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LittleC

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Re: Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun - wie denkt ihr über den Satz

von LittleC am 24.04.2019 01:21

Hallo, liebe Burgen,
mit meinem obigen Beitrag wollte ich den von Dir begonnenen Thread mit all Deinen Überlegungen ganz bestimmt nicht abblocken. Es tut mir Leid und ich bitte Dich dafür in aller Form um Entschuldigung.

Der Eingangssatz zu diesem Thread löst bei mir Gedanken aus, die sich in eine noch etwas andere Richtung bewegen.

Für mich sind die Worte Jesu einer der zahlreichen "Gipfel" seiner Lehren zur Nächstenliebe.
Entsprechend seinem Grundsatz: "...wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin! (Mt 5,39)" reagiert Jesus nach dem gesamten Martyrium, das er als Mensch durchlebt hat, gegenüber den Menschen, die ihm das alles angetan bzw. die das so gewollt haben, in einer Form, die auch heute sicher von einem Großteil der Menschheit mit Unverständnis gesehen wird.

Die von Jesus "praktizierte" Nächstenliebe fehlt ganz sicher in allen Fällen, in denen Geschädigte bzw. ihnen Nahestehende zur Selbstjustiz greifen (bis hin zur Lynchjustiz) oder auch dann, wenn die Angehörigen von Opfern wegen eines nicht zu Ende kommenden Prozesses oder wegen einer ihrer Meinung nach zu geringen Verurteilung aus ihrem eigenen "Leid" heraus eine "gerechtere" Bestrafung fordern.

Was wir nicht wissen ist, wie Gott die nach seinem Willen entstandenen Geschöpfe, die Menschen, die noch nie etwas von IHM gehört oder die sich von IHM abgewandt haben, im Falle ihres Ablebens tatsächlich behandelt. Ich ganz persönlich denke, dass wir uns da als kleine Menschen zu Lebzeiten niemals die richtigen Vorstellungen machen können. Auch wenn in der Bibel die verschiedensten "Strafen Gottes" beschrieben werden, so sind die dazu niedergeschriebenen Gedanken der Autoren nichts anderes, als deren hoch zu achtende, aber trotz allem persönliche und ggf. auch inspirierte Überlegungen.

Wir glauben an den allmächtigen, ewigen GOTT. Wenn Gott ewig besteht, dann ist ER auch zeitlos. Für mich heißt das nichts anderes, als dass Gott bereits bei der Erschaffung jedes Menschen, die ER mit freiem Willen ausgestattet hat, von Anfang an genau weiß, wie sein Leben verläuft und letztlich endet.
Was hätte GOTT mit den Menschen gemacht, wenn Jesus für sie den Vater nicht um Vergebung gebeten hätte? Wer von uns Menschen kann das wissen?

Wir werden es erst erfahren, wenn wir mit unserem körperlichen Ende vor unseren Schöpfer treten...

LG von LC

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Merciful

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Re: Brot des Lebens

von Merciful am 23.04.2019 17:56

pausenclown schrieb: Worum geht es dir eigentlich?

Ich versuche einen Sachverhalt zu klären.

Merciful

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Merciful

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Re: Brot des Lebens

von Merciful am 23.04.2019 17:51

Um ein wenig mehr Klarheit zu erhalten, habe ich nach dem Begriff Afikoman gesucht.

Ich verlinke hier zwei Seiten, zum einen den Abschnitt aus der Wikipedia, zum anderen einen Text der Jüdischen Allgemeine.

Wikipedia (Afikoman)

Jüdische Allgemeine (Afikoman)

Merciful

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Brot des Lebens

von pausenclown am 23.04.2019 17:38

 Öhm, mericful?

Worum geht es dir eigentlich?  Niemand fordert das für Christen das Brot muss so oder so oder was auch immer sein. Ein muss bezieht sich auf die jüdische verschifft zum Sederessen. 
Was du noch daraus lesen magst, dein Ding.
Daher werde ich dir nicht mehr antworten.

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Merciful

55, Männlich

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Re: Brot des Lebens

von Merciful am 23.04.2019 17:28

pausenclown schrieb:
Im Talmud gibt es keinen Hinweis auf den Anfikon usw .
dafür in der Mischna.

Wie das?

Soweit ich informiert bin, bildet die Mischna den ersten Teil des Talmuds.

Der Talmud besteht aus Mischna und Gemara.

Merciful

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Merciful

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Re: Brot des Lebens

von Merciful am 23.04.2019 17:23

pausenclown schrieb: Ist der ständige Verweis das steht nicht in der Bibel Ironie?

Keineswegs.

pausenclown schrieb: Also wo ist das Problem ?

Du hattest anfangs geschrieben, das Brot müsse Streifen und Löcher haben.

Aber wenn dies in der Bibel gar nicht gefordert wird, dann stimmt dies doch so nicht.

Entscheidend und wichtig ist doch, dass Jesus für uns starb zur Vergebung der Sünden.

Dann kann man doch nicht sagen, das Brot müsse aber so und so sein.

Das Brot damals mag ungesäuert gewesen sein.

Ansonsten aber hat Jesus schlicht das Brot genommen, gedankt, gebrochen und ausgeteilt.

So sagen es, soweit ich sehe, die biblischen Texte.

Das Heil und das Leben, das Jesus brachte, wird durch den Glauben angenommen.

Es wäre daher nicht richtig, jene Beschaffenheit des Brotes (Streifen, Löcher)
quasi als Bedingung für die Vergebung der Sünden anzusprechen.

Denn dann würde tatsächlich die Gefahr bestehen, dass Gnade durch Gesetz ersetzt würde.

Das Kreuz Christi würde quasi unter das Joch des Gesetzes gebracht.

Damit wäre die Bedeutung der Abendmahlsfeier meines Erachtens missverstanden.

Merciful

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Brot des Lebens

von pausenclown am 23.04.2019 16:46

Ist der ständige Verweis das steht nicht in der Bibel Ironie? 
In der Bibel steht so viel was Menschen nicht tun ...
Also wo ist das Problem ?
Für mich ist das die seltsamste Diskussion die ich seit langem geführt habe.
Juden kommen genau durch die Beschaffenheit des Brotes zum leben. Sollte man sich da eigentlich freuen ? 
Nein, ist Anlass dafür zu betonen, steht nicht in Bibel.
Für mich das krank.

Im Talmud gibt es keinen Hinweis auf den Anfikon usw .
dafür in der Mischna.
Woher kommt nun das Wort Anfikon ? Vermutlich daher Aphikomenos: der da kommen soll.
Ich würde wohl sagen damit ist Jesus gemeint.

Dieser Brauch hat wohl nach der Zerstörung des Tempels entwickelt. Kein Tempel, kein Platz zum opfern.

Nun kann man uns natürlich dümmlichkeit, überritualsiertheit, gesetzlichkeit, usw usw vorwerfen, damit habe ich kein Problem.


LG

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.04.2019 17:05.

Merciful

55, Männlich

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Re: Brot des Lebens

von Merciful am 23.04.2019 15:46

Am vierzehnten Tage des ersten Monats zur Zeit der Abenddämmerung ist des HERRN Passa.

Und am fünfzehnten desselben Monats ist das Fest der Ungesäuerten Brote für den HERRN.
Sieben Tage sollt ihr ungesäuertes Brot essen.

Am ersten Tage sollt ihr eine heilige Versammlung halten; da sollt ihr keine Dienstarbeit tun.
Und sieben Tage sollt ihr dem HERRN Feueropfer darbringen.
Am siebenten Tage soll wieder eine heilige Versammlung sein; da sollt ihr auch keine Dienstarbeit tun.


(3. Mose 23, 5-8; Lutherbibel 2017)

Auch hier bezeichnet der Name des Festes die Beschaffenheit des Brotes lediglich mit dem Adjektiv 'ungesäuert'.

Dies stimmt mit den Versen aus dem Evangelium nach Matthäus überein.

Hier wie dort ist von Streifen und Löchern und Beutel und Fächern nicht die Rede.

Ich vermute daher, dass diese Praxis, wenn sie denn im heutigen Judentum üblich ist, später eingeführt worden ist.

Wann und weshalb sie eingeführt worden ist, konnte bisher in diesem Thread nicht geklärt werden.

Jedoch wurde von Micro die Vermutung geäußert, dass messianische Juden diese Praxis eingeführt haben.

Dann würde sich jedoch die Frage stellen, weshalb diese Praxis vom übrigen Judentum übernommen worden ist!?

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.04.2019 15:47.

Cosima
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Re: Brot des Lebens

von Cosima am 23.04.2019 13:15

Jesus Christus ist für mich das "Brot des Lebens". 
Auch dieser Ausdruck ist nur ein Sinnbild, denn Jesus ist kein "Brot". 

Somit habe ich kein Problem damit, wenn ich Matze nehme beim Sedermahl, 
oder Obladen beim Abendmahl, oder auch einfach Weißbrot, das geteilt wird, 
oder Knäckebrot. 

Wenn das Brot gesegnet wird, ist es ein Sinnbild für mich, für den Leib Jesu.
Ich zerbreche es dann, ehe ich es esse - und bin so dankber, dass Jesus mir 
immer wieder neu zum "Brot meines Lebens" wird. 

Und das Sedermahl erinnert an das Ende der Knechtschaft, genau wie das 
Abendmahl an das Ende der Knechtschaft erinnert. Natürlich gehört zu beiden
eine Vorgeschichte, doch darüber wurde hier im Thread schon geschrieben. 

Ich feiere diese Mahle sehr gerne und in großer Dankbarkeit.
Grüße von Cosima.

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Brot des Lebens

von pausenclown am 23.04.2019 11:34

Hallo Cleo,

für meine Antwort muss ich etwas ausholen. 3 Mose, 23 ff.
Das Wort Feste wurde aus dem Wort Mo'ed übersetzt.
Mo'ed meint Zeitpunkt oder Date oder heute noch treffen. 
Dadurch bekommen diese Feste ein prophetsichen Charakter.
Das ist im Judentum bekannt.
Die Frage ist,  doch wer oder was oder wie wurden sie erfüllt ?
Durch den Messias Jesus und durch sein erstes kommen wurden die Feste im.Frühjahr schon erfüllt.

LG

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