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Re: ziehet nicht am fremden Joch ... mit den Ungläubigen. 2.Korinther 6,14
von solana am 09.06.2018 22:23Ich muss bei dieser Bibelstelle an eine andere, sehr bekannte Stelle denken und verstehe es von daher:
Mt 11,29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
Dazu stelle ich mir so ein Ochsengespann unter dem Joch vor: die Tiere tragen die Last des Jochs zusammen und sind dadurch mit dem Gespannführer verbunden, der das Ganze lenkt.
Nun stelle ich mir vor, wie Jesus an meiner Seite geht und meine Last mitträgt, so dass für mich nicht mehr viel Schweres übrig bleibt und meine Seele zur Ruhe kommt. Ich laufe mit und lerne von seiner sanftmütigen und demütigen Unterweisung und werde so von Gott geleitet und geführt.
Anderes Bild: das Joch der Ungläubigen:
Auch hier gibt es etwas/jemanden, der antreibt, führt und lenkt und es gibt eine Last zu tragen für alle, die "sich einspannen lassen". Die sich auf ein bestimmtes Ziel hin ausrichten lassen, dem sie nachjagen und dafür jede erforderliche Last auf sich nehmen, um das zu erreichen ....
Oft genug sind es auch unerreichbare Ziele, die einen immer vorwärts treiben - so wie die Möhre den Esel. (Hier https://www.istockphoto.com/at/grafiken/esel-karotte?sort=mostpopular&mediatype=illustration&assetfiletype=eps&phrase=esel%20karotte gibt es ein paar schöne Bilder dazu
).
Nun stehen wir vor der Frage, unter welchem Joch wir laufen wollen. Beides gleichzeitig geht ja nicht.
Dh die Frage: Was ist Ziel unseres Lebens, was treibt uns zu unserem Tun, wem "dienen" wir?
Das heisst nicht, dass wir unsere Arbeit nicht mehr tun sollen, weil sie zu "profan" ist und zu viele Ungläubige da mitarbeiten.
Aber wir tun die Arbeit mit einer anderen Einstellung und mit einem anderen Ziel vor Augen - deshalb haben wir ein anderes "Joch" auch unseren Schultern und werden von einem anderen Gespannführer gelenkt.
Kol 3,23 Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen,
Kol 3,17 Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.
So verstehe ich das Joch.
Und es bedeutet aber auch: "Lass dich nicht vor jeden Karren spannen." Mach nicht mit, wenn es um zwielichtige Dinge geht, die du nicht guten Gewissens bejahen kannst, auch nicht zB aus Freundschaft oder Mitleid lügen oder betrügen helfen.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Ehefrau wird vergöttert
von Toasti am 09.06.2018 21:47Hey Pray,
du bist schon auf der richtigen Spur. Sowohl dein erstes Beispiel als auch dein Zweites würde auf sie zutreffen. Ich denke vor allem will sie sich nicht Gott UNTERordnen, auch wenn sie eigentlich weiß, dass sie es so oder so tun muss.
1. Petrus 4,1:
von pray am 09.06.2018 20:14Wie versteht ihr diesen Vers?
Re: ziehet nicht am fremden Joch ... mit den Ungläubigen. 2.Korinther 6,14
von pray am 09.06.2018 20:04Lt Kap 6,1 ist es eine Ermahnung.
Ehe? Geschäftspartner? Freunde? Theologische Seite? - ich habe eben erst durch Lesen des ganzen Kap. 6 eine erstaunliche Entdeckung gemacht, welcher Bereich g r u n d s ä t z l i c h angesprochen ist.
. Es ist eigentlich nur die "theologische" Seite,oder? Schon im 1 Korintherbrief hat Paulus gemahnt: "Flieht den Götzendienst!" , darum scheint es auch im 2. Kor. 6 zu gehen und lt Mt. 11,29-30 können wir nur mit Jesus unter einem Joch gehen.
5. Mose 22,10: Du sollst nicht ackern zugleich mit einem Rind und einem Esel.
Ich weiß nicht, ob wir die Korintherstelle nun so einfach auf andere Lebensbereiche anwenden dürfen. Aber wenn 2 Tiere / Menschen unter einem Joch zusammengepfercht sind, m ü s s e n sie ja zwangsläufig den selben Weg gehen, sich dem Tempo anpassen...ABER wie beim Rind und Esel funktioniert das ja gar nicht.
Soweit mal ein paar Gedanken dazu...
Burgen
Gelöschter Benutzer
ziehet nicht am fremden Joch ... mit den Ungläubigen. 2.Korinther 6,14
von Burgen am 09.06.2018 18:57
Hallo ihr Lieben,
Obiger Vers fiel mir ein bei der Betrachtung einiger aktueller Beiträge.
Wie versteht ihr die Aussage? Als Tipp oder lesen wir eher darin eine Warnung?
Vielleicht auch als ein Gehorsamsanspruch Gottes an seine Kinder?
Dann könnte es ein Liebesgebot Gottes an uns sein, oder?
Als junger Mensch, bezogen auf erste Liebe usw. denken wir anders darüber als später, wenn vielleicht
alles im Leben unkorrigierbar erscheint ...
Aus den anderen Beiträgen meine herausgelesen haben, dass das Testosteron den Glauben und Vertrauen
auf Jesus entweder keine Rolle spielte oder das Liebesgefühl für einen anderen Menschen über Gott gestellt wird.
Jedoch, das fremde Joch in einer Ehe zieht sicherlich andere Konsequenzen, evtl. Leiden nach sich,
als andere "Joche"?
Wo und wie tappen wir denn so unter ein fremdes Joch? Geht es immer oder meistens um eine fremde Religion?
Und was ist zu tun, wenn es denn geschah?
LG
Burgen
Re: mit Gott erlebt
von pray am 09.06.2018 18:01ELISABETHA
Gelöschter Benutzer
Re: War es in der Arche stockdunkel?
von ELISABETHA am 09.06.2018 17:531. Mose 6,15
Ein Fenster sollst du daran machen obenan,
jedenfalls ein Fenster
Also hatte die Arche auch Fenster.Auf Bilder sind auch Fenster zu sehen.
Re: Ehefrau wird vergöttert
von pray am 09.06.2018 17:49Ich kenne allerdings e i n e Christin, die hat aus Liebe (ist nach Jahren immer noch so) auch einen moslemischen Mann geheiratet. Aber sie hält wie Toasti auch durch und lebt ihren Glauben voll aus. Wenn er es nicht mitbekommt, zieht sie sogar ihr "Ich liebe Israel- Shirt" an und geht damit raus. Allerings ist sie Sonntag für Sonntag alleine in der Gemeinde - das ist der Preis, den sie zahlt.
Re: Ehefrau wird vergöttert
von Toasti am 09.06.2018 17:18@Burgen: Ist leider wenig hilfreich, was du sagst. Dass das nicht gesund ist, ist mir ebenfalls klar, sonst würde ich daraus kein Drama machen, sondern es einfach so lassen wie ist ist.
@Pray: Vielen Dank, du hast mir schon weitergeholfen!
@ Gabbro: Meine Frau geht damit lockrerer um, gerade auch, weil sie sich mir sehr sicher ist, da ich Christ bin und sie meine Meinung bzw die der Bibel bezüglich Scheidung, Fremdgehen oder sich entfernen kennt.
@ Kezjay: Es tut mir Leid, wie es bei deinem Sohn gelaufen ist. In meinem Falle ist es GOTT SEI DANK nicht so. Ich wachse sogar weiterhin, nur in diesem Punkt der emotionalen Abhängigkeit leider nicht. Davon ab beführwortet sie insgeheim mein "Lebenstil" und bewundert es teilweise sogar, was das für ein Ausmaß auf mein Umfeld hat. All das beruht natürlich nicht auf mich, sondern allein auf den HERRN. Zudem weiß ich, dass sie mich nicht nur schätzt, sondern wirklich liebt- zumindest mit der Liebe, wie die Welt lieben kann. Ebenso spricht alles dagegen, dass sie mich wirklich mal betrügt oder ähnliches. Das ist gerade das paradoxe Übel. Ich habe an sich keinen Grund sowohl weltlich gesehen als auch (vor allem) geistlich gesehen, aber dennoch kommt diese "Enge" immer wieder in solchen Situationen.
Allgemein weiß ich ja, wie schrecklich (krank) meine Ansicht ist. Das ist schon lange vor meinen Augen, aber groß besser wird dies nicht. Ich denke schon, dass Verlustängste schon eine große Rolle spielen. Dies zeigt mir aber wiederrum, dass sie mir ZU wichtig ist, da ich ja laut der Bibel so leben können sollte, als hätte ich keine Frau. Hierzu kam mir ein Gedanke.. Was wäre, wenn Jesus heute wiederkommen würde? Würde ich mich freuen und dies mit einem herzlichen "JA" entgegnen oder würde ich um meine noch unbekehrte Frau bangen und eher ein "NEIN!" entgegnen. Ich kann dies nicht sicher sagen, weiß aber, dass nur ein deutliches "JA" aktzeptabel wäre.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (44) Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der HERR lebt, er ist auferstanden
von Burgen am 09.06.2018 10:42
Losung
Der HERR erforscht alle Herzen und kennt alles Sinnen und Trachten der Gedanken. 1.Chronik 28,9
Nathanael spricht zu Jesus: Woher kennst du mich?
Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, habe ich dich gesehen. Joh 1,45
Jona 1, 1-16
Amos 4, 1-13
So bitte ich dich, gib mir
ein Auge, das fähig ist, Jesus Christus zu sehen;
ein Ohr, das sein Wort versteht;
ein Herz, das von seinem Herzen berührt ist,
und lehre meine Hand, sich vertrauend in die seine zu legen.
(Romano Guardini)


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