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Doerte
Gelöschter Benutzer

Re: Im Willen Gottes leben _ Grundlagen des Christusglaubens

von Doerte am 27.10.2018 15:34

Hallo Thomas, ich schrieb, dass es irrsinn ist, wenn Gott einen vergeben hat, sich selbst wieder schuldig zu sprechen. 

Ansich ist mir das aber auch egal, ob das jemand macht oder nicht. Von mir aus kann jeder tun was er will, sei ihm vergeben. *lG*

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NennmichThomas
Gelöschter Benutzer

Re: Im Willen Gottes leben _ Grundlagen des Christusglaubens

von NennmichThomas am 27.10.2018 14:26

Hallo Dörte, 



du hast geschrieben:


Für mich ist das Fundament des Glaubens, aus der Vergebung handeln.


Und schreibst dann auch: 


Was aber wenn man es genau nimmt, doch so ist.


Schreibst dann:

Denn wenn Gott dir und allen anderen nicht vergeben hätte und dafür seinen Sohn geopfert hätte. Hättest du sicher mehr Probleme.

 was ich nur unterstreichen kann. Im Augenblick habe ich nämlich gar keine Probleme. Und ohne Christus war mein Leben 24 Jahre lang ein einziges "Problem". 


Du schreibst weiter:
Gott hätte sicher keine Probleme eine neue Sinnflut über diese "verkommene" Welt, von Menschengeist zerstörte Schöpfung - Gottes - zu schicken, sie zu fluten und eine neue zu schaffen.


Doch - das hätte er. Er liebt nämlich die Menschen. Den Sünder. Und seit der ersten Sinnflut, nachdem er den Regenbogen als Zeichen der Gnade an den Himmel setzte, möchte er nicht noch einmal die ganze Menschheit dahinraffen.


Aber Gott lebt auch sicher nicht in einer Wegschmeißgesellschaft. Sondern repariert, pflegt, erhält und heilt .... und trennt irgendwann vollkommen, die Sünde vom Heil und bis dahin wird Gott eben retten was sich retten läßt. Wahrscheinlich am liebsten alles, aber alles will nun mal nicht, sondern schuldig bleiben.


Ein bisschen zu salopp ausgedrückt. 
Auch stimmt es nicht, das Gott eben retten tut, was sich retten lässt. Gott erwählt letztendlich auch. Vor Grundlegung der Welt. So liegt es also nicht an dem Erretteten, das dieser sich Kind Gottes nennen darf. Auch wenn der Errettete in seine Errettung mit einstimmen muss. 

"Alle wollen nun mal nicht". Diese Aussage ist dann wieder theologisch richtig.


Zweitens schrieb ich handeln Christen im besten Falle erst nach dem sie einem anderen vergeben haben. Durch was sonst heben sie sich von anderen ab ?


Wo schriebst du dies in deinem ansonsten recht kurzem Beitrag?


Für mich ist das Fundament des Glaubens, aus der Vergebung handeln. So wie Jesus es getan hat und nicht aus Adams und Evas Gefühlen. Das bringt nicht's, weiter, als nur noch mehr Schuld in die Welt. Die Vergebung bringt sie aus der Welt. und ich bete oft " Vater lass mich in deiner Liebe, in deiner Freude und in deinem Frieden bleiben. Dein Wille geschehe und nicht meiner. Im Jesus Namen amen. "


Das Leben als Christ spielt sich nicht erst dort ab, wo ich anderen vergeben habe, die sich an mir versündigt haben. Ich rechne als Christ anderen ihre Sünden sowieso nicht mehr an.
Als Christ liebe ich also meine Feinde. Tue ihnen Gutes. Trage ihnen ihre Schuld an mir nicht nach. Lies mal die Bergpredigt.





Und noch mal genauer hinsehen, wenn wir versuchen Bibelstellen zusammen zu fassen.

Adam schob nicht die Schuld auf Eva. Er stellte lediglich fest, was geschah. Was sein Problem und sein Ungehorsam war, ist das er auf seine Frau mehr gehört hatte, als auf Gott. Eva wird dann im alten wie im neuen Testament als "Verführte" betrachtet. Und das stimmt ja auch. Die Schlange betrog Eva.
Eva wurde dann aber in ihren Begierden gereizt, selbst klug sein zu wollen und zu wissen was gut und böse ist. Und glaubte der Schlange, das Gott ihnen etwas vorenthalten wolle.
Dadurch, in dem Versuch selbst zu entscheiden, was gut und was böse ist, musste sie fortan die Herrschaft des Mannes über sich ertragen. Unter Schmerzen Kinder gebären.
Und dieser Fluch ist erst für Mann und Frau in Christus dann gewandelt, in eine segensreiche Beziehung der Fürsorge des Mannes für die Frau. So wie Christus für die Gemeinde sorgt.

Die von Jesus erwirkte Vergebung, indem er der Welt Sünde trug, nimmt die Schuld nicht aus der Welt, das ist richtig. Und das habe ich auch gar nicht gesagt. Und wenn ich von Gott Vergebung empfangen habe - für meine früheren Sünden - dann spreche ich mich nicht wieder schuldig, für das was Gott mir schon vergeben hat. Wieso sollte ich auch?

Und bei neuer Schuld kann ich nun getrost und frohen Sinnes zu Gott kommen. Weil ich weiß das Vergebung da ist. Nicht als Freibrief zum sündigen. Aber als Gewißheit, das Gott für mich ist. Was auch passiert.

Also - Dörte - ich muss nicht lernen Vergebung anzunehmen. Ich weiß das mir vergeben worden ist und immer wieder vergeben wird, dort wo ich meine Schuld bekenne.

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NennmichThomas
Gelöschter Benutzer

Re: Im Willen Gottes leben _ Grundlagen des Christusglaubens

von NennmichThomas am 27.10.2018 14:00

Sich selbst vergeben..-?

Du sprichst wohl davon, das ich mir es nicht selbst übel nehme, wenn ich bestimmte Ziele nicht erreiche..-?

Wenn es darum geht, das ich die Rechte eines anderen Menschen verletzt habe, dann kann ich mir hier nicht selbst vergeben. Ich kann lediglich meine Schuld diesem Menschen gegenüber, dem ich Unrecht getan habe, bekennen. Sagen - Du, ich habe dies und das gesagt/getan. Das war nicht richtig...


Dann habe ich meine Schuld bekannt. Und ich kann somit auch vor Gott dann wieder rein dastehen.





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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2535

Re: Im Willen Gottes leben _ Grundlagen des Christusglaubens

von Merciful am 27.10.2018 13:31

Liebe Burgen,

ich denke, du tust recht daran, das Leben im oder nach dem Willen Gottes mit dem Glauben an oder in Jesus zu verbinden.

Denn der Mensch wird durch den Glauben aus Gnaden gerechtfertigt, durch Glauben, der in Liebe tätig und wirksam wird.

Der von dir bereits erwähnte Schweizer Theologe Adolf Schlatter schrieb 1885 ein Buch, das auch heute noch wegweisend ist.

Mit seinem Buch 'Der Glaube im Neuen Testament' wurde er damals in der wissenschaftlichen Welt bekannt.

In seiner Autobiographie merkte er später an, dass er sich von dem Gedanken leiten ließ, dass eine Theologie und Christenheit, die nicht mehr wisse, was das Neue Testament Glaube nenne, tot wäre.

So erarbeitete er in diesem Buch zunächst, was die palästinische und griechische Synagoge vor und neben Jesus unter dem Glauben verstand.

Dann leitete er über zum Glauben des Täufers und den Worten Jesu über den Glauben nach dem Bericht der Evangelisten.

Schließlich untersuchte er das Verständnis des Glaubens bei Jakobus, Petrus und Paulus.

1927 legte Schlatter seine letzte Bearbeitung des Buches in vierter Auflage vor.

Das Buch 'Der Glaube im Neuen Testament' dokumentiert Schlatters Anliegen, Christsein aus der ganzen Fülle des Neuen Testaments als Glaube, der in Liebe tätig und wirksam wird, zur Sprache zu bringen.

Freilich hat Schlatter neben diesem Buch viele weitere Bücher geschrieben, sowohl für Kirchen und Gemeinden als auch solche für die Hand des Pfarrers und der Theologen, Bücher, die die Kenntnis der alten Sprachen voraussetzen.

Im Alter von etwa 85 Jahren schrieb er 1937/38 schließlich sein letztes Buch mit dem Titel 'Kennen wir Jesus?'.

In diesem Buch formulierte er den Glauben und die Liebe in Form einer Darstellung des Lebens und Wirkens Jesu Christi.

Dies war und ist eben deswegen so wichtig, weil der Glaube immer Glaube an und in Jesus ist, der das Fleisch gewordene Wort Gottes war und ist, der auf Erden lebte und wirkte, der gekreuzigt wurde und auferstand aus dem Tode.

Wo und wenn von Glaube gesprochen wird, ist sogleich immer von Jesus zu sprechen. Darum gründet jegliche Soteriologie und Ethik, die sich dem Wort Gottes verpflichtet weiß, in der biblisch-historischen Christologie.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.10.2018 14:36.

Doerte
Gelöschter Benutzer

Re: der Spruch

von Doerte am 27.10.2018 12:04

Handy_339.jpg

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Doerte
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette(1),Tiere und Pflanzen.

von Doerte am 27.10.2018 12:02

Lotus

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Doerte
Gelöschter Benutzer

Re: Ich packe meinen koffer, und nehme mit...

von Doerte am 27.10.2018 12:01

Ich packe meinen Koffer und nehme mit :
Badetuch, Handschuhe, Etui, Igel - Bürste, Einstecktuch,
Haarspangen, Nachthemd, Bibel, Lesebrille,Echthaarperücke, Ehering,
Gürtel, Löffel, Leselampe, Einmalhandschuhe, Esel - mein Kuscheltier,

 

Taschenmesser, Reisset, T - Shirt, mein Kindle ( E Bock )Tachenlampe,Radio, eine Hand voll Sonnenschein,

2 ten Koffer,

Flug-Ticket,Turnschuhe, Lampenöl, Block, Kuschelsocken, Nasenspray,
Deocreme, 

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Doerte
Gelöschter Benutzer

Re: ein Spiel mit Sätzen und Fantasie

von Doerte am 27.10.2018 12:00

Vorrecht haben wir auch unsere Schätze im Himmel zu sammeln.

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Doerte
Gelöschter Benutzer

Re: Im Willen Gottes leben _ Grundlagen des Christusglaubens

von Doerte am 27.10.2018 10:35

Hallo Thomas,


Die Vergebung - die Jesus erwirkt hat- bringt zwar nicht die Schuld aus der Welt, aber sie hilft uns dann, dort wo wir schuldig werden/geworden sind, sie abzugeben/loszuwerden.


Erstens habe ich nicht geschrieben, dass man aus der Vergebung heraus lebt. Was aber wenn man es genau nimmt, doch so ist. Denn wenn Gott dir und allen anderen nicht vergeben hätte und dafür seinen Sohn geopfert hätte. Hättest du sicher mehr Probleme.
Gott hätte sicher keine Probleme eine neue Sinnflut über diese "verkommene" Welt, von Menschengeist zerstörte Schöpfung - Gottes - zu schicken, sie zu fluten und eine neue zu schaffen.

Aber Gott lebt auch sicher nicht in einer Wegschmeißgesellschaft. Sondern repariert, pflegt, erhält und heilt .... und trennt irgendwann vollkommen, die Sünde vom Heil und bis dahin wird Gott eben retten was sich retten läßt. Wahrscheinlich am liebsten alles, aber alles will nun mal nicht, sondern schuldig bleiben.


Zweitens schrieb ich  handeln Christen im besten Falle erst nach dem sie einem anderen vergeben haben. Durch was sonst heben sie sich von anderen ab ?

Aus Wut, Zorn, Hass, Schuldzuspruch zu handeln ? - kann doch jeder aber und wieder einmal ! das sind Adams und Evas Züge. Adam schob die Schuld auf Eva und Eva auf die Schlange und so kam die Schuld in die Welt. Es bleibt dabei. Die Vergebung bringt die Schuld aus der Welt und ein Nicht vergeben bringt immer mehr davon, in diese Welt. 

und es ist irrsinnig wenn Gott dir vergibt ? sich selbst wieder schuldig zu sprechen. Lerne Vergebung auch anzunehmen ! Ein Teil der Liebe Gottes zu uns ist das er uns ... vergeben hat. Nimmst du sie nicht an, lehnst du diesen Teil der Vaterliebe, die er für dich hat, ab. 

*lG* Dörte


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NennmichThomas
Gelöschter Benutzer

Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes

von NennmichThomas am 27.10.2018 10:18

Ich habe jetzt gerade die letzten Tage die komplette Offenbarung nochmal durchgelesen und in weiten Teilen auch verstanden. Bin dabei jetzt Hesekiel zu lesen und habe da gleich eine Parralele zu unserem nächsten Kapitel gefunden.    


Offenbarung 10


1 Und ich sah einen andern starken Engel vom Himmel herabkommen, mit einer Wolke bekleidet, und der Regenbogen auf seinem Haupt und sein Antlitz wie die Sonne und seine Füße wie Feuersäulen.
2 Und er hatte in seiner Hand ein Büchlein, das war aufgetan. Und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde,
3 und er schrie mit großer Stimme, wie ein Löwe brüllt. Und als er schrie, erhoben die sieben Donner ihre Stimmen.
4 Und als die sieben Donner geredet hat
ten, wollte ich es aufschreiben. Da hörte ich eine Stimme vom Himmel sagen: Versiegle, was die sieben Donner geredet haben, und schreib es nicht auf!

Johannes sieht also Stück für Stück die Zukunft und auch die Zusammenhänge an Ereignissen, die sich schon zu allen Zeiten hier immer wiederholt haben. Insofern es nichts Neues unter der Sonne gibt und viele Ereignisse in ähnlicher Form auch früher schon stattfanden. So wie auch Jesus und Paulus davon sprachen, das schon viele Antichristen in der Welt sind.
Nur das sich am Ende alles nochmal zuspitzen wird. Bis wir dann auf ein neues Universum hinsteuern.

Hier soll etwas versiegelt werden. Und ich denke manchmal ist es auch für uns besser, nicht immer gleich alles was wir wissen hinauszuposaunen. Immerhin steht in Offenbarung 1, selig ist wer da hört und BEWAHRT..

5 Und der Engel, den ich stehen sah auf dem Meer und auf der Erde, hob seine rechte Hand auf zum Himmel
6 und schwor bei dem, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist und die Erde und was darin ist und das Meer und was darin ist: Es soll hinfort keine Zeit mehr sein,
7 sondern in den Tagen, wenn der siebente Engel seine Stimme erheben und seine Posaune blasen wird, dann ist vollendet das Geheimnis Gottes, wie er es verkündigt hat seinen Knechten, den Propheten.
8 Und die Stimme, die ich vom Himmel gehört hatte, redete abermals mit mir und sprach: Geh hin, nimm das offene Büchlein aus der Hand des Engels, der auf dem Meer und auf der Erde steht!
9 Und ich ging hin zu dem Engel und bat ihn, mir das Büchlein zu geben. Und er sprach zu mir: Nimm und verschling's! Und es wird dir bitter im Magen sein, aber in deinem Mund wird's süß sein wie Honig.
10 Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang es. Und es war süß in meinem Mund wie Honig, und als ich's gegessen hatte, war es mir bitter im Magen.

Vollendet das Geheimnis Gottes, Gottes Gerechtigkeit und Gottes Pläne für die Welt werden für jedermann offenbar sein. Es wird keine Geheimnisse mehr geben. Alle werden erkennen, das es Gott gibt und warum es so und nicht anders kommen konnte. Kommen musste.
Johannes bekommt nun ein Büchlein aus der Hand des Engels (Mittlers) zu essen. Was bedeutet er soll es verinnerlichen, den Text sich zu eigen machen.

Das gilt auch für uns, das wir das Wort Gottes verinnerlichen sollen (to learn by heart - im Englischen : Auswendig lernen - sich zu Herzen nehmen, im Herzen bewahren).

Und nun noch mal die Parralellstelle aus Hesekiel 2:


1 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, stelle dich auf deine Füße, so will ich mit dir reden.
2 Und als er so mit mir redete, kam der Geist in mich und stellte mich auf meine Füße, und ich hörte dem zu, der mit mir redete.
3 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, ich sende dich zu den abtrünnigen Israeliten und zu den Völkern, die von mir abtrünnig geworden sind. Sie und ihre Väter haben sich bis auf diesen heutigen Tag gegen mich aufgelehnt.
4 Und die Kinder, zu denen ich dich sende, haben harte Köpfe und verstockte Herzen. Zu denen sollst du sagen: »So spricht Gott der HERR!«
5 Sie gehorchen oder lassen es – denn sie sind ein Haus des Widerspruchs –, dennoch sollen sie wissen, dass ein Prophet unter ihnen gewesen ist.
6 Und du, Menschenkind, sollst dich vor ihnen nicht fürchten noch vor ihren Worten fürchten. Es sind wohl widerspenstige und stachlige Dornen um dich, und du wohnst unter Skorpionen; aber du sollst dich nicht fürchten vor ihren Worten und dich vor ihrem Angesicht nicht entsetzen – denn sie sind ein Haus des Widerspruchs –,
7 sondern du sollst ihnen meine Worte sagen, sie gehorchen oder lassen es; denn sie sind ein Haus des Widerspruchs.
8 Aber du, Menschenkind, höre, was ich dir sage, und widersprich nicht wie das Haus des Widerspruchs. Tu deinen Mund auf und iss, was ich dir geben werde.
9 Und ich sah, und siehe, da war eine Hand gegen mich ausgestreckt, die hielt eine Schriftrolle.
10 Die breitete sie aus vor mir, und sie war außen und innen beschrieben, und darin stand geschrieben Klage, Ach und Weh.

11 Und mir wurde gesagt: Du musst abermals weissagen von Völkern und Nationen und Sprachen und vielen Königen.

Hesekiel 3
1 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, iss, was du vor dir hast! Iss diese Schriftrolle und geh hin und rede zum Hause Israel!
2 Da tat ich meinen Mund auf und er gab mir die Rolle zu essen 3 und sprach zu mir: Du Menschenkind, gib deinem Bauch zu essen und fülle dein Inneres mit dieser Schriftrolle, die ich dir gebe. Da aß ich sie, und sie war in meinem Munde so süß wie Honig.


So süß wie Honig ist ein Verweis dann auf Weisheit, die einem damit geschenkt wird. 
Bitter ist dann das, was sich als Gericht erweist. In Hesekiel bleibt dieses Gericht noch offen. In Offenbarung 10 ist es dann beschlossene Sache.

Antworten
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