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Re: Mit Gott versöhnt, aber noch nicht am Ziel
von Merciful am 24.07.2019 07:33Ohne Tadel zu sein am Tag Christi - dies sehe ich auch nicht als menschlichen Anspruch.
Auch der Begriff Stress ist vom Menschen her gedacht, der sich abmüht um Gott zu gefallen.
Darum soll es in diesem Thread nicht gehen.
Erneuerung geschieht immer von Gott her. Es geht mir um Besinnung auf das Gebot Gottes.
Gottes Gebot und Gottes Weg sind eins. In der Besinnung auf das Gebot bleiben wir auf dem Weg.
Re: Gibt es heute noch Wunder?
von Cleopatra am 24.07.2019 07:32Denn wie gesagt- hier hat das glaube ich niemand behauptet.
Wie Cosima schon schrieb, findet sich dieses Thema nicht nur in einer Gemeinde statt.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Gibt es heute noch Wunder?
von Cleopatra am 24.07.2019 07:20Hm, also vorsichtig ausgedrückt emfpinde ich solche Aussagen doch wirklich als sehr willkürlich angenommen.
In dem Text geht es darum, dass es eben unterschiedliche Körperteile gibt, die alle unterschiedliche Funktionen haben, aber dennoch alles zu einem Körper gehört. (eben die Gemeinde)
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Micro
Gelöschter Benutzer
Re: Gibt es heute noch Wunder?
von Micro am 24.07.2019 06:06Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Mit Gott versöhnt, aber noch nicht am Ziel
von Burgen am 23.07.2019 22:23Hallo Merciful.
das ist ein sehr schönes Thema.
Und gerne möchte ich deine Verse ergänzen mit Vers 11 aus der Basis-Bibel.
Phil 1,11
Dann werdet ihr reichlich ausgestattet sein
mit dem Ertrag der Gerechtigkeit.
Den lässt Jesus Christus wachsen,
um die Herrlichkeit und den Ruhm Gottes
noch größer zu machen.
Als Randbemerkung wird in dem Text folgendes betont:
-Gnade/Ertrag der Gerechtigkeit:
-Friede
-Herrlichkeit
Und es ist doch so, wir als Christen befinden uns auf dem Weg.
Manchmal passiert lange Zeit so gut wie nichts. Wir leben solange weiter so, bis Gott erneut zu unserem Herzen spricht.
Und immer geht es auch darum, in der Nächstenliebe zu wachsen, es zumindest lernen (wollen).
Da spricht mich besonders Vers 9 an:
Und das ist es,
worum ich bete:
Eure Liebe soll weiterwachsen
und zunehmend geprägt sein von Erkenntnis
und umfassendem Verständnis.
Vers 10
Ihr sollt selbst überprüfen können,
worauf es ankommt.
Denn ihr sollt fehlerlos sein
Und keinerlei Anstoß erregen an dem Tag,
an dem Christus wiederkommt.
***
Fehlerlos - ein ganz schön hoher Anspruch. Zum Glück dürfen wir täglich um Vergebung bitten.
Das nimmt den Stress heraus und führt in eine vertrauensvolle Zuversicht in die Liebe unseres Herrn.
Denn wir sind Geliebte Gottes. Er ist unser Bräutigam, unabhängig vom menschlichen Geschlecht.
Da geht es nicht um den fleischlichen, natürlichen Menschen. Obwohl jeder noch im natürlichen Leib wohnt.
Naja. Vielleicht meinst du ja auch etwas gaaanz anderes?
Gruß
Burgen
Re: Gibt es heute noch Wunder?
von Cosima am 23.07.2019 21:11
Von einem Wunder möchte ich euch erzählen, das ich miterlebt habe und auch Fotos dazu machen konnte.
Als ich 2016 auf der Urlaubsinsel war, wo meine Familie und ich schon vierzig Jahre Erholung suchen und finden,
gab es im September einen fürchterlichen Brand. Die Touristen sind abgereist...
Häuser, Bäume und Tiere verbrannten, es war schrecklich.
Unsere Vermieter, ein altes Ehepaar, die davon leben, dass wir die kleinen Apartments mieten und von ihrem
Olivengarten. Ein anderes Einkommen haben sie nicht. Als wir sie fragten, ob sie keine Angst haben, dass das
Feuer überspringt, es war nicht weit von uns entfernt.... da gab die alte Frau zur Antwort: "Wir haben einen
großen Gott, dem vertrauen wir!" Ihr Anwesen wurde bewahrt.
Freunde von uns, haben ein Haus in den Bergen. Dort tobte das Feuer und verbrannte alles, was es erreichte.
Sie kamen zu uns, fuhren durch die Feuersbrunst hindurch. Wir beteten miteinander zu unserem "großen Gott"!
Als das Feuer nach drei Tagen endlich gelöscht war, fuhren wir zu ihrem Haus.
Rundrum gab es noch Rauch und kleine züngelnden Flammen. Es war gespenstig.
Und was trafen wir an? Ihr Haus war unversehrt! Das Haus neben ihrem, direkt
Mauer an Mauer, war total niedergebrannt.

Das Haus mit dem Balkon gehört unseren Freunden. Nchts daran wurde verbrannt, nicht einmal versenkt.
Das Haus wurde auch mit viel Holz gebaut - nichts davon verbrannte.
Natürlich kann man auch das auf eine natürliche Weise erklären, warum dieses Haus bewahrt blieb und das Nachbarhaus
total abgebrannt ist. Für uns war es ein Wunder, das Gott geschenkt hat. Dafür haben wir gedankt, dem großen wunderbaren
Gott ihm allein die Ehre gegeben. Amen!
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Re: Gibt es heute noch Wunder?
von chestnut am 23.07.2019 20:47Ich möchte Gott nicht auf Nicht-Wunderzeiten reduzieren.
Dafür ist mir seine Almacht zu kostbar.
Re: Gibt es heute noch Wunder?
von Cosima am 23.07.2019 20:44
Vielen Dank liebe Cleo, liebe Königstochter und lieber Micro,
eure Beiträge habe ich mit großen Interesse gelesen. Leider kam ich nicht dazu, selbst zu schreiben...
im Moment sind etwa dreißig junge Leute unter mir im Garten - um mit meinem Enkelsohn zu feiern.
Bei fünf jungen Männern im Haus gibt es jeden Tag etwas für mich zu tun, was mir euch Freude macht.
Aber jetzt habe ich Zeit und möchte meine Gedanken zu dem Thema auch mitteilen.
Micro, du schreibst:
Wissen darüber von betroffenen Menschen, oder durch Veröffentlichungen. Ich habe dir ja schon einmal
versichert, dass ich dich gut verstehe, weil ich auch so gedacht habe. Ich habe auch nicht vor, dich von
meinem Standpunkt zu überzeugen. Wichtig ist, dass du Jesus Christus als deinen Heiland und Retter
erkannt hast und ihm nachfolgst.
Gott hat mich so geführt, dass ich nicht nur Wunder erlebt habe, sondern auch Befreiung. Und das mitten
in der Evangelisch-Lutherischen Kirche, auch keine charismatische Gruppierung davon. Damals kannte ich
diesen Ausdruck noch gar nicht.
Aber ich bin überzeugt davon, dass Gott heute noch in jeder Gruppierung seine Nachfolger hat. Und er tut
heute noch Wunder, er schenkt Heilung, befreit Menschen von okkulten Bindungen, gibt Weisheit und
Erkenntnisse, die menschlich nicht nachvollziehbar sind. All das habe ich persönlich erlebt.
Ich weiß, dass es genug Schriftgut gibt, welches all das widerlegen kann. Das war ja von Anfang an schon
so, dass man Jesus nicht glaubte, weil man genug Beweise hatte, dass es nicht stimmt, was er sagt, tut und
wie er gelebt hat und gestorben und auferstanden ist.
Ja, das Glaubensbekenntnis von TMS kann ich nachvollziehen. Auch sie folgen Jesus nach und tun es auf ihre
Weise.
Wir alle sind Geschöpfe eines wunderbaren, kreativen Gottes. Er hat uns so unterschiedlich gemacht, das finde
ich genial. Deshalb kann ich jeden annehmen, der Jesus nachfolgt, egal, wie er es tut - und mich freuen, dass
Jesus Christus die Hauptperson in seinem Herzen ist, auch wenn er völlig anders nachfolgt wie ich.
Dass ich heute so denke, ist auch ein Wunder, denn es gab Zeiten, da habe ich das so gesehen wie du, Micro.
Deshalb verstehe ich dich sehr gut.
Herzliche Grüße von Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Micro
Gelöschter Benutzer
Re: Gibt es heute noch Wunder?
von Micro am 23.07.2019 17:27Mit Gott versöhnt, aber noch nicht am Ziel
von Merciful am 23.07.2019 14:59Und ich bete dafür,
dass eure Liebe reicher und reicher werde an Erkenntnis
und zu umfassender Einsicht gelangt,
und dass ihr so zu prüfen vermögt, worauf es ankommt;
dann werdet ihr rein sein und ohne Tadel am Tag Christi,
erfüllt von der Frucht der Gerechtigkeit, die Jesus Christus wirkt,
zur Ehre und zum Lob Gottes.
(Brief des Paulus an die Philipper 1, 9-11; Zürcher Bibel)
Mit Gott versöhnt, aber noch nicht am Ziel - so habe ich diesen Thread überschrieben.
In der frühen Christenheit war in der Gemeinde das Wissen vorhanden, dass diese sich auf einem Weg befindet hin zu Gottes Ziel.
Die Christen wurden so bezeichnet, als Menschen des neuen Weges (Apostelgeschichte 19, 2+23).
Bereits im Alten Testament finden wir häufig das Bild des Weges - der Glaubende als Mensch, der mit Gott unterwegs ist.
Sind wir uns heute noch dessen bewusst, dass wir auf einem Weg gehen hin zu einem uns vorgegebenen Ziel?
Durch die enge Pforte hindurch haben wir den schmalen Weg betreten, der zum Leben führt.
Aber die enge Pforte ist eben doch nur der Anfang des Weges.
Welche Regel gilt für die Wanderschaft des christlichen Pilgers auf Erden?
Paulus formuliert diese Regel etwa in dem von mir zitierten Vers.
Es geht darum, an Liebe und Weisheit reich zu werden, nach Gottes Gebot zu leben.
Demut aber ist der Weisheit Anfang.
Merciful


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