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SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Frage zu Lk. 1,17: Johannes der Täufer in Geist und Kraft Elias

von SMart am 19.03.2018 19:45

Na, die liebe geli wies schon deutlich auf den gemeinsamen Versöhnungsauftrag der beiden Propheten hin.

 

Man könnte es dramatisieren:
Elia am Karmel stellte die Menschen vor die Entscheidung, sich zu Gott zu bekehren. Gottes Ruf galt dem ganzen Volk.
Johannes wies auf Jesus hin, was genau so dramatisch ist bzw. endet, wenn wir uns ihm nicht zuwenden. Auch sein Ruf meinte das ganze Volk, die Heiden inklusive.

Die Verbindung der beiden Gesellen wird in Lk1 noch deutlicher.

Die beiden Propheten jedenfalls sahen sich selbst nicht so groß, aber ihr Auftritt und ihr Auftrag waren es dafür umso mehr.

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pray

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Re: Frage zu Lk. 1,17: Johannes der Täufer in Geist und Kraft Elias

von pray am 19.03.2018 19:10

Halli hallo,

wollte euch eine Antwort von einer anderen Christin mitteilen.
Sie brachte auf den Gedanken, dass Johannes ja der Größte unter den Propheten lt NT war, den wertvollen Einschub, dass Elia ja nach Mose der größte (auch von seiner Wirkweise) im AT war. Das sieht man daran, dass Mose und Elia bei der Verklärung Jesu auf dem Berg waren.

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Frage zu Lk. 1,17: Johannes der Täufer in Geist und Kraft Elias

von pray am 19.03.2018 14:39

Vielen Dank fürs Mitdenken.

Geli schrieb: Ich weiß nicht, ob Dir das hilft?

Weiß auch noch nicht, Geli, ich sammel erstmal alles zusammen.

Cleopatra schrieb: Jesus selbst sagt, dass es keinen größeren Propheten gab als Johannes der Täufer.

Ja, das steht so in Lk. 7,28 (ergänze ich mal mit der Bibelstelle). Das verstehe ich so, weil von ihm im Geist Gottes vorhergesagt wurde, dass er dem Herr vorangehen wird und seinen Weg bereitet und Seinem Volk die Erkenntnis des Heils in der Vergebung der Sünden gibt. (steht so in Lk. 1,76-77)

Er predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden (Lk. 3,3) und kündigte klar den Herrn Jesus an. (z.B. Lk. 3,4.6)

Ich wüsste nun ad hoc keine Stelle, in der die AT-Propheten so klar einen Heilsweg genannt haben, der über das Halten der Gebote hinaus ging.


Aber trotzdem ist bei mir noch immer nicht der Groschen gefallen, warum ausgerechnet die Kraft und der Geist Elias mit Johannes dem Täufer verglichen wurde. (Das kann doch z.B. nicht an den Ähnlichkeiten der Kleidung liegen?) Die anderen Propheten des Alten Bundes hatten doch auch einen großen Geist und Kraft.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.03.2018 14:48.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18

von Burgen am 19.03.2018 09:47

Der Himmel lacht, freut sich über die, die nach Ihm, Jesus, dem Licht und der Sonne Gottes, ausschau halten ....

Die Wolken verursachen die allerbesten Bilder. Der Himmel geht auf über dir ....

Losung
Bist du es  nicht, HERR,  unser Gott, auf den wir hoffen?    Jeremia 14,22 

Wir sind Gott gegenüber voller Zuversicht, dass er uns hört, wenn wir ihn um etwas bitten, das seinem Willen entspricht.   1.Joh 5,14

Epheser 2, 11-16
Johannes 15,18-16,4 

Wohl mir, dass ich dies Zeugnis habe! 
Drum bin ich voller Trost und Freudigkeit und weiß,  dass alle gute Gabe, die ich von dir verlanget jederzeit,
die gibst du und tust überschwänglich mehr, als ich verstehe, bitte und begehr.
(Bartholomäus Crasselius)



 

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JeanS

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Beiträge: 97

Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von JeanS am 19.03.2018 08:43

Hallo nennmichdu


Aber genau hier sagt uns doch Gottes Wort, das wir als Kinder Gottes dann keine Knechte der Sünde mehr sind.

Die Sünde uns nicht mehr (zwanghaft) bestimmen tut, auf das wir durch den heiligen Geist, im Wandeln durch den Geist Gottes, die Möglichkeit haben, die Werke des Fleisches (die Sünde) im Tode zu halten - nicht mehr zu vollbringen. Die Freiheit unsere Gedanken - unsere Ziele und Wünsche - selbst zu bestimmen, hat natürlich jeder Mensch. Auch der Mensch, der noch von seinen Sünden geknechtet ist, der vom alten Adam regiert wird. Und über den Paulus sagt:

Römer 7
15 denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht; denn nicht, was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus.
16 Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so stimme ich dem Gesetz bei, dass es gut ist.
17 Nun aber vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde.
18 Denn ich weiß, dass in mir, das ist in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; denn das Wollen ist bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten nicht.
19 Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.
20 Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde.


Das sagt doch Paulus über sich (und als ehemaliger Christenverfolger mit dem inneren Drang die Gemeinde Gottes mit allen Mitteln zu zerstören zu versuchen auch nachvollziehbar)  und Paulus wollte garantiert nicht, dass man das Menschen einfach so suggeriert ihnen unterstellt, auch wenn sie das Gute tun wollten könnten sie es nicht, sondern würden sich doch für das Böse entscheiden.

Römer 7.20 nehmen viele herkömmlich BEKEHRTE als Ausrede, wenn sie das Sündigen nicht lassen können, weil der Teufel noch immer Macht über ihr Verhalten hat, statt dass sie numehr auf den Hl. Geist in ihnen hören und entsprechend geistlich handeln.

Wie oft hörte ich schon, dass jemand, der /die angeblich eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus habe bezeugte, dass sei nicht er/sie persönlich, der/die falsch, also herzlos, gottlose handelte, also sündigte,  sondern die Sünde in ihm/ihr.

Ich bin sicher, dass Paulus sich gar nicht drüber freuen würde, dass man ihn immer so einseitig zitiert und das wofür er sich im Sinne Jesus einsetzte, ja ebenfalls sein Leben opferte,  dermassen ins Hintertreffen gerät. 
Gruss Hans

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nobse

99, Männlich

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Beiträge: 174

Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von nobse am 19.03.2018 08:41

Hallo Thomas,

nennmichdu: Die Bibel kennt keine mehr oder weniger große Nähe zu Christus. Entweder wir sind "In Christus" - und damit Christ, oder wir sind noch kein Christ, sind noch nicht in Christus. Können noch nicht sagen, nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.

Es mag sein, dass das in der Bibel nicht ausdrücklich thematisiert wird.

Doch betrachte das Gleichnis vom Weinstock und von den Reben. Nicht alle Reben bringen gleich viel Frucht. Diejenigen, die mehr Fruchtsaft aus dem Weinstock entnehmen, bringen auch mehr Frucht. Und diese werden vom Herrn auch stärker in Anspruch genommen, wenn es gilt, etwas für IHN zu tun.

nennmichdu: Ein wenig Sünde trennt hier genauso stark von Gott wie sehr große und viele Sünden. Nach dem Motto, knapp vorbei ist auch daneben.

Au weia. Dann kann ja keiner von uns mit Gott eine Verbindung haben. Oder glaubst du allen Ernstes, du begingest nicht hie und da eine "kleine" Sünde?

nennmichdu: In der Bibel wird aber nun von einem Erkennen, von einem Eins Werden berichtet. Und dies geschieht dort, wo ein Mensch sein selbstbestimmtes altes Leben loslässt und ganz von Gott ergriffen wird. Von seinem Geist erfüllt wird. Ein neues Herz und einen neuen beständigen Geist erhält - in der Wiedergeburt.

Selbstbestimmung widerspricht nicht dem Erfüllen von Gottes Willen. Gott läßt uns unser Leben leben. Er möchte nur, dass wir es in der Gemeinschaft mit IHM leben. Und die Wahrheit wird uns frei machen, so zu leben, wie wir es möchten. Gott macht uns keine Vorschriften, er möchte nur, dass wir Liebe leben.

nennmichdu: Das klingt nach einer rein geistigen intellektuellen Anstrengung, die dann zu einer "geistigen Verbundenheit" führt.

Nein, es ist das immerwährende Gebet, das in die Verbindung mit Gott und Christus führt. Und unreine Gedanken behindern die Wirkung von Gebet. Ob wir beten, ist aber eine Willensentscheidung.

Herzlichen Gruß,
Nobse

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JeanS

70, Männlich

  Neuling

Beiträge: 97

Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von JeanS am 19.03.2018 08:30

Hallo liebe solana
Und wieder hast Du geschrieben, was mit meinen Überlegungen vollkommen übereinstimmt.

Folgende Worte von Dir wiederhole ich sehr gerne:

Er hat die Menschen zu sich gerufen, dass sie sich erquicken und satt trinken sollen am lebendigen Wasser und Ruhe finden für ihre Seelen, Trost und Kraft schöpfen - und dann von ihm lernen. Sein "sanftes Joch" aufnehmen und die "leichte Last" tragen. Nicht mit Forderungen und Leistungsdruck. Sondern so wie ein Licht ganz natürlich leuchtet und alles um es herum hell macht, weil das ganz einfach seine Natur ist und es gar nicht anders kann. Genauso wird das neue Leben eines "neugeborenen Christen" immer heller und strahlender, je mehr er freudig und genussvoll die "Milch" in sich aufnimmt und wächst in seinem neuen Leben. Darauf würde ich eher den Fokus legen, dann kommt der Rest von allein. Je mehr sich die Reben am Weinstock halten und seinen Saft aufnehmen und in sich hinein strömen lassen, um so mehr gute Frucht bringen sie ganz zwanglos und automatisch. Sie müssen sich nicht unter Leistungsdruck setzen, um möglichst viele Trauben zu produzieren ....

Denn sie entsprechen vollkommen Jesus Worten in:
Matthäus 11.28 Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. 29 Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.

Johannes 8.12 Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. 

Von andern Mitmenschen oder sich selbst auferlegter Leistungsdruck ist fehl am Platz im Weinberg Gottes. Egal wie lange jemand dort wirkt oder wie intensiv, der Lohn ist immer derselbe. Denn ich glaube, Gott freut sich schon, wenn man sich für das Arbeiten im Weinberg gewinnen liess und beherzt umsetzt was er jedem je nach Zeit und Begabung aufgibt.

Und wenn man mit dem Weinstock wahrhaftig verbunden ist, wie Du ja auch treffend schriebst,  dann kann er uns befähigen gute Frucht zu bringen. Und wenn dann Nutzniesser unserer Liebeswerke nach seinem Willen nach dem Ursprung unserer Freude unserer Kraft fragen, dann kann man säen und trifft eventuell gerade dann auf guten Nährboden. 

Mit wahrhaft christlichem Verhalten,im Sinne Jesus Christus, wie es im Buche steht   kann man aufgrund meiner Erfahrung Menschen eher auf den Geschmack bringen, Jesus Christus näher kennenlernen zu wollen (man will ja auch wissen, wem man künftig die Führung des Lebens übergeben will) Nachfolger Christi zu werden, als allen gleich zu unterstellen sie seien so oder so allesamt Sünder vor Gott also auch, wenn ihnen keine Sünde vorzuweisen ist, sie von Jesus zu den Gerechten zählen würde.

Dem Evangelium dienstbar ist nach meinem Empfinden,  wenn man Schätze im Himmel sammelt, also sich unter der Regie durch den Hl. Geist Gottes nurmehr geistlich gesinnt ist und entsprechend geistlich reagiert, wirkt oder wie Paulus sagte, dass die Jesus angehören ihr Fleisch -ihm und seiner Aufopferung zuliebe- in tiefer Dankbarkeit kreuzigen.

Das gefällt dem Vater im Himmel, und natürlich freut sich der Himmel auch über jeden Sünder der sich künftig von aller Bosheit fern halten will um sich  zum Gerechten zu bekehren. Denn wo der  Wille des Vaters Jesu auf Erden wie im Himmel geschieht,kann sein Reich sich auf Erden ausbreiten. Im Reich Gottes herrscht Frieden, Freude, Liebe, Barmherzigkeit, Versöhnungsbereitschaft, und der Arge hat dort keine Angriffsfläche mehr, ist er entmachtet, in die Wüste geschickt worden oder wo der Pfeffer wächst oder fussballerisch hat man dem Widersacher Gottes die rote Karte gezeigt = Platzverweis.

Gruss Hans


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Cleopatra
Administrator

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Re: Frage zu Lk. 1,17: Johannes der Täufer in Geist und Kraft Elias

von Cleopatra am 19.03.2018 07:57

Johannes kleidete sich auf jeden Fall wie Elia (2.Könige1,8) und sprach über die Notwendigkeit der Sündenvergebung.

Dies zeigt auch schon Ähnlichkeiten auf.

Elia war ein sehr großer Prophet, der auch als Vorbild galt in Sachen Rebellion.
In Maleachi wird er angeküdnigt als der Vorbote.

Und Johannes ist ja der Vorbote von Jesus.

Jesus selbst sagt, dass es keinen größeren Propheten gab als Johannes der Täufer.

Obwohl er unscheinbar klang, war er es eben nicht. Wir sehen auch, dass die Menschen zu Johannes hinausgingen, nicht er ging zu denen.

Zu der Zeit waren die Israeliten ja alle in einer Wartehaltung und haben gespannt darauf gewartet, dass sie wieder erlöst werden von den Römern.

Sie kannten die Verse von Maleachi und haben die ganze Zeit Ausschau nach Elia gehabt,. Jesus sagt ihnen später "da ist er doch."

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.03.2018 08:06.

solana

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von solana am 18.03.2018 23:46

JeanS schrieb:

Tägliches Bibellesen ja, aber vor allen andern Texten, prioritär Jesus Lehren und dann das was die Jünger und Apostel in Jesus Sinn weiterlehrten.

Hallo Hans
Ja, so wie die "neugeborenen Kindlein":

1. Petr 2, 1 So legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alle üble Nachrede
2 und seid begierig nach der vernünftigen lauteren Milch wie die neugeborenen Kindlein, auf dass ihr durch sie wachset zum Heil,
3 da ihr schon geschmeckt habt, dass der Herr freundlich ist.
4 Zu ihm kommt als zu dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen ist, aber bei Gott auserwählt und kostbar.
5 Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus.

Daran erinnert auch die Bezeichnung des ersten Sonntags nach Ostern, dh des ersten Sonntags nach dem traditionellen Tauftag "Quasimodogeniti" (wie die neugeborenen Kindlein).

Diese Aufforderung ist getragen von Freude und Begeisterung, nicht mit einem erhobenen moralischen Zeigefinger.
Sie erinnert die frisch Bekehrten daran, dass sie schon "geschmeckt" haben, dass der Herr freundlich ist.
Und trinken sollen sie wie Neugeborene eben trinken: begierig nach dem, was ihnen gut tut, mit Freude und Genuss.
Als Mutter habe ich das erlebt und habe beim Lesen des Textes dieses Bild vor Augen; es ist eine Freude, zu sehen, wie ein Säugling mit vollen Zügen trinkt und geniesst.

Und das finde ich besonders wichtig, zu vermitteln, diese Begeisterung am neuen Leben und an dem, was Gott uns schenkt.
Nicht die frisch Bekehrten gleich mit Pflichtübungen und Drohungen verändern zu wollen.

Das hat Jesus auch nicht getan.
Er hat die Menschen zu sich gerufen, dass sie sich erquicken und satt trinken sollen am lebendigen Wasser und Ruhe finden für ihre Seelen, Trost und Kraft schöpfen - und dann von ihm lernen. Sein "sanftes Joch" aufnehmen und die "leichte Last" tragen.
Nicht mit Forderungen und Leistungsdruck.
Sondern so wie ein Licht ganz natürlich leuchtet und alles um es herum hell macht, weil das ganz einfach seine Natur ist und es gar nicht anders kann.
Genauso wird das neue Leben eines "neugeborenen Christen" immer heller und strahlender, je mehr er freudig und genussvoll die "Milch" in sich aufnimmt und wächst in seinem neuen Leben.

Darauf würde ich eher den Fokus legen, dann kommt der Rest von allein.
Je mehr sich die Reben am Weinstock halten und seinen Saft aufnehmen und in sich hinein strömen lassen, um so mehr gute Frucht bringen sie ganz zwanglos und automatisch.
Sie müssen sich nicht unter Leistungsdruck setzen, um möglichst viele Trauben zu produzieren ....

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Frage zu Lk. 1,17: Johannes der Täufer in Geist und Kraft Elias

von geli am 18.03.2018 21:22

Also - warum Elia mit Johannes verglichen wird - auch Jesus tut das ja - das weiß ich nicht. Vielleicht weil Elia - wie auch Johannes - zur Entscheidung aufgerufen hat? Elia hat die Menschen, wie auch später Johannes, die Menschen zur Umkehr gerufen.
Elia ruft: "Erhöre mich, Gott... damit dies Volk erkennt, dass du, Herr, Gott bist und ihr Herz wieder zu dir kehrst" - 1. Könige 18,37

Deine andere Frage wegen dem Tag des Herrn - ich denke, es wird ein Tag (oder auch eine Zeitspanne) des Gerichts sein. Ein Tag des Gerichts für die, die sich gegen das Angebot Gottes zur Rettung entschieden haben, aber ein Tag der Gnade und der Freude für diejenigen, die Jesus als ihren Retter angenommen haben.
Denn Rettung - das bedeutet ja, dass wir durch Jesus vor dem kommenden Zorn Gottes gerettet sind. Sein Zorn wird uns nicht treffen, denn durch Christus sind wir mit Gott versöhnt.

Über den anderen Menschen bleibt der Zorn Gottes bestehen - ich denke da z.B. an Rö. 2,5:
"Du aber mit deinem verstockten und unbußfertigen Herzen häufst dir selbst Zorn an auf den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes..."

Oder auch Hebr. 10,31: "Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen" - schrecklich für die, die ihren Retter nicht kennen und ihn abgelehnt haben.


Ich weiß nicht, ob Dir das hilft?

LG, geli

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