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Cleopatra
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Beiträge: 5517

Re: Sind die 613 Gebote böse?

von Cleopatra am 28.03.2024 07:20

Hm, ich lese auch einige Dinge, die so einfach nicht in der Bibel stehen.
Es gibt einige Behauptungen ohne Begründung, bzw genannte Quelle.


Da möchte ich auch eigentlich nicht weiter drauf eingehen, weil es irgendwie die Vorurteile und Falschbehauptungen nur wiederholen würde.

Ich konzentriere mich da mehr auf das Thema dieses Threads, über das wir gerne weiter diskutieren können:

Sind die 613 Gebote böse?

Und ich stelle fest- so, wie ich die Beiträge hier lese, sind sich wohl alle Schreiber überein, dass dem nicht so ist.

Regeln sind nicht zwangsläufig böse, nur, wenn man nicht sofort alle Regeln genaustens verstanden und erklärt bekommen hat.

Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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pausenclown

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Re: Sind die 613 Gebote böse?

von pausenclown am 28.03.2024 07:07

Hallo Stella.

Als Jude, habe ich keine Lust ,mit dir über deine Sichtweisen, Vorurteilen zu schreiben.
Du willst an dein selbst-gebautes Bild über uns festhalten, dass ist absolut ok.

Du musst ja als Christ, nichts von Juden über jüdische Theologie lernen.....

LG 

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stella55

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Re: Sind die 613 Gebote böse?

von stella55 am 28.03.2024 06:47

Hallo Pausenclown, es gibt ja wohl, wie im Christentum unnterschiedlich glaubende Juden. Nebst den orthodoxen Juden, gebt es auch liberale Juden. 

 Zitat Pausenclown.Nun, du gehst auf keinen Punkt von mir ein. Weder was wir Juden glauben, Lehren usw Ich habe dir Quellen angegeben und du gibst mir deine Außensicht auf uns Juden weiter. Sorry Stella, du kennst dich mit uns und der Bibel und den jüdischen Umgang aus, woher auch. Meine Frage war ja, willst du Vorurteile weiter verbreiten oder lernen? Vielleicht juckt es dich nicht ob Juden dir widersprechen.

Wie kommst Du darauf, dass ich auf keinen Punkt von Dir eingehen würde? Ich habe ja erwähnt, dass Rabbi Hillels Worte in Shabbath 31a sinngemäss mit denen von Jesus Christus lange Zeit zuvor konform gehen. 

Das heutige Judentum unnterscheidet sich doch in vielerlei Verhaltensanweisungen von demjenigen vor Jesus Christus. Vieles was dort gesetzlich gefordert hat man ja mit der Zeit relativiert, abgeschwächt oder ganz weggelassen. 

Zudem ist mir nicht bekannt, dass man im heutigen Judentum bezüglich Priesterweihe das rechte Ohrläppchen, rechten Daumen, rechten Zeh mit Blut von einem speziell hierfür geschlachteten Widder bestreichen muss. (Salböl hätte es für den Sinn darin wohl auch getan) 

2 Mose 29, 19 Den andern Widder aber sollst du nehmen, und Aaron und seine Söhne sollen ihre Hände auf seinen Kopf legen, 20 und du sollst ihn schlachten und von seinem Blut nehmen und es Aaron und seinen Söhnen an das rechte Ohrläppchen streichen und an den Daumen ihrer rechten Hand und an die große Zehe ihres rechten Fußes; und du sollst das Blut ringsum an den Altar sprengen.

Und wie gesagt, die Todesstrafe wurde in Israel im Jahre 1954 abgeschafft, all die Tötungsgesetze in der Tora somit vollkommen ausser Kraft gesetzt. Nochmal, das damalige Judentum  und das heutige Judentum ist ebenso unterschiedlich wie das Christentum bevor an kirchenseits einberufenen Konzilen deren festgelegten teils Christi Lehren widersprechenden Glaubensdogmen aufdoktriniert wurden.

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Burgen

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Beiträge: 2951

Re: Sind die 613 Gebote böse?

von Burgen am 28.03.2024 00:55



Stella: Das Alte Testament birgt viele sehr weise lehrreiche Psalmen, Sprüche, Geschichten von starken Frauen, Rut/Ester, aber auch mehrheitlich Kriegsgeschehen.
Da es sich dort um die Geschichte des Volkes Israel handelt und NICHT um den Anfang und die Entwicklung des durch Jesus Christus, Sohn Gottes dem himmlisschen Vater aller Menschen gegründeten Christentum.
Die Wurzeln der Beginn des Christentums beginnt mit dem Auftauchen Jesus Christus am Jordan, bei Johannes dem Täufer, also in den Evangelien des NT

Hallo stella, 

für mich lesen sich deine Ansichten leider nicht schlüssig und verbindend. Eher trennend, unvollkommen und einseitig. 

Das kann ich leider aus meinem eigenen Leben bezeugen. 

Die Wurzeln des christlich/jüdischen oder besser jüdisch-christlichen Glaubens im ersten Bund Gottes mit den Menschen. 




Gruß
Burgen



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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pausenclown

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Re: Sind die 613 Gebote böse?

von pausenclown am 27.03.2024 10:23

Hallo Stella.


Nun, du gehst auf keinen Punkt von mir ein.
Weder was wir Juden glauben, Lehren usw 
Ich habe dir Quellen angegeben und du gibst mir deine Außensicht auf uns Juden weiter.

Sorry Stella, du kennst dich mit uns und der Bibel und den jüdischen Umgang aus, woher auch.
Meine Frage war ja, willst du Vorurteile weiter verbreiten oder lernen?
Vielleicht juckt es dich nicht ob Juden dir widersprechen. 
Aber ich steige in der Diskussion mit dir aus, meine Zeit ist mir dafür zu schade.

LG.

P.S. ich verstehe diese künstliche Diskussion über das Thema: Christen müssen das Gesetz nicht mehr halten nicht.
Der Grund dafür ist doch, ihr habt es nie halten müssen.
Dieser Logik folgend, ist ein oft gesagter Satz von Christen, Jesus hat mich freigemacht vom Gesetz, genau so absurd, als würde ich behaupten, danke Jesus, du hast mich von meinen Menstruationsbeschwerden befreit.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.03.2024 10:24.

stella55

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Re: Sind die 613 Gebote böse?

von stella55 am 27.03.2024 09:50

Hallo pausenclown

Jesus, der zurück zur Thora und Mose will, oder die Auslegung der Schriftgelehrten und Pharisäer. Was für die damaligen Zuhörer überraschend war, Jesus outet sich als Autor der Thora. Es gibt auch jüdische Gelehrte die, das Kapitel mit der Ehebrecherin lesen,und kommen zu dem Schluss: Jesus ist der Hardliner, der zurück zum Thron Mose wollte.

Dass jene jüdischen Gelehrten sich vollkommenn im Irrtum befinden ist ja wohl mehrfach biblisch belegbar. Weder Jesus noch Gott der himmlischer Vater, so auch nicht der Heilige Geist haben mit Gesetzen zu tun, die zu Lieblosigkeit auffordern. Denn alle 3 sind sich wohl diesbezüglich einig.

Und wie Du an Rabbi Hillel sehen kannst, hat dieser sich klar zu der von Jesus Christus gelehrten Version blezüglich Erfüllung Gesetze und Propheten bekannt und nicht der durch Mose buchstäblich durchzuführenden Gesetzgebung.

Und Paulus, der ja zu dem durch Jesus Christus vermittelten Gottesglauben wechselte, ordnete Mose den Dienst zu der zum Tode 2. Kor 3,7  und zur Verdammnis 2. Kor 3,9 führte. 

Lies dazu 2. Korinther das gesamte Kapitel 3... Der Buchstabe tötet, der Geist belebt.  3 Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid durch unsern Dienst, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln der Herzen.

Und da am Ende Herrn steht und nicht HERRN, so ist es auch klar, dass damit dann logischerweise unser Herr Jesus gemeint ist. Paulus arbeitete ja sehr intensiv auf Jesus Christus Evangelium Reich GOTTES hin.  Durch ihn wussten sie, dass durch wer liebt dem Nächsten nichts Böses tut, und darum gelebte Liebe zur Gesetzeserfüllung beiträgt.



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pausenclown

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Re: Sind die 613 Gebote böse?

von pausenclown am 27.03.2024 09:37

Hallo Cleo.

Leider gibt es genug Menschen, die Jesus als den Reformator seines Vaters sehen.
Jetzt habe ich zwei Fragen an die Allgemeinheit.
Wie gingen die Juden vor Jesus mit Sünde um?

Hat Gott eine lange oder kurze Nase?
Diese Frage ist mein voller Ernst.
Shalom Pausenclown 

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Burgen

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Re: Sind die 613 Gebote böse?

von Burgen am 27.03.2024 08:44



Hallöchen, 

die Gebote sind sicherlich nicht "böse!".
In meinen Augen sind sie ein Versuch der damaligen Kultur einen Rahmen zu schaffen, 
den 10 Geboten auf den Steintafeln eine Aus - bzw. Anwendungsmöglichkeit zu bieten, 
um 
1. nicht zu sündigen 
2. sich nicht von dem götzendienerischen Umfeld einverleiben lassen 
3. nicht in Versuchung zu fallen. 

4. Durch diese Maßnahmen lernte das Volk sich den Götzen zu enthalten. 
   Sich nicht wieder goldene Kälber bauen und anzubeten.  
   Sich von anderen umliegenden Kulturen und Völker abzugrenzen. 

Bis heute können wir dies sehen. 
Das ganze Buch des AT ist eigentlich ein "Kampf Gottes" mit seinem Gottesvolk 
ein Bemühen, dem Volk zu erlernen IHM zu vertrauen. 

Leider und gleichzeitig war das menschliche Herz so hart, eigensüchtig usw., 
dass Gott Vater nichts übrig blieb, als dass er Jesus als Menschensohn und Gottes 
Sohn auf Erden schicken musste. 

Jesus Christus ist somit die buchstäbliche Übersetzung Gottes AT auf Erden geworden. 
Als er noch nicht als ein Mensch geboren war, war er schon im Geist der geistliche 
Partner des Volkes, jetzt ist er nicht mehr auf die Arbeit eines bestimmten Volkes, 
ausser den Juden, sondern jetzt lebt er durch seinen Geist in einem wiedergeborenen Menschen. 

Allerdings verdunkelt die Sünde des jeweiligen Menschen oftmals oder zunächst die 
Beziehung zwischen Jesus und dem jeweiligen Menschen. 
Gott ist Geist, und der Mensch sitzt per seinem Geist in Jesus zur Rechten Gottes des Vaters. 

Das ist eigentlich nur zu lernen und zu erfassen, je besser und einfältiger er dem Geist Gottes 
im Herzen, Gedanken und Sinnen und Trachten, den Raum gibt durch sein Wort. 

Jeder wiedergeborene Mensch ist auf dem Weg - wie damals Paulus und andere zum Ziel. 




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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Re: Tageslese (23) Seid nüchtern und wachsam! ... 1.Petrus 5, Der Hirte und die Herde

von Burgen am 27.03.2024 08:25



Mittwoch 


Der HERR steht dem Armen zur Rechten, dass er ihm helfe von denen, 
die ihn verurteilen.        Psalm 109,31  

[Jesus Christus sitzt jetzt zur Rechten Gottes, des Vaters und wir in IHM] 

Hört zu, meine Lieben! 
Hat nicht Gott erwählt die Armen [geistlich Armen] in der Welt, die im 
Glauben reich sind und Erben des Reichs, das er verheißen hat denen, 
die ihn lieb haben?            Jakobus 2,5  


::: das stelle man sich mal vor! und sei sich bei Schwierigkeiten bewusst! ::: 
::: im Aufblick auf IHN - wandelt sich alles, denn er, Jesus ist Liebe und Schutz, 
    und er hilft gern. Gott sei Dank. ::: 
::: Danke, dass wir dich täglich lieben dürfen, können, weil du uns zuerst liebst 
    und in deiner Liebe leben. :::   


TagesL: Lukas  22,1-6  
fortlL:  Markus 15,1-15 
Psalm 88 






Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Cleopatra
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Re: Das Neue Testament - jüdisch erklärt

von Cleopatra am 27.03.2024 07:50

Danke Burgen
LG Cleo

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