ist eine zügellose, unbeherrschte Quelle von Liebe.

Aber ein Beispiel;
wenn jemand einen alten, wehrlosen Menschen ausraubt, wird demjenigen aller vorraussicht nach, der Zorn seiner Umwelt treffen.
Ist das dann der Zorn Gottes?

Mit besten Grüßen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.01.2021 21:48.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott

von geli am 04.01.2021 20:50

edit: Beitrag wurde hierher verschoben,
LG Cleo, 05.01.20021, 08:18 Uhr

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.01.2021 08:18.

Jonas

55, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott

von Jonas am 04.01.2021 20:34

edit: Beitrag wurde hierher verschoben.
Lg Cleo, 05.01.2021, 08:18 Uhr

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.01.2021 08:18.
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