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Re: Weltbevölkerungsuhr - Jesus kommt wieder ... - weck die tote Christenheit?
von matthias.h am 07.11.2026 08:35Wenn ich auf die Weltbevölkerungsuhr schaue, denke ich weniger darüber nach, wie viele Millionen Menschen in den vergangenen Tagen hinzugekommen sind. Vielmehr beschäftigt mich die Frage, wie viele einzelne Menschen in dieser Zeit wohl zu Jesus gefunden haben und errettet wurden. ❤️
Hinter jeder Zahl steht schließlich ein Mensch, den Gott liebt und für den Jesus sein Leben gegeben hat.
Wie schön wäre es doch, wenn wir einem Menschen in der Bahn, im Bus oder vielleicht sogar in der Schlange an der Supermarktkasse von Jesus erzählen könnten. Vielleicht braucht es manchmal gar nicht viel, um einen Menschen auf Jesus aufmerksam zu machen. Ein freundliches Wort, ein kleines Gespräch oder einfach eine liebevolle Einladung.
Ich habe mir für diesen Zweck sogar Visitenkarten mit einem QR-Code für lichtweg.link drucken lassen. Der Code führt direkt zu unserem Beitrag „Komm zu Jesus", der Menschen ganz liebevoll einlädt, Jesus kennenzulernen.
Ich denke, einfacher kann man es sich kaum noch machen. 
Und wer weiß, vielleicht ist es gerade dieser eine kleine Impuls, durch den ein Mensch beginnt, nach Jesus zu suchen.
Denn am Ende geht es nicht um Milliarden oder Millionen, sondern um jeden einzelnen Menschen. Jesus sagt uns schließlich, dass im Himmel Freude über einen einzigen Sünder herrscht, der Buße tut (Lukas 15,7).
Ist das nicht ein wunderbarer Gedanke? ❤️
Re: Mein Weg zurück ins Christentum
von matthias.h am 06.11.2026 10:50Hallo Niklas.
Eine Beziehung zu unserem Gott in der Ruhe ist etwas wunderbares.
Anhaltendes beten und Bibel lesen, stärkt diese Beziehung; verbunden damit für Veränderung
Mein Verdienst ist das sicher nicht, also kann es nur Gottes sein.
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Re: Gibt es Schutzengel
von matthias.h am 31.10.2026 21:56Noch ein kleiner Gedanke zu Michael und Gabriel:
In Judas 1,9 wird Michael ausdrücklich als der Erzengel bezeichnet. Gabriel hingegen wird in der Bibel zwar mehrfach erwähnt, aber niemals Erzengel genannt.
Interessant finde ich auch 1. Thessalonicher 4,16. Dort lesen wir in der Lutherübersetzung von der „Stimme des Erzengels".
Für mich liegt der Gedanke nahe, dass es nur einen obersten Engel geben kann, nämlich Michael. Zumindest ist er der einzige, den die Bibel ausdrücklich als Erzengel bezeichnet.
Aber zurück zum eigentlichen Thema, den Schutzengeln. 
Ich denke, die Schrift zeigt uns an mehreren Stellen sehr schön, dass Gott seine Engel auch zu unserem Schutz aussendet. In Psalm 91,11–12 wird uns sogar gesagt, dass Gott seinen Engeln befohlen hat, uns auf unseren Wegen zu behüten.
Auch Daniel durfte diesen Schutz erfahren, als Gott seinen Engel sandte und den Löwen den Rachen verschloss (Daniel 6,22). Und denken wir an Petrus, der durch einen Engel aus dem Gefängnis befreit wurde (Apostelgeschichte 12,7–11).
Besonders interessant finde ich auch Matthäus 18,10, wo Jesus von den Engeln der Kleinen spricht, die allezeit das Angesicht seines Vaters im Himmel sehen.
In Hebräer 1,14 werden Engel schließlich als dienstbare Geister bezeichnet, die ausgesandt werden, um denen zu dienen, die das Heil ererben sollen.
Für mich gibt es daher keinen Zweifel, dass Engel auch einen Schutzauftrag haben. Ob allerdings jedem Menschen ein ganz persönlicher Schutzengel zugeteilt ist, lässt die Schrift meines Erachtens offen.
Und dann gibt es noch einen Gedanken, den ich wirklich ehrfurchtgebietend finde!
In 1. Korinther 6,3 schreibt Paulus:
„Wisset ihr nicht, daß wir über die Engel richten werden?"
Ist das nicht gewaltig? Wir, die wir heute noch so viel lernen dürfen und selbst auf Gottes Gnade und Hilfe angewiesen sind, werden eines Tages sogar Engel richten!
Welche Engel Paulus damit genau meint, darüber kann man sicherlich noch nachdenken. Aber allein dieser Gedanke lässt mich staunen.
Wie groß muss doch das sein, was Gott durch Jesus Christus für uns vorbereitet hat!
Re: Wachstum in der Gegenwart Gottes
von matthias.h am 31.10.2026 10:17

Und Jesus sagt in Johannes 15,7: „So ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben [...]"
Für mich bedeutet das, dass unsere Beziehung zu Jesus nicht auf bestimmte Gebetszeiten oder den Gottesdienst beschränkt sein sollte. Wir dürfen lernen, ständig in seiner Gegenwart zu leben, ob bei der Arbeit, in der Alltagszeit oder bei ganz alltäglichen Dingen.
Nicht, dass wir pausenlos bewusst beten müssen, sondern dass wir innerlich mit ihm verbunden bleiben und sein Wort immer mehr unser Denken und Handeln prägt.
"Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles in dem Namen des HERRN Jesu und danket Gott und dem Vater durch ihn." (Kolosser 3,17)
So nehmen wir Jesus nicht nur mit in unsere Freizeit, sondern lassen ihn an unserem ganzen Leben teilhaben. ❤️
Re: Wachstum in der Gegenwart Gottes
von matthias.h am 30.10.2026 09:49Wir haben beispielsweise begonnen, regelmäßig ein Altenheim zu besuchen. Da eine Freundin meiner Frau dort lebt, haben wir einen wunderbaren Einstieg in diesen Dienst gefunden. Während meine Frau ihre Freundin besucht, geselle ich mich gerne zu den älteren Damen, scherze ein wenig mit ihnen, höre ihnen zu und interessiere mich für ihre Geschichten. Es ist schön zu erleben, wie viel Freude man manchmal schon mit ein wenig Zeit und Aufmerksamkeit schenken kann.
Dabei denke ich an die Worte Jesu aus Matthäus 25,40: „Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan."
Aber auch im Alten Testament finden wir diesen Gedanken. In Jesaja 58,7 geht es darum, sein Brot mit den Hungrigen zu teilen, Bedürftige aufzunehmen und Menschen in ihrer Not nicht allein zu lassen.
Ich glaube, dass beides zusammengehört: die persönliche Zeit in Gottes Gegenwart, in der wir uns von seiner Liebe erfüllen und verändern lassen, und die gelebte Nächstenliebe, in der wir diese Liebe weitergeben.
Wir stehen da selbst noch am Anfang und möchten weiter darin wachsen. Deshalb danke ich dir für deinen Denkanstoß!
Re: biblische Nächstenliebe
von matthias.h am 29.10.2026 22:31"Liebe deinen Nächsten", aber was wenn wir vor lauter Liebe einen Burnout bekommen?
dass sie nicht einmal Zeit zum Essen fanden, sie sollten sich ausruhen. (Markus 6,31)
Wenn ich nicht einmal soviel Respekt habe um auf meine Grenzen Acht zu geben,
wie kann da dann meinen Nächsten lieben?
den wir ja ehren sollen (2. Mose 20,12) im ersten Gebot das eine Verheißung mit sich führt,
Manchmal ist es einfach nicht möglich. Das ist oft schmerzhaft für den anderen,
und konn für uns manchmal noch viel schmerzhafter sein, wenn wir einen geliebten Menschen leiden sehen.
Wachstum in der Gegenwart Gottes
von matthias.h am 29.10.2026 21:49Ich möchte gerne eine persönliche Erfahrung mit euch teilen und würde mich freuen, zu erfahren, wie ihr das erlebt.
Früher war es bei mir oft so, dass ich nach fünf bis zehn Minuten im Gebet gar nicht mehr wusste, was ich noch sagen sollte. Dabei hatte ich den Wunsch, mehr Zeit mit Gott zu verbringen, ihm näherzukommen und meine Beziehung zu ihm zu vertiefen.
Irgendwann habe ich mir eine Playlist mit etwa 15 Minuten Lobpreis zusammengestellt. Im Anschluss läuft ein ruhiger, instrumentaler Loop, bei dem ich einfach weiter in Gottes Gegenwart bleiben kann – im Gebet, in der Stille oder einfach mit meinen Gedanken bei ihm.
Zu meiner Überraschung stellte ich fest, dass plötzlich 45 Minuten vergangen waren, ohne dass ich es überhaupt richtig bemerkt hatte.
Ich begann, mir täglich diese Zeit mit Gott zu nehmen. Daraus entwickelte sich nach und nach etwas, worauf ich mich inzwischen jeden Tag freue. Mittlerweile vergeht dabei häufig deutlich mehr als eine Stunde.
Aber das eigentlich Schöne daran ist für mich gar nicht die Zeit. Es ist das, was sich dadurch in mir verändert.
Ich merke, wie meine Liebe zu Jesus wächst und wie ich immer mehr Freude daran finde, einfach bei ihm zu sein. Auch in meinem Denken, meinem Verhalten und meinem Umgang mit anderen Menschen nehme ich positive Veränderungen wahr. Natürlich bin ich noch lange nicht am Ziel, aber ich habe das Gefühl, dass Gott mich Schritt für Schritt verändert.
Ich beginne immer besser zu verstehen, was es bedeutet, seine Lust am Herrn zu haben (Psalm 37,4).
Ich erzähle das nicht, weil ich meine, besonders viel oder richtig zu beten. Es geht mir auch überhaupt nicht darum, wie viele Minuten jemand mit Gott verbringt. Vielmehr begeistert es mich, wie aus einem anfänglichen Wunsch nach mehr Nähe zu Gott eine immer tiefere Freude an seiner Gegenwart werden kann.
Mich würde interessieren: Wie erlebt ihr das?
Habt ihr auch festgestellt, dass regelmäßige Zeiten in Gottes Gegenwart eure Beziehung zu ihm und vielleicht sogar euren Charakter verändern? Wie hat sich euer persönliches Gebetsleben im Laufe der Zeit entwickelt?
Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Gedanken dazu. 🙂
Matthias
Segen meine Freunde
von matthias.h am 29.10.2026 12:47Hallo, unverkennbar bin ich neu hier.
komme aus Leverkusen, bin glücklich verheiratet und bin liebend gern in der Gegenwart Gottes.Erst seitdem ich dies angefangen habe täglich zu tun, erfahre ich geistliches Wachstum.
Ich lerne Jesu Wesen immer mehr kennen und seine Herzenshaltung mir gegenüber.
Seid gesegnet Geschwister.
Ich bin gespannt auf euch.


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