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Cleopatra
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Re: Ostern - "eigentlich" ein Fest der Heiden, Götzenanbetung - Osteria ...

von Cleopatra am 19.03.2024 12:14

Hallo Neo, 

ich glaube, dass ich mich wiederhole....


Neo: Cleopatra, deine Gefühle verschleiern leider den Kerngedanken, denn es geht nicht um das Gedenken an die Kreuzigung und Auferstehung, sondern um die Vermischung mit einem uraltem Auferstehungsritual aus der heidnischen Glaubenswelt, die eben anderen Göttern und Gottheiten gewidmet waren.

Ich glaube, nun haben dir scho mehrere geschrieben, dass wir zu dieser Zeit an die Kreuzigung Jesu und die anschließende Auferstehung gedenken. Alles nachzulesen in der Bibel. Ohne andere Religionen oder Rituale. Ohne andere Gottheiten. Wieso wiederholst du nun schon wieder solch eine Aussage? Und welche Gefühle von mir sollen hier was verschleiern? 
Dass an dieses wichtige Ereignis erinnert wird, finde ich sehr wichtig und dass Jesus derjenige war, der aus den Toten selbst auferstanden ist, ist hoffentlich allen hier ganz bewusst und klar. Wer oder was also sollen wir hier vermischen?

Zum Thema "Wort Ostern" auch da hatte Pausenclown einen Link gesetzt, der dem, was du gepostet hast, widerspricht.
Hier wäre eine Möglichkeit gewesen, darauf einzugehen, aber irgendwie widerholen sich nur die Urteile, auf Gegenargumente wurde auch nicht eingegangen, es ist schwer, so eine Diskussion zu führen irgendwie...


Neo: Sie tauchen im Laufe der Jahrhunderte in diversen Kulturen wieder auf und bedeuten Aberglauben und aus biblischer Sicht Götzendienerei. Der Auferstehungs-und Wiedergeburtsgedanke zieht sich durch diverse Religionen und wird jeweils kultisch und zeremoniell gefeiert. Die Übernahme solcher Kulte in eine Christenheit, nun nicht der Astarte, Ostara oder Ischthar gewidmet, sondern Jesus entspricht einer Weiterführung eines solchen Götzendienstes. Das Goldene Kalb blieb ein Götze, auch wenn die Israeliten es nun 'Jahwe' nannten und es Jahwe widmeten.

Ja nu- aber Jesus ist ja nunmal wieder auferstanden, da wird doch nix vermischt, da wird nur daran gedacht....?


Neo: Selbst wenn man persönlich auf die entsprechenden zeremoniellen Devotionalien wie Osterhase oder bemalte Ostereier verzichtet bleibt doch der Anlass, die Wurzel der Angelegenheit, nämlich die Ehrung und die Hoffnung einer Auferstehung der zugrundeliegenden Gottheiten bestehen

Das stimmt einfach nicht, Neo. Da gibt es keine Ehrung und Hoffnung auf eine Auferstehung irgendwelcher Gottheiten. Jesus ist auferstanden. Das ist keine Hoffnung, das ist keine Eventualität, das ist Fakt!
Stellst du das in Frage....?
Im übrigen wird niemand anderes geehrt als Gott höchstpersönlich und ihm geührt auch alle Ehre!

Neo: Ein neues Label, eine Umbenennung ändert doch nichts an dem Kerngedanken einer heidnischen Auffassung, bei der lediglich nun Jesus eingesetzt wird.


Jesus wird nicht ersetzt, Jesus ist der Ursprung und Grund der Feier. Die Eler und der Hase, irgendwelche Göttinnen, die irgendwann später erfunden wurden und deren Existenz des Mythos nicht mal bewiesen ist, die sind alle später dazugekommen.

Neo: Die Bibel gibt keinen Anlass noch fordert sie einen 'Auferstehungstag' zu feiern.

Hierzu habe ich dir ja schon zweimal ein Gegenargument gegeben. Vielleicht nimmst du dieses an oder gehst darauf ein, damit das Gespräch weitergeht und sich nicht einfach Aussagen wiederholen. Mein Gegenargument war der Teil mit Strom, Bibellesen, Internet und Co.


Neo: ....denn die Einheit unter einem religiösem Fest welches biblisch als Götzendienst erkannt werden kann, macht die Anbeter nicht zu Christen, sondern zu Götzendienern.

puh- wo hast du bitte für dieses Feiern von Jesu Kreuzigung und Auferstehung als Fest einen biblischen Beleg, dass es sich um Götzendienst handelt? Ein "das ist nicht explizit in der Bibel so gefordert" kann ja kein Argument sein für ein solch hartes Urteil, oder? Ich meine- du bezeichnest deine Geschwister als Götzendiener, sei dir dessen mal bewusst. 

Übrigens: Geburtstage sind von Gott auch nicht explizit aufgefordert worden. Und selbst Hiob feierte jährlich die Geburtstage seiner Söhne und wie hat Gott Noah beschrieben und gesehen....?


Neo: Überzeugen was biblisch ist und was nicht, muß sich jeder selber. Das kann niemand für einen anderen leisten.


Pauschal urteilen und dann aber nicht präzise werden kann auch jeder

Da du aber nicht auf mein Beispiel eingehst und nur pauschale Urteile kommen, muss ich davon ausgehen, dass du nichts unbiblisches daran siehst, wie wir diese Tage verbringen, oder einfach pauschal bleiben möchtest. 
Oder der Begriff "Ostern" ist für dich so schlimm und die Tatsache, dass wir auf die Kreuzigung und Auferstehung hinweisen ist so götzendienerisch, nun, dann werde ich damit leben müssen, dass jemand mich und meine Geschwister so sieht. 

Liebe Grüße; Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.03.2024 12:18.

pausenclown

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Re: Ostern - "eigentlich" ein Fest der Heiden, Götzenanbetung - Osteria ...

von pausenclown am 19.03.2024 11:59

Hallo Neon.

 

Für ein Hallo sollte immer Zeit sein, mir wurde mal gesagt, ein Hallo hier um Chat ist ein Ausdruck von Höflichkeit.

Also, ich bin kein Christ, dennoch kenne ich keinen Christen der ein Ei anbietet.

Auch was Seibel schreibt, ist mir bekannt, dennoch lässt sich das nicht beweisen.
Wie schon mal geschrieben, zu Ostara gibt's nur eine Quelle.

Was mich stört ist, dass man Gott in seinen Ansichten einbaut. Vom Ei zum Gottesdienst.
Von Christen die es checken, zu den blöden.

Sollte für Gott ein Ei ein Problem sein, bleibt für mich die Frage.
Hat Jesus vor seiner Kreuzigung das Sedermahl gehalten, ja.
Hat Jesus ein gekochtes Ei gegessen, vermutlich.
Nach dieser Logik ist Jesus nun was?

Eieiei Jesus und hat Jesus nicht biblische Feste gefeiert?
22 Es war damals das Fest der Tempelweihe in Jerusalem, und es war Winter.
Chanukka

Oder, 1Mose15. Gott benutzt eine übliche, damalige heidnische Form eines Bundes oder Vertrags.
Was nun?

LG

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Neo

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Beiträge: 28

Re: Ostern - "eigentlich" ein Fest der Heiden, Götzenanbetung - Osteria ...

von Neo am 19.03.2024 10:52

Was ich eben hier in diesem Thread nicht verstehe, das ist das Verurteilen von dem Gedenken an die Kreuzigung und Auferstehung.
 
Cleopatra,
deine Gefühle verschleiern leider den Kerngedanken, denn es geht nicht um das Gedenken an die Kreuzigung und Auferstehung, sondern um die Vermischung mit einem uraltem Auferstehungsritual aus der heidnischen Glaubenswelt, die eben anderen Göttern und Gottheiten gewidmet waren.
Sie tauchen im Laufe der Jahrhunderte in diversen Kulturen wieder auf und bedeuten Aberglauben und aus biblischer Sicht Götzendienerei. Der Auferstehungs-und Wiedergeburtsgedanke zieht sich durch diverse Religionen und wird jeweils kultisch und zeremoniell gefeiert. Die Übernahme solcher Kulte in eine Christenheit, nun nicht der Astarte, Ostara oder Ischthar gewidmet, sondern Jesus entspricht einer Weiterführung eines solchen Götzendienstes. Das Goldene Kalb blieb ein Götze, auch wenn die Israeliten es nun 'Jahwe' nannten und es Jahwe widmeten.  
 
Selbst wenn man persönlich auf die entsprechenden zeremoniellen Devotionalien wie Osterhase oder bemalte Ostereier verzichtet bleibt doch der Anlass, die Wurzel der Angelegenheit, nämlich die Ehrung und die Hoffnung einer Auferstehung der zugrundeliegenden Gottheiten bestehen. Ein neues Label, eine Umbenennung ändert doch nichts an dem Kerngedanken einer heidnischen Auffassung, bei der lediglich nun Jesus eingesetzt wird.
 
Gegen einen Gedenktag jenseits dieser Vermischung, die ja schon an der Namensgebung erkennbar ist, wäre ja nichts einzuwenden, nur ist es eben nicht zufällig, dass beides in den gleichen Zeitraum fällt, wie es im Synkretismus eben üblich ist.
 
Die Bibel gibt keinen Anlass noch fordert sie einen 'Auferstehungstag' zu feiern. Wir können den Hintergrund eines solchen Festes und woraus der entstanden ist nicht einfach ignorieren. Jedenfalls wird Gott dies nicht tun.   
  
Das Osterfest als eine vereinigende Kraft aller Christen anzusehen, kann ebenfalls nicht funktionieren, denn die Einheit unter einem religiösem Fest welches biblisch als Götzendienst erkannt werden kann, macht die Anbeter nicht zu Christen, sondern zu Götzendienern.  
  
Natürlich ist klar, dass viele Christen dies nicht klar erkennen können, besonders wenn solche Traditionen schon unverrückbar ins Bewußtsein verankert wurden. Und ebenso ist klar, dass der 'Breite Weg' viele Möglichkeiten eröffnet, seinen persönlichen Glauben so auszuschmücken, wie es persönlich passt und angenehm ist. Das ist nun mal der Eigenwille, der Gott auch mit menschlichen Festen ehren möchte,  selbst wenn sie aus einem Bereich kommen, der eine heidnisch-götzendienerische Entwicklung aufzeigt.  
 
Überzeugen was biblisch ist und was nicht, muß sich jeder selber. Das kann niemand für einen anderen leisten. Die Hinweise und Botschaften sind da, jeder kann sie nutzen oder eben auf seinen eigenen Standpunkt beharren. 

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Cleopatra
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Re: Ostern - "eigentlich" ein Fest der Heiden, Götzenanbetung - Osteria ...

von Cleopatra am 19.03.2024 10:03

Pluesmors: Jesu Auferstehung und Geburt sind einfach Marksteine im Kirchenjahr. Ostern und Weihnachten sind eben die beiden Daten, an denen man dieser relevanten biblischen Ereignisse besonders gedenkt, so wie ja jeder Sonntag sein Thema hat, um den Reichtum der Bibel zu betrachten.

Das hast du schön geschrieben.
Das Wichtigste zusammengepackt!

Liebe Grüße, Cleo

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Cleopatra
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Re: Ostern - "eigentlich" ein Fest der Heiden, Götzenanbetung - Osteria ...

von Cleopatra am 19.03.2024 10:02

Hallo Burgen, 


Burgen: Vermutlich werden auch wir heutigen Christen immer wieder dorthingezogen. ZB die asiatischen Götter, die Ashrams und was es alles so gibt üben und übten eine große Anziehung auf die westlich geprägten Menschen aus. Gerade auch die griechische Mytologie hat einen großen Schatz von Helden, Götter und Göttinnen.

Oh ja, ich finde die Vorsicht auch sehr wichtig, ich selbst denke da immer an die Begebenheit mit Sichem.
Ich sehe in der heutigen Christenheit viel Esoterik in die Christenheit einfließen, neuerdings kam ich in Berührung mit Gedankengut aus dem Hinduismus und Christentum, das hat mich irritiert, das kannte ich in meinem Umfeld bisher noch nicht.
Wie wichtig ist es da immer wieder, die Bibel wirklich gut zu kennen, um leichtes Verschwimmen und so sofort zu erkennen.

Neo: Jetzt nach deinem letzten Beitrag lese ich dich also so, dass du etwas gegen das Eiersuchen und den Osterhasen und so hast? 
Bei den Schreibern bisher wurde das nicht als Tradition erwähnt.
Wir hatten ja mehr zum Thema, wie wir diese Feiertage erleben. Meine Frage bleibt bestehen, zu unserem Freitag und Sonntag. Siehst du daran auch etwas Verwerfliches? Oder galten alle pauschalen Urteile diesen weltlichen Feierlichkeiten?
Dazu kann ich nur sagen, dass mir jetzt gerade spontan nur eine einzige Familie einfällt, die das Eiersuchen mit den Kindern auch macht. Allle anderen Christen, die in meiner Umgebung sind, tun das nicht, soweit ich das weiß.

Ich habe den Artikel gelesen, den du verlinkt hast. Weitesgehend stimme ich damit auch überein.

Aber diesem Teil hier: "... Nun ist natürlich nichts gegen bunte Eier und Schokoladenhasen einzuwenden. Aber es ist doch seltsam, dass wir es wichtig finden, uns nach der Schrift von der Welt abzusondern, doch mitmachen bei diesen (nicht biblischen) Festen, die von den sogenannten Kirchen aus dem Heidentum ins Christentum übernommen wurden, um die Kirche auch für solche Menschen attraktiv zu gestalten. Was macht denn das Feiern von Ostern eigentlich aus?"  kann ich nicht zustimmen. 
Denn es lässt ja vermuten, als würde man etwas Heidnisches versuchen, attraktiv zu machen, indem man da was christliches antatscht.

Aber wir feiern von uns aus die Kreuzigung und Auferstehung ohne Trara drumrum. Was die Anderen machen, das ist ja deren Bier, das müssen die verantworten. Genauso wie Weihnachten. Ostern wird klar die Kreuzigung und Auferstehung gefeiert. Dies dann als unbiblisch zu sehen oder zu verurteilen, man würde ja etwas Anderes dadurch tolerieren, was die meisten ja eben gar nicht tun, weil dieser Teil, den wir ja tolerieren würden, gar nicht stattfindet, finde ich falsch und unfair beurteilt. Und das ist es eben, was ich so schade finde: Diese so schnelle Verurteilen anderer Geschwister. 

Ich glaube, dass Gott das Herz der Menschen beurteilt.
Ich denke da gerade an das Gleichnis mit dem Pharisäer und dem Zöllner. Der Pharisäer prahlte damit, wie toll er sei und blickte sehr auf den Zöllner herab. Nirgens hat Jesus gesagt, der Inhalt des Gebetes dieses Pharisäers sei falsch. Also hatte er sehr wohl so viel Gutes getan und die Gesetze und Regeln alle eingehalten. Aber er hatte da etwas, was ganz kacke war: Überheblichkeit und Stolz.
Und der Zöllner? Er hatte ein demütigendes Herz, er kannte seine Schwachheit. 

Wenn ich nun überlege: Da ist eine Person, die vielleicht niemals sündigt und alles perfekt tut, aber dann von oben herab auf die anderen Menschen schaut und sich besser findet als die, und ihm gegenüber steht eine Person, die vielleicht sogar wirklich (in diesem Fall selbst wenn unbewusste) Fehler macht, aber das Herz ganz demütig auf Gott gerichtet ist, dann glaube ich, dass Gott dieses ehrliche, auf ihn gerichtete Herz lieber anschaut als auf Stolz. 

Ich erinner mich an eine Zeit in einer Ferienbibelschule. Da waren wir hoch motiviert, wir Teenager. Wir kamen zu Besuch in eine Gemeinde, wo eine frisch Bekehrte da saß. Sie nahm am Abendmahl teil. Woher genau, das weiß ich nicht mehr, aber wir wussten, dass es noch "keine Gespräche mit den Ältesten" gegeben hatte vor dem Abendmahl. Diese frisch Bekehrte wusste nicht genau, was es mit dem Abendmahl auf sich hatte, und machte einfach mit, als das Brot gereicht wurde. Das verstanden wir zuerst nicht. Aber der Älteste war ganz entspannt und sagte uns, dass es uns egal sein kann. Wir müssen nicht beurteilen, ob diese Dame mitmachen darf oder nicht. Wenn, dann wird Gott es ihr zeigen. Wir sollten auf uns schauen, wo Gott uns vielleicht noch Dinge zeigt, wo wir mal etwas ändern sollten.
Das war eine sehr gute Lehrstunde für uns in Sachen Demut und Balken/Splitter.

Das ist jetzt keine Anspielung auf dich Neo- nicht, dass du das falsch verstehst.

Ich denke da gerade an Halloween, in diesem Jahr habe ich erschreckend viel Toleranz dazu erlebt. Es sei ja nur schön für die Kinder mit den Süßigkeiten und so. Da habe ich dann auch ganz klar gemacht, dass man, wenn man sowas toleriert und verharmlost, ganz sicher nicht im Sinne Gottes handelt.
Gott ist Gehorsam sehr wichtig. Ganz oft sehen wir in der Bibel, selbst wenn Gott die Regeln nicht genau verboten hat, aber wenn etwas übernommen wurde, dass es ganz schief lief. ZB die Sache mit mehreren Ehefrauen, die Hauptmagd als Mutter, die Hochzeitritualfeierlichkeiten und so weiter. In Sichem dann der Umgang mit den Frauen und so. Das ging immer schief und wir sind sehr wohl gut beraten, uns immer an Gottes Anweisungen zu halten.

Ich denke, das wir da Ähnlich denken. Was ich eben hier in diesem Thread nicht verstehe, das ist das Verurteilen von dem Gedenken an die Kreuzigung und Auferstehung. Ich bin froh, dass in diesem Land noch daran gedacht wird, auch mit Feiertag. So werden die Menschen wenigstens nochmal in dieser Zeit ein wenig mehr darauf aufmerksam gemacht. In der heutigen Zeit muss man ja jeden Strohhalm nehmen, den man bekommt. 
Vielleicht aber reden wir auch aneinander vorbei, weil ich die Kreuzigung und Auferstehung im Kopf habe, du Neo aber das Datum ud die Osterhasen und Ostereier?

Zu meinen Gegenargumenten hast du ja noch nichts geschrieben und meine Frage ist auch noch offen, vielleicht kommen wir uns ja etwas näher, wenn du darauf eingehst?

Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Plueschmors
Gelöschter Benutzer

Der goldene Hase

von Plueschmors am 19.03.2024 08:41

Neo: Die Eier, auch wenn sie vom Huhn stammen, sind durchaus für eine Symbolik ritueller Handlungen geeignet

Rührei statt Kaffeesatz. Gar keine schlechte Idee.



Neo: Das klassische Beispiel des Goldenen Kalbes...

Tatsächlich gibt es ja diese mittlerweile klassischen Goldhasen von Lindt. Jedes Jahr mehr, so scheint es. Die waren mir immer schon unheimlich. Es wird vermutlich in wenigen Jahren in jeder großen Stadt so ein Goldhase zur Anbetung auf den zentralen Plätzen stehen.

Neo: Ostern, wie auch Weihnachten sind von Menschen ausgedachte Feste und haben keine biblische Relevanz.

Jesu Auferstehung und Geburt sind einfach Marksteine im Kirchenjahr. Ostern und Weihnachten sind eben die beiden Daten, an denen man dieser relevanten biblischen Ereignisse besonders gedenkt, so wie ja jeder Sonntag sein Thema hat, um den Reichtum der Bibel zu betrachten. 

Neo: Auf der sicheren Seite ist man immer dann, wenn biblische Vorgaben beachtet werden und keine von Menschen erdachten Zusätze und Ausschmückungen die glückselige Empfindungen im Menschen ansprechen, um diese dann an heidnische Rituale zu binden.

Was sind denn diese von Menschen erdachten Zusätze, Ausschmückungen und Rituale? Man kann zu Weihnachten und Ostern - wie an jedem Sonntag - in die Kirche gehen, Gottesdienst feiern und gut. Kein Pfarrer wird zu Hause anklopfen und Christbaum und Osternest inspizieren und die rechte Anbetung derselben lehren. Eher wird er den Goldhasen aufessen...



LG,
P.

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Burgen

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Re: Ostern - "eigentlich" ein Fest der Heiden, Götzenanbetung - Osteria ...

von Burgen am 19.03.2024 08:32



Hallo Neo, 

deine Erklärungen sind nüchtern und die Wahrheit. Aber - Dennoch, vermutlich ist die übergeordnete kirchliche Ordnungsmacht niemals bereit, von ihren bisher entschiedenen Gesetzen abzurücken. 
Und es ist vermutlich so auch der einzige Weg um eine Einigkeit - auch unter der Vielfalt der Christen - zu bemühen. Sieht man mal über die ganzen Machtkämpfe der Vergangenheit hinweg, stellt wirklich, unabhängig von kalendarischen Unregelmäßigkeiten - bzw Unterschieden, in den Vordergrund - ist vielleicht sogar der eine oder andere Mensch bereit, sich versuchsweise mit Jesus, der Kreuzigung, Auferstehung und Lebensentwurf zu beschäftigen. 

Die Säkulare Welt ist derart vielfältig und undurchschaubar, dass dieses HOCH-Fest sogar viel wichtiger ist als das von Menschen konstruierte Weihnachtsgeburtstagsfest für Jesus. 
Die Menschen neigen dazu, lauter Feste einzurichten, sie abzuschaffen und wieder hervorzuholen. Das sehen wir auch heutigentags bei dem Reformationsfest in einigen deutschen Bundesländern. 

Da fällt mir gerade jetzt die russisch orthodoxe Kirche ein, vielleicht können wir auch dorthin einen Blick werfen. Denn ein Bewegung als sichtbares Kreuz auf den Körper zu zeichnen entspricht ja nun nicht Jesus als Pazifisten. 
Weisheit Gottes könnte man in den Evangelien lernen in den Gesprächen der Pharisäer, Schriftgelehrten und Jesus, der das Wort Gottes in Person ist - er ist der Ursprung und schenkt Weisheit. Nur er. 




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Neo

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Re: Ostern - "eigentlich" ein Fest der Heiden, Götzenanbetung - Osteria ...

von Neo am 19.03.2024 08:18

Manuel Seibel macht es auf Ostern einigermaßen plausibel!  
 
Es geht um heidnische Bräuche, die 'christianisiert' wurden.  
 
Die Eier, auch wenn sie vom Huhn stammen, sind durchaus für eine Symbolik ritueller Handlungen geeignet. Auch wenn sich Christen des Ursprungs nicht mehr bewußt sind, entstammen die Wurzeln des Osterfestes der Götzendienerei. Jeder kann sich darüber kundig machen, denn der Hinweis sollte reichen den Ernst der Lage zu begreifen Das klassische Beispiel des Goldenen Kalbes (welches Seibel auch anführt) zeigt deutlich, dass es für Gott nicht in Ordnung ist einen heidnischen Kult auf ihn anzuwenden und lediglich umzuwidmen. Glücklicherweise haben dies schon viele Christen begriffen und erkennen die Brisanz eines verschleierten Kultes, der mit der Bibel nichts zu tun hat.

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Burgen

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Re: Tageslese (23) Seid nüchtern und wachsam! ... 1.Petrus 5, Der Hirte und die Herde

von Burgen am 19.03.2024 08:14



Dienstag 


Zuflucht ist bei dem Gott, der von alters her ist.   5.Mose 33,27  

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! 
In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen.   Johannes 14,1-2  


GebetsLied: BG: 881,3 

Ohn dich wir hätten keinen, der uns hier trägt und hält. 
Wir aber sind die Deinen vom Anbeginn der Welt. 
Du bist der große Treue im Leben und im Tod. 
Wir bergen uns aufs Neue in dir, du unser Gott. 

(Arno Pötzsch)  


TagesL: Hiob   19,21-27  
fortlL:  Markus 14,12-16 
Psalm 130 

1 Aus der Tiefe rufe ich, HERR, zu dir. 
2 Herr, höre meine Stimme! Lass deine Ohren aufmerksam sein 
   auf die Stimme meines Flehens! 
3 Wenn du Sünden anrechnest, HERR, wer kann bestehen?  
4 Aber bei dir ist die Vergebung, damit man dich fürchte. 
5 Ich harre auf den HERRN, meine Seele harrt, 
   und ich hoffe auf sein Wort. 
6 Meine Seele harrt auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen. 

7 Israel, hoffe auf den HERRN! Denn bei dem HERRN ist die Gnade 
   und viel Erlösung ist bei ihm. 
8 Ja, er wird Israel erlösen von allen seinen Sünden. 





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.03.2024 08:15.

Burgen

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Re: Ostern - "eigentlich" ein Fest der Heiden, Götzenanbetung - Osteria ...

von Burgen am 19.03.2024 07:54



Pausenclown: Der Text der von dir eingestellten Ostern liest sich irgendwie 'erheiternd'. 

@ alle, 

trotzdem ist es ja so, dass, besonders im Buch der Könige, ebenso im 1. Korintherbrief ganz besonders das Essen von Opferfleisch geandet wird bis hin zur Zerstörung der benutzten Altäre. Immer wieder verfielen das Volk Gottes den Göttern der Nachbarvölker. Vermutlich werden auch wir heutigen Christen immer wieder dorthingezogen. 
ZB die asiatischen Götter, die Ashrams und was es alles so gibt üben und übten eine große Anziehung auf die westlich geprägten Menschen aus. 
Gerade auch die griechische Mytologie hat einen großen Schatz von Helden, Götter und Göttinnen. 
Ähnliche Beweggründe hatten die Menschen zu Noahs Zeiten und Gott ließ die große Flut kommen, um einen Neubeginn zu ermöglichen. Leider hielt das nicht lange an. 
Auch bis in unsere Zeit, trotz Bibel, neigen Menschen dazu, dies Thema in ihrer Konsequenz zu verwässern oder zu verherrlichen.  
Gottes Geist - Christus Jesus - und Heiliger Geist sind ein anderer Geist. 
Und Christen sind ebenfalls anders - weil Jesus in uns lebt. Allerdings sind wir jeden neuen Tag dazu aufgefordert, unser Herz und die Augen und Hände nach 'oben' vertrauensvoll und erwartungsvoll zu richten, ... 
Jesus liegt nicht mehr im Futtertrog als ein Baby, das jeder liebt. 





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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