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Cleopatra
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Beiträge: 5544

Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von Cleopatra am 09.05.2017 07:47

Ich habe gerade nochmal nachgeschaut.
In der Elberfelder steht dass Gott Röcke aus Fell machte.
Dies kann durch das Töten eines Tieres geschehen sein, aber natürlich kann Gott auch ein Stoff Fell so erschaffen haben.

Schließlich hat Gott auch Manna und Wachteln aus dem Nichts vom Himmel her regnen lassen.

Aber wie dem auch sei, ich finde die Tragweite wichtiger.
Denn uns ist klar- Fell bedeutet eben, dass das Tier darunter nicht mehr lebt.
Und das sind die Folgen der Sünde dieser Menschen.
Und das mussten Adam und Eva selbst erfahren, nicht nur hören.
Sie mussten sich das Fell überziehen.
Ein Tier musste sterben.
Auch später bei den Opfergaben.
Es zeigt, wie schlimm eben für Gott die Sünde ist.

Lg Cleo

 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von Burgen am 08.05.2017 23:42

Hallo Daniel,

dein obiger Beitrag erschließt  mir jetzt total die Geschichte von Kain und Abel.

Kain opferte Pflanzen. Abels Opfer dagegen war ein Blutopfer.

Dies war das 2. Blutopfer in der Beziehung Gottes zum Menschen.

Wir können sicher sein, dass dieses erste  stellvertretende Tieropfer im Garten Eden Gott sehr weh getan hat.

Es war die erste dunkle Stunde in der Beziehung und folgerichtig nahm die Zukunft ihren Lauf bis hin zum Opfertod Jesu am Kreuz. 

Es ist der Rote Faden durch die ganze Schrift bis heute und bis zur Wiederkunft Jesu.

Eigentlich unglaublich, dass Gott uns so sehr liebt, dass er sogar seinen einzigen Sohn opferte und wir sein Blut schützend in Anspruch nehmen dürfen.

Gruß
Burgen


 

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Joh832
Gelöschter Benutzer

Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von Joh832 am 08.05.2017 22:32

Hallo liebe hier lesende Brüder und Schwestern!

Letzthin kam ich mit einem Bruder ins Gespräch nach seiner Predigt, wo er lehren konnte, Gott selber habe als erstes getötet und das erst noch im Paradies-Garten Eden. Er verstand die Passage aus 1.Mose 3,21 (Darauf machte Gott der HERR dem Manne und seinem Weibe Röcke von Fellen und bekleidete sie damit.) Er meinte, dass Gott hier nun ein Tier töten musste, um an dieses Felle zu kommen - diese "Lehre" entspricht übrigends auch dem theologischen Verständnis der Wupperthaler Studienbibel.

Ich versuchte noch dagegen zu argumentieren, dass ein Gott, der die ganze Erde mit all den Pflanzen, Tieren und uns Menschen aus dem NICHTS erschaffen hatte, doch nun nicht ein Tier töten muss, um an dessen Fell zu kommen - denn genau diese Aussage steht nämlich NICHT in der Bibel.

Interessant ist aber, dass nicht einmal ein Kapitel später bei 1.Mose 4,4 steht: "und auch Abel opferte von den Erstgeburten seiner Herde, und zwar von ihren Fettstücken." Wenn ich mir das betrachte, dann war es wohl Abel, der hier ein Tier getötet hatte.

Somit steht nun die Frage im Raum, WER hat zuerst getötet - Gott selber oder der Mensch? Glauben wir der Lehre der Theologen, oder spricht die Bibel etwas anderes?

Grüsse von eurem Bruder......DANIEL
 

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Gott ist (auch) Böse

von Henoch am 08.05.2017 21:39

Also ehrlich, Gott kann nicht böse sein, denn in der Schrift finde ich:

1Joh 1,5 Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.

 

Aber ja, er hat auch das Böse erschaffen, denn alles was ward, ward durch sein Wort und ohne sein Wort ward nichts, was geworden ist.

Wie nun? Martin Luther formulierte das so:  Martin Luther: „Der Teufel ist der Kettenhund Gottes!

 

Also, auch das Böse ist vollkommen unter der Kontrolle Gottes und wir werden staunen, wie gezielt Gott Böses zulies um die gefallene Menschheit zu sich zurückzubringen.

Das schlimmste Leid auf Erden ist Kuschelfaktor im Vergleich zur Hölle. Ohne Leid würde der Mensch nicht erkennen, dass etwas nicht stimmt und auch niemals Gott suchen, denn eher geht ein Kamel durch das Nadelör, als ein Reicher ins Himmelreich.

So ist der Mensch. Gott lässt nie mehr Leid zu als unberdingt nötig und ich denke, oft darüber nach, wie sehr er mitempfindet und mitleidet, weil er Leid zulassen muss, damit er uns erreichen kann.

Das spricht gegen uns, nicht gegen ihn.

Henoch

 

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.05.2017 21:39.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Ich sündige munter weiter, und will mich nicht Gott völlig hingeben.

von Burgen am 08.05.2017 12:51

Hallo Nordermole,

Neuwiedmarkus hat das Forum nicht verlassen.
Dominikarthur hat das Forum verlassen.

Gerade las ich die Seiten 1-4 durch. Die Beiträge halte ich nicht für gespamte Blog's.
Im Gegenteil, können die Beiträge für einen Menschen richtig hilfreich sein.
Können, denn wer sie nur überfliegt haben vielleicht keinen Nutzen von Beiträgen.

Gruss
Burgen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.05.2017 15:50.

NorderMole
Gelöschter Benutzer

Re: Ich sündige munter weiter, und will mich nicht Gott völlig hingeben.

von NorderMole am 08.05.2017 12:05

@Burgen: Neuwiedmarkus (sorry).
@Markuso: Vllt. ist Neuwiedmarkus "abgehauen" weil man Ihn sonst evtl. hier mit Blogs hu spamt, weil wer
                 viel redet meist' wenig zu sagen hat ?!

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gott ist (auch) Böse

von geli am 08.05.2017 11:52

Kowalski: Gut, das ist für mich, die Abwesenheit von Leid.
Für jemand anderen ist es wieder etwas ganz anderes..

Ich bringe das mit dem "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse" in Verbindung.

Die Prinzipien und Massstäbe dafür, was gut und böse ist, die hat Gott souverän festgelegt,  die sind "unantastbar" und die werden sich auch in alle Ewigkeit nicht ändern.

Ich denke, durch das Essen der Frucht dieses Baumes konnten die Menschen zwar erkennen, dass es gut und böse gibt.
Um aber erkennen zu können, was in einer Situation gut oder böse ist - dazu benötigt man die Weisheit Gottes, bzw. dazu müßte man selbst sein wie Gott.

Selbst wenn wir es erkennen wollen - für uns Menschen ist es nicht möglich, immer alles zu unterscheiden und die Hintergründe zu erkennen.

Aber oft ist es ja auch so, dass die Menschen es gar nicht erst erkennen wollen, sondern dass sie ihre eigenen Massstäbe darüber aufstellen, was gut bzw. böse ist - wie Kowalski ja schreibt: "Für jemand anderen ist es wieder etwas ganz anderes".
Das sieht man ja sehr gut an unserer heutigen Einstellung: Jeder lebt, wie er will, und gestaltet sein Leben ganz nach seinen eigenen Vorstellungen.

Für uns Christen dagegen ist es wichtig, Gottes Absichten und seinen Willen zu erkennen, denn wir leben nicht nach unseren eigenen Massstäben, sondern wir wollen uns an Gottes Massstäben (die "Wahrheit") orientieren und unser Leben danach ausrichten.

Dazu müssen wir uns ganz nah an Gott halten und ggf. auch, wie Hiob, mit ihm "kämpfen", ihm ehrlich alle Zweifel und Nöte und auch unseren Unglauben und was alles so in unseren Herzen hochkommt, vorhalten. Ich denke, das ist nicht Sünde, sondern das zeigt den Kampf, der nötig ist, damit die Wahrheit sich in unseren Herzen und in unserem Denken ausbreiten kann.

Dazu gehört unbedingt, dass wir absolut ehrlich vor Gott treten und nichts verbergen. Und dann haben wir die Verheißung, die Jesus uns gegeben hat:
"Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen".

Das hat schon ein Hiob erfahren, und das werden auch wir erfahren!

Lg, geli

 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gott ist (auch) Böse

von geli am 08.05.2017 11:34

Ja, und natürlich tat es ihm dann auch leid, dass er solch ein falsches Bild von Gott hatte und so viele Dinge geredet hatte, die sein Unverständnis ausdrückten. Und das hat er Gott ja auch gesagt.

Hier will ich noch einen Gedanken dazufügen:

Zwar spricht sich Hiob selbst schuldig und tat Busse in Staub und Asche, weil er erkannt hatte, dass er "den Ratschluss Gottes verdunkelt hatte mit seinen Worten und Gedanken und deshalb unweise geredet hatte". Den Ratschluss Gottes verdunkeln - das tun wir schnell, wenn wir das, was uns "böse" erscheint, weil wir Gottes Pläne hinter dem vermeintlich "Bösen" nicht erkennen können und nach dem urteilen, was wir mit unserem kleinen, menschlichen Verstand sehen.

Aber Gott - wie reagierte er darauf, als er Hiob dahin gebracht hatte, wohin er ihn führen wollte?
Nach all den Kämpfen und all den vielen "unweise" gesprochenen Worten höre ich keinen Tadel für Hiob, auch nicht, dass er, wie ja im AT üblich, für seine "Sünde" Opfer darbringen hätte müssen, um Vergebung zu erlangen.
Im Gegenteil: Gott gibt Hiob die priesterliche Aufgabe, für seine Freunde Fürbitte zu tun, und diese müssen die vorgeschriebenen Opfer darbringen.

Wenn es Gott wirklich darum gegangen wäre, dem Hiob seine "tiefe Verdorbenheit" zu zeigen, dann hätte er sicherlich am Ende, so wie von den Freunden, verlangt, dass er zuerst einmal für sich selbst Opfer dargebracht hätte.

Deshalb:
Und dennoch glaube ich, dass Gott sich die ganze Zeit über über Hiob gefreut hat, dass er an ihm trotz der schweren Versuchungen festhielt.

Lg, geli

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2541

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 08.05.2017 11:18

Wende meine Schmach, vor der mir graut; denn deine Urteile sind gut.

(Psalm 119, 39; Lutherbibel 2017)

Merciful

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Römer 7 - Der Mensch und das Gesetz

von nennmichdu am 08.05.2017 11:13

4 So seid auch ihr, meine Brüder, dem Gesetz getötet worden durch den Leib des Christus, um eines anderen zu werden, des aus den Toten Auferweckten, damit wir Gott Frucht bringen.
5 Denn als wir im Fleisch waren, wirkten die Leidenschaften der Sünden, die durch das Gesetz erregt wurden, in unseren Gliedern, um dem Tod Frucht zu bringen.


Leider scheint es so zu sein, das wir auch als Christen immer wieder auch mal aus einer fleischlichen Gesinnung heraus leben und ich erlebe es zeitweilig als einen täglichen Kampf, mich hier Gott zu zu wenden. Und nicht mich gehen zu lassen und meinen alten Adam zu füttern.


6 Jetzt aber sind wir von dem Gesetz losgemacht, da wir dem gestorben sind, worin wir festgehalten wurden, so dass wir in dem Neuen des Geistes dienen und nicht in dem Alten des Buchstabens.
7 Was sollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Auf keinen Fall! Aber die Sünde hätte ich nicht erkannt als nur durchs Gesetz. Denn auch von der Begierde hätte ich nichts gewusst, wenn nicht das Gesetz gesagt hätte: "Du sollst nicht begehren!"

Was mich wieder an meine Ausführungen über Adam und Eva im Garten Eden erinnert, die hier am Gebot Gottes vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösens nicht zu essen ihre Begierden erkannten. Ihre Begierden hier dann aufgestachelt wurden.

8 Die Sünde aber ergriff durch das Gebot die Gelegenheit und bewirkte jede Begierde in mir; denn ohne Gesetz ist die Sünde tot.
9 Ich aber lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, lebte die Sünde auf;


Die Sünde, die mich zum Abfall von Gott verleitet. Nichts mehr von ihm erwarten lässt. Mein eigener Herr und Gott sein zu wollen und damit nackt und bloss allem anderen gegenüber ausgeliefert zu sein - ohne den Schutz und die Fürsorge Gottes. Ohne mit Gottes Gerechtigkeit und Huld und Liebe ummantelt zu sein.

All das, was wir in Christus dann wieder "anziehen". Bekleidet mit Christi Gerechtigkeit. Dem Mantel der Liebe, usw..

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