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Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM
von JeanS am 18.03.2018 20:1618.03.2018 17:02 - solana
JeanS schrieb:
Hallo solana, da hast Du natürlich meine volle Zustimmung.
Egoismus passt ebensowenig zu einem Leben als JüngerIn Jesu Christi, wie auch Egozentrismus. Jesus stellte ja die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten vor die Liebe zu sich selbst, genauer sollte die Liebe zum Nächsten und sich ausgwogen sein, werte ich die Worte Jesu, betreffend dem höchsten Gebot. Also den Nächsten nicht mehr und nicht weniger lieben wie mich selbst und Gott am Allermeisten. Gott ist ja die Liebe 
Dass die wahre Freiheit für den Menschen nur darin liegen kann, sein Leben in Übereinstimmung mit dem Plan seines Schöpfers zu leben, dass er nur so ein erfülltes, reiches und wirklich freies Leben haben kann, das muss man erst einmal verstehen und sich trauen, ganz auf dieser Grundlage zu leben.
Ohne Kompromisse mit dem Denken "der Welt" und ohne zwischen beiden Lebensanschauungen hin und her zu schwanken, je nachdem ob man sich in christlicher Gemeinschaft befindet und sich gegenseitig bestärkt und ansteckt oder ob man sich bspw am Arbeitsplatz in einem nichtchristlichen Umfeld befindet und da sein Denken und Reden den anderen anpasst und deren Werte "regieren" lässt. Gruss Solana
Es heisst ja, wie Du sicher auch weisst, dass wer in Christus eine neue Schöpfung/Kreatur geworden ist, alsdann in den Guten Werken wandelt, die Gott einem jeden davon vorbereitet hat. (je nach Begabung und Zeitmöglichkeit)
Es gibt wohl keine bessere Grundlage als:
Gelebte Nächstenliebe gewichtet auch Paulus sehr stark, wie man hier sieht: Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. Galater 6.2
Das Evangelium Jesus Christus vom Nahen Reiches Gottes (durch Umkehr der Sünder zu gottgefälligem Verhalten) bedingt, dass der Willen des Vaters Jesu wie im Himmel so auch auf Erden immer mehr getan wird, was ja bei jenen Evangelisationen ausserhalb des Internet und auch darin aus meiner Sicht nachweislich vernachlässigt wird, dies Gottsuchenden, respektive Frischbekehrten ans Herz zu legen beizubringen. Tägliches Bibellesen ja, aber vor allen andern Texten, prioritär Jesus Lehren und dann das was die Jünger und Apostel in Jesus Sinn weiterlehrten.
Gruss Hans
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von pray am 18.03.2018 19:50ui, danke geli. Jetzt haben wir aber wieder viel gelernt.
Mein Kommentar Mc. Donald sieht noch aus wie neu. *gg* , gut, dass du nachgesehen hast.
Aber ja, das könnte wirklich dann einer der ersten Hinweise auf stellvertretende Fürbitte sein und Opfer und leidender Jesus.
Und....dann will ich lieber auch nicht so vorschnell mehr sein mit dem Mutmaßen über Gottes Führungen.
....den Ratschluss Gottes verdunkeln 
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von geli am 18.03.2018 19:41Liebe pray,
das Buch Hiob wird sehr früh datiert - noch vor der Zeit Abrahams. Laut William Mc. Donald - Kommentar - ist die wahrscheinlichste Zeit, in der das Buch Hiob einzuordnen wäre, die Zeit der Patriarchen oder die Zeit Salomos. In die Zeit der Patriarchen würde gehören, dass es "Familien-Priesterschaften" gab, wie ja auch Hiob für seine Familie geopfert und gebetet hat.
Zumindest gab es wohl noch kein Gesetz und noch keine Opfervorschriften, so wie sie durch Mose dann angeordnet wurden.
Ja, natürlich waren die Freunde die "Übeltäter" - sie sind an Hiob schuldig geworden. Das hat Gott ja auch gesagt, und deshalb sollten sie ja auch ein Opfer bringen.
Aber wir Menschen - und auch Hiob war ja ein Mensch - reagieren ja meistens mit Ärger oder Groll auf Unrecht, das man uns antut.
Ich kann mir vorstellen, dass Hiob schon "sauer" war auf die Freunde, die ihn noch "gestoßen haben, als sein Fuß schon wankte..."
William Mc. Donald sieht Hiob ein Stück weit als Vorbild, als "Vorschattung" auf Jesus hin - als der "Mittler", der "Fürsprecher".
Auch meint er, das Buch Hiob würde die Juden auf einen "leidenden" Messias hinzuweisen.
Ja, mich auch... wie oft redet man Dinge - wie Hiob - die "den Ratschluss Gottes verdunkeln".
LG, geli
Frage zu Lk. 1,17: Johannes der Täufer in Geist und Kraft Elias
von pray am 18.03.2018 19:35Wir wissen ja, dass vor dem Tag des Herrn der Prophet Elia gesandt werden soll. (Mal. 3,17)
Jesus sagte ja, dass diese Prophezeiung über das Kommen des Elia mit Johannes dem Täufer erfüllt ist.
Hier steht es in Mt. 17,10-13:
Doch ich sage euch: Elia ist schon gekommen, und sie haben ihn nicht erkannt, sondern haben mit ihm getan, was sie wollten. So wird auch der Menschensohn durch sie leiden müssen. Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer zu ihnen geredet hatte.
Und in Lk 1,17 wird es weiter erklärt: Und er wird vor ihm hergehen im Geist und in der Kraft des Elia...
Wir wissen weiter, dass Johannes ja der Wegbereiter für Jesus war. So waren die Leute schon auf Jesus vorbereitet, wenn er Seinen Dienst antrat.
Meine Fragen:
Ich verstehe aber nicht, warum der Geist und die Kraft von Johannes dem Täufer mit Elia verglichen wird. Elia hat zwar gegen den Baal und dessen Anhänger gestritten und eine große Auseinadersetzung mit der götzendienerischen Isebel gehabt, die ihn völlig auslaugte.
Aber die anderen Propheten waren ja auch ganz schön kraftvoll!!! Sie stritten auch mit dem Volk wegen Götzendienst und mussten teils viel erleiden.
Ich möchte gern wissen (weil es in der Bibelstunde einer suchenden Frau nicht beantwortet werden konnte), warum ausgerechnet ELIAs Geist und Kraft erwähnt ist.
Und wie erklärt man einem Nicht-Bibel-Kenner den großen und schrecklichen Tag des Herrn? ( Mal 3,17)
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von pray am 18.03.2018 19:13Liebe Geli, lieber SMart,
das sind nun 2 verschiedene Ansätze. Geli schreibt siinngemäß , das Hiobs Fürbitte seinen eigenen etwaigen Groll gegen die Freunde besiegte und SMart schreibt sinngemäß, dass Gott nur die Fürbitte des gerechten Hiobs und nicht die der Freunde, die sich so verschuldet haben mit ihren verkehrten Mutmaßungen, hören wollte.
o.k. ...mal weiter nachdenken: Es waren die FREUNDE, denen Gott das Opfer befahl - nicht Hiob sollte das Opfer bringen. Also waren die FREUNDE die Übeltäter nicht Hiob mit einem versteckten Groll. Was meinst du geli??
Nun wundert mich aber total, dass das Opfer nicht durch die Priester gebracht werden sollte. Oder gab es da mal wieder keinen Priesterdienst, weil Israel sich von Gott abgewandt hatte? Der Priester brachte doch das Opfer dar und war ein Mittler zwischen Gott und dem Menschen. Also hat Hiob vielleicht sogar in dieser Weise den Priesterdienst übernommen. In Kap. 1,5 lesen wir das auch, dass Hiob quasi den Priesterdienst mit den Opfern für seine Kinder tat.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM
von nennmichdu am 18.03.2018 18:55Hallo Nobse,
Die Bibel kennt keine mehr oder weniger große Nähe zu Christus. Entweder wir sind "In Christus" - und damit Christ, oder wir sind noch kein Christ, sind noch nicht in Christus. Können noch nicht sagen, nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.
So wie es auch nicht darum geht einen mehr oder weniger großen Abstand zu Gott zu haben. Ein wenig Sünde trennt hier genauso stark von Gott wie sehr große und viele Sünden. Nach dem Motto, knapp vorbei ist auch daneben.
Das klingt nach einer rein geistigen intellektuellen Anstrengung, die dann zu einer "geistigen Verbundenheit" führt.
In der Bibel wird aber nun von einem Erkennen, von einem Eins Werden berichtet. Und dies geschieht dort, wo ein Mensch sein selbstbestimmtes altes Leben loslässt und ganz von Gott ergriffen wird. Von seinem Geist erfüllt wird. Ein neues Herz und einen neuen beständigen Geist erhält - in der Wiedergeburt.
Aber genau hier sagt uns doch Gottes Wort, das wir als Kinder Gottes dann keine Knechte der Sünde mehr sind.
Die Sünde uns nicht mehr (zwanghaft) bestimmen tut, auf das wir durch den heiligen Geist, im Wandeln durch den Geist Gottes, die Möglichkeit haben, die Werke des Fleisches (die Sünde) im Tode zu halten - nicht mehr zu vollbringen.
Die Freiheit unsere Gedanken - unsere Ziele und Wünsche - selbst zu bestimmen, hat natürlich jeder Mensch. Auch der Mensch, der noch von seinen Sünden geknechtet ist, der vom alten Adam regiert wird. Und über den Paulus sagt:
Römer 7
15 denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht; denn nicht, was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus.
16 Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so stimme ich dem Gesetz bei, dass es gut ist.
17 Nun aber vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde.
18 Denn ich weiß, dass in mir, das ist in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; denn das Wollen ist bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten nicht.
19 Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.
20 Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde.
21 Ich finde also das Gesetz, dass bei mir, der ich das Gute tun will, nur das Böse vorhanden ist.
einen lieben Gruss
Thomas
SMart
Gelöschter Benutzer
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von SMart am 18.03.2018 18:38Gott war sauer, würd ich meinen, drum wollte er nicht von Hiobs Freunden, sondern von seinem Knecht gebeten sein, den Freunden zu vergeben. "Hiob, mein Knecht, soll für euch Fürbitte tun. Nur ihn will ich annehmen, damit ich euch nicht Schimpfliches antue." (Hiob42,8)
Menschlich sogar nachvollziehbar, dass er jetzt lieber tun will, was sein treuer Knecht ihn bittet, als dass er jetzt grade denen dienen möchte, die ihn 1. verletzten und 2. dann noch für sich selbst bitten.
Ich für meinen Teil sah in den Reden der Freunde, wo sie nicht direkt auf Schuldsuche gehen, durchaus Lehrreiches. Aber vielleicht war das eben auch an Gott vorbei geredet, weil sie ihn halt auch nicht besser kannten.
Das bringt mich doch dahin, zurückhaltender darin zu sein, über Gott zu reden. Insofern haben die großen Redner allesamt eine große Verantwortung zu tragen, wenn sie über Gott reden, predigen und lehren. Dass wir Gottes Handeln so wenig erfahren, zeigt schon auch, dass ihn die wenigsten Menschen wirklich kennen. Vielleicht ahnen wir nur und sollten das dann auch so sagen.
Hiob lehrt mich, vorsichtig zu sein! Gott ist Gott! Ich bin nur ein Hauch.
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von geli am 18.03.2018 18:38Ja, das ist wirklich eine bemerkenswerte Sache, mir ist das auch schön öfters beim Lesen aufgefallen.
Klar, die Freunde sollten opfern, weil sie an Hiob schuldig geworden waren - soweit wäre das eigentlich "normal".
Meine Gedanken sind die: Ich könnte mir gut vorstellen, dass Hiob tief im Herzen einen Groll gegen seine Freunde hegte - wenn man die Diskussion verfolgt, sieht man, dass sie an manchen Stellen schon sehr hitzig verlaufen ist.
Und das Gerede und die Anschuldigungen der "Freunde" waren ja auch nicht gerade taktvoll und hilfreich - einmal sagt Hiob: "Ja, ihr seid Leute, mit euch wird die Weisheit sterben! ...und dann: "Dem Unglück geführt Verachtung, so meint der Sichere; ein Stoß denen, dessen Fuß schon wankt!"
Ich kann mir schon vorstellen, dass diese ganzen Unterhaltungen an Hiobs Herzen "genagt" haben - es ist ja auch heute bei uns so, dass Verletzungen, die uns andere zugefügt haben, Dinge, durch die andere an uns schuldig geworden sind, erst dann heilen können, wenn wir bereit sind, zu vergeben.
Die Schuld der anderen, die wir auf unseren Schultern mit uns herumschleppen, anstatt sie am Kreuz abzuladen, zu "ver"geben, sie wegzugeben, die belastet uns, nicht den anderen. Und wenn wir aufgrund dieser Schuld Groll mit uns herumtragen, kann Gottes Segen, den er für uns hat, verhindert werden, oder zumindest behindert, so dass er uns nicht so segnen kann, wie er das vielleicht gerne tun würde.
"Segnet, die euch fluchen, bittet für die, die euch verfolgen" - das ist ein Prinzip im Reich Gottes, das wir eigentlich so richtig erst aus dem NT kennen - aber Gottes Prinzipien ändern sich nie, deshalb leuchten sie in dieser Sache schon aus dem AT heraus.
Erst als Hiob dieses Prinzip anwendete - im Gehorsam auf Gottes Anweisung - erst, als er vergeben hatte und für seine Freunde, die sich ja eher als Feinde erwiesen hatten, Fürbitte tun konnte, erst dann konnte sich Gottes Segen für Hiob so richtig auswirken.
So verstehe ich es...
LG, geli
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM
von nennmichdu am 18.03.2018 18:37Hallo Hans,
- ja ...Foris=Forenteilnehmer ... das habe ich nicht sofort erkannt.... -- dachte es wäre ein (Frauen) Name...
Ansonsten zielen meine Gedanken zu deinen Ausführungen wohl in die Richtung, die zuletzt auch Pray ansprach. Wo die Fragestellung an Dich dann auch war, was du genau an welchen Evangelistationsveranstaltungen denn nun bemängelst und warum in Verbindung mit der frohmachenden Botschaft, das Jesus Dir Deine Sünden vergibt nun gleich der mahnende Zeigefinger erhoben werden müsste, das es darum geht nun auch "sündlos" zu bleiben.
Wenn ich mir hier mal anschaue, was im Johannesbrief vom Apostel Johannes zu den Kindern im Glauben, zu den jungen Männern/Frauen im Glauben und zu den Vätern/Müttern im Glauben mit auf den Weg gegeben wird, dann wird von den Kindern im Glauben - den Neubekehrten, die gerade frisch das Evangelium angenommen haben und noch die Milch des Evangeliums benötigen - feste Nahrung noch gar nicht fassen können - gesagt:
1. Johannes 2
1 Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt; und wenn jemand sündigt - wir haben einen Beistand bei dem Vater: Jesus Christus, den Gerechten.
2 Und er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt.
Damit ihr nicht sündigt - zeigt auf, das die Macht der Sünde - sündigen zu MÜSSEN - dort gebrochen ist, wo Vergebung für Sünde da ist. Sodass wir nun, wenn wir sündigen - und das kommt auch als Christ vor - nun in zuversichtlicher Haltung vor den Thron Gottes treten können und unsere Sünden Gott bekennen können - weil wir wissen, das Vergebung durch Jesus Christus erwirkt worden ist.
Und als Kind im Glauben ist die Milch des Evangeliums dann auch das Grundlegende, was Johannes hier frisch begehrten Seelen mit auf den Weg gibt:
1. Johannes 2
12 Ich schreibe euch, Kinder, weil euch die Sünden vergeben sind um seines Namens willen.
Desweiteren schreibst du bezüglich des Werbens für das Evangelium vom "schmackhaft" machen. Das sehe ich in sofern als wichtig an, als das durch unser authentisches Leben als Christ hier Menschen entweder positiv angesprochen werden können, oder halt auch abgeschreckt werden können, wenn wir nicht in unserem Leben das verkörpern, was wir predigen.
Aber das dann ein Mensch zum Glauben an Gott findet, liegt dann nicht an unseren klugen Worten, die wir es geschickt darzustellen wissen, wie denn nun ein Mensch am ehesten sich würde überzeugen lassen. Nein, es liegt allein an Gott selbst, der durch seinen Geist und durch unsere von ihm inspirierten Worte dann nur Glaube (durch die Predigt, die Verkündigung von Gottes Wort) entstehen lassen kann.
Also ich Frage mich ob du der Ansicht bist, das ein Christ nun gar nicht mehr sündigt zu Lebzeiten? Dann wären wir ja schon vollkommen auf Erden. Selbst Paulus schreibt von sich:
Phil 3,12 Nicht, dass ich es schon ergriffen habe oder schon vollendet bin; ich jage ihm aber nach, ob ich es auch ergreifen möge, weil ich auch von Christus Jesus ergriffen bin.
Natürlich befreit Jesus zum wahren Leben. Wo wir halt nicht mehr unter dem ZWANGhaften Joch der Sünde stehen. Sondern Sein - Jesu - Joch auf uns nehmen, was sanft und leicht ist und uns in seiner Spur zu halten vermag. Uns Spuren hinterlassen tut. Uns ihm in seinem Wege nachfolgen lassen tut. In der Selbstverleugnung. Im Aufnehmen unseren Kreuzes. Um auch an seinen Leiden Anteil zu haben.
Hier steht und fällt wohl alles mit dem Worte "angeordnet". Denn streng genommen ist es keine Anordnung, sondern eine Gesetzmäßigkeit. Wenn wir im Geiste wandeln, dann werden wir auch nicht die Werke des Fleisches vollbringen. Das wollte ich nur herausstellen.
Gruss
Thomas
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von pray am 18.03.2018 17:48Dieser Vers hat mich erstaunt:
Und der Herr wandte das Geschick Hiobs, als er für seine Freunde Fürbitte tat. ... (Hiob 42,10)
Wieso musste Hiob Fürbitte tun für die Freunde? Das bezieht sich wohl auf Kap. 42,7, wo Gott zu den 3 Freunden sprach, dass Sein Zorn über sie entbrannt ist, weil sie nicht Recht von Gott geredet hatten.
Ich habe mit zwar von einem Ausleger in die Bibel abgekupfert, dass Hiobs Geschick sich wandte, als er von sich selber wegsah und eben für die Freunde betete.
Aber eigentlich hätte ich den Bibelvers besser verstanden, wann es hieße, dass Gott das Geschick der Freunde(!) wandte, weil Hiob für sie Fürbitte tat. Aber wieso wandte Gott denn das Geschick Hiobs, wenn er für seine Freunde bat?


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