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chestnut
Administrator

63, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatleitung

Beiträge: 725

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 10.12.2023 14:57

Denn ein Kind ist geboren, der künftige König ist uns geschenkt! Und das sind die Ehrennamen, die ihm gegeben werden: umsichtiger Herrscher, mächtiger Held, ewiger Vater, Friedensfürst. 
Jesaja 9.5 (Gute Nachricht Bibel)

Zur Zeit des Jesaja war die Weltlage stockdunkel, die Weltlage spielte verrückt. Ein Königreich (Assyrien) überrannte die ganze damalige Welt.
In Jerusalem ging die Angst um. Die Herzen der Menschen bebten wie die Bäume im Sturm. Viele Bewohner wurden weggeführt und irgendwo im großen assyrischen Reich angesiedelt. Was tun, wenn die Lage so hoffnungslos ist?

Zur Zeit des Herodes war es nicht anders. Da waren einerseits die machtbesessenen Römer, aber eben auch der von den Römern eingesetzte machtbesessene Tyrann Herodes.

Gott kündigt ein Kind an. Wenn alles trostlos und verfahren ist, regiert der allmächtige Gott mit einem Kind.
Ein Kind mit Königstiteln ...

Darüber wollen wir im Hauskreis nachdenken.

Sonntag, 10. Dezember 2023, 20.30 Uhr. Raum Hauskreis-miteinander.

Herzliche Einladung
Chestnut und Team

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Frank
Gelöschter Benutzer

Re: Gottesdienst für Christen

von Frank am 10.12.2023 14:48

Sei mir ned bös Annette - aber deine pauschale Ablehnung der Religiosität deiner Erziehung hat etwas mit dir und Deinen Eltern zu tun.
Für uns andere sind deine persönlichen Erlebnisse nicht relevant - Ich bin Mitglied einer Kirche (altlutheranische Freikirche) und ich kenne genug Menschen in den altlutherischen, lutherischen, und anderen Landeskirchen, die eine innige persönliche Beziehung zu Jesus Christus haben, ihre Glauben öffentlich leben - und innerhalb ihrer Kirchen Christen sind

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.12.2023 14:50.

Annette

65, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 64

Re: Gottesdienst für Christen

von Annette am 10.12.2023 14:08

Ich denke es ist ALLES von Gottes Gnade abhängig!
Wenn Menschen Mitglied einer Kirche sind(allso getauft),aber noch nicht mal wissen,wer Jesus ist, was Weihnachten ,Ostern oder Pfingsten ist.Was es mit Jesu Opfertot aus sich hat und was es mit ihnen zu tuen hat,sollte man sie Christen nennen?
Ich komme aus ein religiösen Elternhaus,aber meine Eltern haben vertreten das man in den Himmel kommt ,egal was für eine Religion man hat.Das wiederspricht dar Aussage Jesu Ich bin der Weg,Die wahrheit und das Leben.Keiner kommt zum Vater ausser durch mich!
Alls ich wiedergeboren wurde und ganz begeistert von Jesus erzählte,hat man mich schräg angesehen.Ich war 12 Jahre alt!Mit meinen Eltern konnte ich weder Beten noch Bibel lesen!Das hat mich sehr geschmerzt!
Meine Ellter waren Gottgläubig, hatten aber keine lebendige Beziehung zu Jesus!Ich habe diesbezüglich Frieden den ich habe sie Gottes Händen anbefohlen!
Weiterhin habe ich die Erfahrung gemacht das ich mit Menschen die eine lebendige Beziehung zu Jesus haben,egal welchr Kirche sie angehören,Gemeinschaft haben kann.Gemeinschaft haben bedeutet für mich zusammen beten und Bibel lesen!
Ich wollte keine grosse Diskusision vom Zaun brechen und wenn ich hochmütig erscheine tut es mir leid!

Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen!

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Frank
Gelöschter Benutzer

Re: Gottesdienst für Christen

von Frank am 10.12.2023 13:58

Cleopatra
Ja - ich auch
Was uns aber nicht hindert, den alten Menschen abzulegen - und den neuen anzuziehen.
Die Heiligung ist ein Prozess, der das ganze Leben andauert = die Rechtfertigung (auf dessen Grundlage erst die Heiligung möglich ist) dagegen(die) Gnade, die ich einfach nur annehmen darf

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.12.2023 13:59.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5517

Re: Gottesdienst für Christen

von Cleopatra am 10.12.2023 13:02

Hallo,

Frank schrieb: „ das wird aber wohl kaum dein eigener Verdienst sein.“

Aaaabsolut- es ist null mein Verdienst, sondern ganz alleine Gnade und Geschenk.

Und darüber bin ich Mega dankbar.

Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Plueschmors
Gelöschter Benutzer

Re: Gottesdienst für Christen

von Plueschmors am 10.12.2023 12:22

Hallo Annette,

also hier muß ich mich Frank anschließen, denn das klingt schon sehr herablassend und verurteilend, frei nach Lukas 18,10-14: Es gingen zwei Christen hinauf in die Kirche, um zu beten, der eine ein "wiedergeborener Christ", der andere ein "Namenschrist". Der wiedergeborene Christ stand und betete bei sich selbst so: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die Namenschristen, die sich nur zu Heiligabend oder bestenfalls noch zu Ostern in unserer Gemeinde blicken lassen und nichts tun, außer die Plätze zu besetzen und die Stimmung mitzunehmen. Ich bin dir schließlich begegnet und habe mich dir zugewendet und bin von dir durch mein Gebet getauft zum neuen Leben. Ich habe eine lebendige Beziehung zu dir. Ich diene der Gemeinde zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich verdiene. Der "Namenschrist" aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.

Es gibt auch für diese "U-Boot-Christen" stets eine offene Tür bei Gott, die vielleicht zwar nur zu den hohen Festtagen auftauchen, aber dennoch Glauben haben, wenn er vielleicht auch nur klein ist, denn schon ein Senfkorn, das man kaum sehen kann, kann Gutes wirken für Gottes Reich, auch wenn es ohne Spektakel ruhig in irgendeinem schattigen Winkel wächst. Letztlich ist es ja Gott, der sich für uns entschieden hat, auch wenn unser Ego unbedingt selbst entschieden haben will. Das gönne ich dem Ego herzlich gern, aber tatsächlich ist die Wahrheit eine andere: "Gott hat uns gemacht und nicht wir selbst zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide" (Ps 100,3). Und das lehrt Demut und ein freies und gütiges Herz denen gegenüber, die noch nicht glauben können oder noch nicht so "groß" glauben können wie wir. Gott kann es aber machen in einem Nu. Darum will ich auch keinen Menschen verachten.

Und sowieso sind ja Kinder und Unmündige die besten Christen, an denen wir ein Vorbild haben, auch wenn da keine "Übergabe" oder sonst ein Initiationsritus vorangegangen ist. 

Liebe Grüße,
Plueschmors.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.12.2023 17:40.

Frank
Gelöschter Benutzer

Re: Gottesdienst für Christen

von Frank am 10.12.2023 11:52

Cleopatra - Und ich merke es sehr stark, dass Gott bei mir ist. Vor allem, wenn es mir schlecht geht oder wenn ich Probleme bekomme, weil ich Gottes Willen an erster Stelle habe.

das wird aber wohl kaum dein eigener Verdienst sein.

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Burgen

-, Weiblich

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Beiträge: 2955

Re: Israel braucht unser Gebet. Terror , Gazarstreifen , Jerusalem

von Burgen am 10.12.2023 10:58



Die christliche Welt feiert Advent, die Ankunft, Wiederankunft unsers Herrn Jesus Christus. 
Und gleichzeitig sehen wir in den Nachrichten, im TV und Internet all die furchtbaren Kriege 
zwischen den Völkern, Regierungen, und ganz einfachen Menschen, die ihrem Tageswerk 
nachgehen. 

Es ist nicht zu übersehen und überhören, dass die Welt, wie wir sie kennen, gerade oder 
auch trotz all der unterschiedlichen Glaubensregeln völlig aus dem Ruder zu laufen scheint. 


Aber du, HERR, -  unser Gott, hast dennoch die Fäden in der Hand. 
Und wir haben dein Wort - die Heilige Schrift der Juden und Christen: Du kommst. 
Du lässt die ganze Welt - die Erde, den schönen runden Globus nicht allein. 
(burgen) 

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::   

Und so reihen wir uns ein in die Psalmgesänge, Gebete der Bibel mit ein: 
Psalm 80, Ausschnitte V1-20: 

Dem Vorsänger. Nach der [Melodie] "Lilien". 
Ein Zeugnis von Asaph. (SCHl 2000) 

Du Hirte Israels, höre, der du Joseph führst wie Schafe; 
der du thronst über den Cherubim, leuchte hervor! 

Erwecke deine Macht vor Ephraim, Benjamin und Manasse, 
und komme zu unserer Rettung!  

O Gott, stelle uns wieder her, 
und lass dein Antlitz leuchten, so werden wir gerettet! 

(burgen) 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

-, Weiblich

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Beiträge: 2955

Re: Tageslese (22) wir rühmen uns allein damit, dass wir zu Jesus Christus gehören Phil 3,3

von Burgen am 10.12.2023 10:41



2.Sonntag im Advent   


Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. 
Lukas 21,28 
 

Ev: Lukas 21,25-33       Ep: Jakobus 5,7-8 (9-11)   
AT: Jesaja 63,15-64,3    Pr: Offenbarung 3,7-13   Psalm 80 

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::       

Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine   


Wo ist ein Gott im Himmel und auf Erden, der deinen Werken und 
deiner Macht gleichtun könnte?                               5.Mose 3,24    

Es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, 
der wirkt alles in allen.             1.Korinther 12,6  


LiedGebetsVers 3,1: 

Gott, heiliger Schöpfer aller Stern, erleucht uns, die wir sind so fern, 
dass wir erkennen Jesus Christ, der für uns Mensch geworden ist. 

Thomas Müntzer 


Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Re: Gottesdienst für Christen

von Cleopatra am 10.12.2023 07:34

Guten Morgen, 


Annette: Ein wiedergeborener Christ ist jemanden dem Gott begegnet ist und es sich daraufhin Gott zugewendet hat und ihm sein Leben übergeben hat.Durch Gebet tauft ihn Gott mit Heiligen Geist.Er bekommt ein neues Leben in Gott.Er ist ein wiedergeborener Christ.Er hat eine lebendige Beziehung zu dem dreieinen Gott.Wenn man wiedergeboren wird ist es Geschenk Gottes!

Entschuldigung, dass ich so nachfrage, aber vielleicht habe ich da etwas falsch verstanden...?
Du meinst das Gebet im zweiten Satz die Übergabe, wie man so schön sagt, oder?
Nicht ein zweites Gebet, durch das man gezielt den heiligen Geist bekommt...?

Der heilige Geist ist nämlich ein Pfand für den Himmel, den bekommt man nicht irgendwann zusätzlich, wenn man Jesus sein Leben gegeben hat, dann ist der heilige Geist sofort da. Das wäre ja schrecklich, wenn Menschen sich bekehren und den heiligen Geist, also das Pfand für den Himmel, noch nicht haben. Was, wenn der Mensch dann stirbt...?
Ich weiß, dass einmal in der Apostelgeschichte die ersten Christen noch nicht sofort den heiligen Geist hatten und durch Handauflegung dies geschah, aber ich hoffe, dass daraus keine neue eigene Lehre gezogen wird, in der ja andere Bibelstellen ignoriert werden.

Da wollte ich lieber nochmal nachfragen. Sollte ich da was falsch verstanden haben, können wir gerne in einem eigenen Thread gründlicher darüber schreiben.


Annette: Das brauch jeder Christ,egal in welcher Kirche er reingeboren wurde.Auch eine Säuglingstaufe macht ihn noch lange nicht zu einem lebendigen Christen!Auch bei einer Erwachsene/GläubigenTaufe ist es Gottes Gnade wenn ein Mensch wiedergeboren wird

Ich würde es auch so ausdrücken: Äußerlichkeiten bringen dich nicht in den Himmel.
Es kommt auf deine Entscheidung hier auf Erden an- nicht auf Entscheidungen anderer Personen (wie zB Eltern im eigenen Säuglingsalter).


Frank: Der Mensch hat freie Entscheidungsgewalt, und wenn der Mensch sich Gott zuwendet, dann hat Gott zu machen, was der Mensch will. Wenn der Mensch sich Gott übergibt, dann hat Gott ihn gefälligst anzunehmen und wenn der Mensch betet, hat Gott ihn gefälligst zu erhören

Das könnte man so verstehen, oder eben so, dass das, was man in der Bibel liest, so versteht.
Gott hat von sich aus versprochen, dass die, die die Sündenvergebung durch Jesu Tod und Auferstehen annehmen, die, die Buße tun, eben ewiges Leben haben werden.
Gott hat sich als unser Vater vorgestellt, wenn wir seine Kinder sind. 

Nicht falsch verstehen: Diese Erwartung, dass Gott aus meinem Leben ein Lotta-Leben machen soll, immer schön meine Wünsche erfüllen und so weiter- das hat Gott nie versprochen. Auch sind ganz viele Versprechen, zB dass nichts geschehen wird, besonderer Segen da ist, an das Volk Israel gerichtet worden, als Reaktion, wenn sie sich unterordnen.

Aber Gottes Treue, Liebe, Sanftmut und Co, die Vergebung- das sind Dinge, die Gott uns im neuen Testament versprochen hat und die dürfen wir auch gerne annehmen.
Und ich merke es sehr stark, dass Gott bei mir ist. Vor allem, wenn es mir schlecht geht oder wenn ich Probleme bekomme, weil ich Gottes Willen an erster Stelle habe. 
Sogar jetzt gerade, wo ich an der Belastungsgrenze immer mehr rumkratze und diese überschreite- ich merke Gottes Führung und sein Dasein so stark durch Gespräche und Situationen, die mir Gott schenkt, die wirklich weiterhelfen.

Gott ist da und er ist mir ganz nahe.
Nicht, weil wir uns das so herbeigebetet haben und Gott so reagieren muss, sondern weil er von sich aus uns so liebevoll begleitet.

Liebe Grüße; Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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