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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Wer oder was ist Gott?
von Burgen am 21.11.2017 00:42Es ist doch die Frage, wie gehen wir mit den Informationen um die wir in der Bibel von und über Gott = elohim lesen und in Predigten hören?
Beschäftigen wir uns mit dem, was die Welt meint, über Gott zu wissen?
Oder auch die Psychologie? Oder das, was die Literatur im Laufe der 2000 Jahre über und von Gott zusammengetragen hat?
Hebr 10,2 sagt uns die Schrift z.B.:
Denn es ziemte sich für den, um dessentwillen alle Dinge sind und durch den alle Dinge sind,
der viele Kinder zur Herrlichkeit geführt hat,
dass er den Anfänger ihrer Rettung durch Leiden vollendete.
11 Denn weil sie alle von e i n e m kommen, beide, der da heiligt und die da geheiligt werden,
darum schämt er sich nicht, sie Brüder (und Schwestern) zu nennen, ....
Das bedeutet doch, dass Gott ein Familiengott ist. Jesu Christus ist der Anfänger. Und wir anderen,
über die beiden Jahrtausende hinweg, sind seine Brüder und Schwestern, also Gottes Kinder.
Das Ziel Gottes ist, dass durch die Tat, Gnade und Liebe Jesus Christus die Menschen wie Trauben am Weinstock
mit ihm und untereinander verbunden sind.
Ich las, Gottes größte Absicht ist es, sich selbst zu reproduzieren.
Ich meine, dadurch, dass in den westlich orientierten Ländern die Familie nicht mehr den Stellenwert hat wie sie eigentlich
von Gott gedacht war, können sich die meisten Menschen Familie nicht recht vorstellen.
Doch Gott ändert deshalb seinen Familienplan nicht. Er kommt zum Ziel.
Gottes Kinder werden letztlich mit der ganzen Gottesfülle (im positiven Sinn) erfüllt sein.
Epheser 3, 19
... damit auch ihr die Liebe Christi erkennen könnt, die alle Erkenntnis übertrifft,
damit ihr erfüllt werdet, bis ihr die ganze Fülle Gottes erlangt habt.
Gott errichtet seine Familie Eph 3, 14-15
Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater (Abba) , von dem jedes Geschlecht im Himmel und auf Erden seinen Namen hat.
Wir sind also diejenigen, die Gottes Namen tragen - Familie Gottes.
Also nichts philosophisches oder so, sondern ganz pragmatisch, wie ich finde.
Dieser Gott ist mein Gott. Bin mir aber auch gewiss, dass Gott noch viel mehr ist.
Ihm gehört Preis, Ehre und Anbetung. Und dass er mich liebt - unglaublich !
Danke dafür.
Gruss
Burgen
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von Cleopatra am 20.11.2017 19:21... werde ich ein Gespräch mit ihm versuchen, um ihm zu zeigen, dass er für Gott wertvoll ist.
Am meißten liebe ich bei Gott, dass er.....
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von pray am 20.11.2017 18:42...würde man mich bestimmt schon weggeschickt haben, weil ich keine Ahnung von Politik habe.
Wenn ich im Winter einen Obdachlosen sehe....
Re: Christen und Internetspiele
von pray am 20.11.2017 18:39Wenn man sich bei PC-Spielen entspannen kann, wie Sonnenkind und Merciful schrieben, dann kann man das doch akzeptieren. Ob man jetzt im Garten Unkraut jätet, oder sich etwas auf die Chouch legt...jeder braucht mal eine kleine Auszeit. Ich mach das gern hier am PC im Forum.
Meine Frage bezüglich der grausamen PC-Spiele bezog sich auf junge Christen. Majolikas Bibelstellen finde ich nicht so richtig passend. Erstere spricht gleich das Heil ab und zweitere steht noch in der Zukunft - kann man also vielleicht nicht auf die Situation anwenden. Also, ich meine damit, dass ich den entsprechenden jungen Leuten nicht d i e s e Stellen unter die Nase halten würde, aber auf den Psalm hinweisen würde, dass Gott wirklich die hasst, die es lieben, Gewalt und Unrecht zu t u n . Also seine Linie ist klar, aber er hasst nicht die dummen "Christkinder", die hässliche PC-Spiele spielen. Das würde dem Bibeltext m.M. nach wiederum Gewalt antun. Aber man kann klar sagen, dass es nach diesem Vers nicht richtig ist, sich mit etwas zu "unterhalten", was Gott hasst.
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Jesus ist Gott
von geli am 20.11.2017 18:30Ja, das ist der Punkt, auf den es ankommt - und da wir Menschen laut Rö. 3,12 alle mit Sünde belastet sind, könnte kein Mensch für einen anderen Menschen "bezahlen".
Der Lohn der Sünde ist der Tod - jeder könnte also nur für sich selbst sterben - aber nicht für jemand anderes.
Nur jemand, der selbst sündlos ist, kann für einen anderen sterben und somit die Schuld des anderen vor Gott begleichen.
Da aber kein Mensch, sondern nur Gott persönlich, ohne Sünde ist, musste Gott in Jesus, der allein ohne Sünde war, sterben, um die Schuld von anderen zu begleichen.
Durch seine Unschuld hatte er sozusagen ein vollkommenes Leben "gut", das er dann für andere einsetzen konnte.
Da ein vollkommen Unschuldiger nötig war, um die Schuld zu bezahlen, gab es gar keine andere Möglichkeit, als dass Jesus Gott ist, weil ein Mensch außerstande ist, ohne Sünde zu bleiben.
LG, geli
Re: Christen und Internetspiele
von Majolika am 20.11.2017 18:01Hallo!
In der heutige Zeit müssen alle wählerisch sein. Nicht jedes Spiel ist etwas für einen Christen.
Mit folgendem Vers im Hinterkopf könnte ein Christ überlegen, ob er ein bestimmtes Spiel spielt oder lieber die Finger davon läßt.
(Galater 5:19-21 19 Was die menschliche Natur erzeugt, ist offensichtlich:
sexuelle Unmoral, Unsittlichkeit und Ausschweifung,
20 Götzendienst und Zauberei, Feindseligkeit,
Streit und Eifersucht, Zornausbrüche,
Intrigen, Zwistigkeiten und Spaltungen,
21 Neidereien, Sauforgien, Fressgelage und ähnliche Dinge.
Ich warne euch, wie ich das schon früher getan habe: Wer so lebt, wird in Gottes Reich keinen Platz haben.)
Als echter Nachfolger Jesu wird ein Christ seine "Schwerter zu Pflugscharen geschmiedet" haben.
Er "lernt den Krieg nicht mehr".
(Jesaja 2: 4 Er spricht Recht im Streit der Völker; / er weist viele Nationen zurecht. /
Dann schmieden sie die Schwerter zu Pflugscharen um, /
die Speere zu Messern für Winzer. /
Kein Volk greift mehr das andere an, / und niemand lernt mehr für den Krieg.)
Auch über diesen Vers sollte ein Christ nachdenken:
(Psalm 11:4,5 "4 Jahwe ist in seinem heiligen Palast, / Jahwe – im Himmel ist sein Thron. /
Seine Augen schauen auf die Menschen herab, / keiner entgeht seinem prüfenden Blick.
5 Jahwe prüft den, der ihm gehorcht. / Doch den, der Unrecht und Gewalt liebt, hasst er.)
Allen einen schönen Tag!
Bibelstellen von Bibleserver.de
Re: Wer oder was ist Gott?
von solana am 20.11.2017 17:42Ja, genau, LittleC.
Ich habe in dem besagten Beitrag meine Meinung gesagt und habe auch ausdrücklich dazu gesagt, dass das meine Meinung ist.
Jeder andere kann das selbstverständlich anders sehen. Du kannst es anders sehen. Und Jonas auch - auch das habe ich mehrfach betont in den vorausgehenden Beiträgen.
Ich habe hier in die Diskussion eingegriffen, weil der Ton immer gereizter wurde und Ausdrücke wie "primitiv" und "schwachsinnig" fielen, von "Ausweichmanövern" die Rede war, wenn jemand keine Lust hatte, sich auf einen Streit einzulassen.
Aber, bitte, wenn du mit Jonas dich weiter über seine Ideen austauschen willst, kannst du es gerne tun. 
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Wer oder was ist Gott?
von Cleopatra am 20.11.2017 17:40Hallo ihr lieben,
danke solana, dass du dem jetzt ein Schlussstrich gezogen hast, es bringt doch nun wirklich nichts.
Lieber Jonas, an dich gewandt möchte ich noch kurz richtigstellen, dass ich natürlich grundsätzlich deine Beiträge auch durchlese, richtig, ich erinner mich, da war einmal ein sehr langer Beitrag, den ich nicht zuende gelesen habe. Aber bitte denke nicht, dass ich grundsätzlich schon alle deine (und die der anderen Schreiber) lese 
Liebe LittleC, deine Gedanken kann ich auch weitaus nachvollziehen, mit einem kleinen aber.
Denn natürlich erlebt jeder Mensch etwas anderes. Und es ist klasse, sich über Gottes Größe und Fähigkeiten Gedanken zu machen. Ich denke sogar, dass er sich darüber freut. Aber in all unseren Erfahrungen sollten wir natürlich darauf achten, dass es nicht gegen die Bibel spricht. Und hierauf legen wir eben Wert.
Das sich die Frage ob Gott Gefühle hat oder ncht, so aufbauscht, konnte ich selbst auch nicht ahnen, ich habe ja damals diesen Hinweis hinterfragt.
Und hier bin ich eben der Meinung- wenn in der Bibel Verse stehen, in denen Gottes Gefühle genannt werden, nehme ich dies so an.
Ich habe mir heute Nachmittag nochmal Gedanken gemacht, vielleicht wird hier eines falsch verstanden:
Da gesagt wird, dass Gott die Liebe ist, können wir uns vorstellen, dass Gott liebt.
Aber wenn wir Bibelverse zitieren, in denen Gott zB über etwas zornig ist, oder eben Sünde hasst, dann bedeutet dies nicht im Umkehrschluss, dass Gott Hass oder Zorn ist.
Vielleicht hilft das auch in den Gedanken.
Ob Gott Angst hat? Das glaube ich nicht. Ich habe dieses Gefühl noch nie in der Bibel gefunden. Das einzige, was mir da einfällt ist das letzte Gebet von Jesus vor der Kreuzigung. Denn da beschreibt Lukas, der Arzt, dass Jesu Schweißtropfen so groß waren wie Blut. Ich habe das mal recherchiert- bei ganz extremen Druck kann es passieren, dass die kleinen Kapillaren platzen und es daher beim Schwitzen so aussieht, als würde man Blut schwitzen. In Wirklichkeit ist aber kleines Blut mit Schweißtropfen gemischt. Das fand ich mal sehr interessant, und Lukas der Arzt schien dieses Phänomen zu kennen.
Was ich noch bei Gott so ganz besonders finde ist seine Nähe.
Er ist so groß und mächtig. Aber schon bei den ersten Menschen war Gott immerwieder in der Nähe.
Auch habe ich darüber nachgedacht, wie Gott zu den Israeliten in der Wüste war.
Immerwieder waren sie ungehorsam und entfernten sich von Gott. Dann kamen sie in Gefangenschaft.
Aber immer, wenn sie sich wieder an Gott wandten und Hilfe erbaten, kam Gott zur Hilfe.
Jeder Mensch würde doch irgendwann dazu neigen, zu sagen "ach komm, jetzt habe ich dir so oft geholfen, und ständig wendest du dich von mir ab- ich lasse mich doch nicht aussnutzen, sie jetzt zu, wie du selbst wieder aus der Sache rauskommst." oder?
Aber bei Gott ist es anders- er wartet auf seine Kinder.
Und das ist mir auch nochmal so bewusst geworden, dass er ein sehr persönlicher Gott ist, der Interesse an uns hat, uns begleitet und auch ganz oft hilft.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Wer oder was ist Gott?
von LittleC am 20.11.2017 16:45Hallo, liebe solana,
aus Deinem Beitrag hier wird -jedenfalls für mich- deutlich, wie man sich in diesem „Diskussions"-Forum fühlen kann und darf.
Die Themenfrage lautet doch: „Wer oder was ist Gott?"
Wer sich mit dieser Frage befasst bringt seinen Verstand, all seine Vorstellungskraft, alle seine Gefühle, seine gesamten persönlichen Erlebnisse und Erkenntnisse und auch seine ganz individuellen Phantasien mit ein. Das beinhaltet aber auch das gesamte Spektrum der bisher erworbenen moralischen, ethischen und religiösen Erfahrungen und Erkenntnisse einschließlich der in sog. „heiligen Schriften" (wie z.B. der Bibel) enthaltenen Darlegungen.
Hier nun, liebe solana, zu sagen: „Die Offenbarung in seinem Wort steht höher als meine Vorstellungskraft, meine Logik und meine Gefühle" bedeutet für mich, dass Du (solana) Dir Gott nur vorstellen kannst, wie Du selbst IHN aus der Bibel buchstäblich liest. Und dieses wiederum ist nichts anderes, als die Aufzeichnungen von Menschen, wie sie selbst IHN empfunden bzw. erkannt haben.
Wenn Du Dich mit diesem „Stückwerk Erkenntnis", das Dir geschenkt wurde zufrieden gibst, dann ist das Deine ganz individuelle Entscheidung.
Es ist sicher richtig: „Gott selbst offenbart sich uns...in den Grenzen unseres Begreifens".
Wenn aber begriffen wurde, dass es seit und in Ewigkeit nichts Größeres als den Allmächtigen Schöpfer gibt, wie kommst Du dann bitte zu der Annahme, jemand würde versuchen, „sich...quasi über Gott zu stellen und (IHN) von oben herab zu beurteilen..." Derartiges entbehrt jeder Grundlage.
Du selbst, liebe solana, weißt es nur zu gut, worauf das Gebot „...dass wir uns kein Bildnis machen sollen" zurückzuführen ist. Aber Gott hat uns nirgendwo verboten, uns über seine Größe und Allmacht Gedanken zu machen. Und wer sich der unendlichen Größe und Allmacht Gottes auch nur im Ansatz bewußt geworden ist, der/die denkt auch nicht mal im mindesten daran, über Gott zu urteilen.
Sich hier in diesem Thread über „die Gefühle" Gottes zu streiten, das halte ich schon für sehr bemerkenswert. Nach meinem Glauben kennt unser Gott, der Allmächtige, auch die Gefühle der Menschen. Und nach meiner Erkenntnis sind auch die „Gefühlsangaben" über Gott in der Bibel nichts anderes, als Interpretationen derer, welche die jeweiligen Texte verfasst bzw. zusammengefasst haben.
Ich glaube nicht, dass Gott hasst und ich glaube auch nicht, dass Gott Angst hat – GOTT IST !
Und wir kleinen Menschen sind nichts anderes als SEINE Geschöpfe, wir kommen aus, von und durch IHN und wir kehren alle wieder in IHN zurück, in die Gesamtheit allen Seins...
So sehe ich das...
LG von LC
Re: Wer oder was ist Gott?
von solana am 20.11.2017 13:46Bitte keine weitere Rumstreiterei, sonst schliesse ich hier auch
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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