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Re: Vergebung
von Weateyd am 23.04.2022 07:59Was passiert wenn ich nicht vergebe?
Mit fällt da gleich Mt 6,14-15 ein:
"Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben."
Oder auch: Richtet nicht, so werdet auch ihr nicht gerichtet. LK
Das Klassische Gebet: Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern,...
Jesus sagt uns, wir sollen für unsere Feinde beten.
Teilweise wird Vergebung auch als Voraussetzung betrachtet.
Dauerhaft ist nicht-vergebung keine Option.
Um zu Vergeben hilft:
- Den Blick auf den Herrn/Jesus richten. Seine Sorgen, Leid Gott erzählen. Ihn übergeben. Mein Tipp: Immer wenn es dich bedrückt, bete zu Gott und gib ihm die Sorgen. Immer und immer wieder.
- Richte auch deinen Blick auf die schönen Seiten: Das was Gott für dich getan hat oder tut.
- ER führt unseren Kampf. Er wird andere Maßregeln. Unsere Aufgabe ist es nur, selbst zu vergeben und selbst ein gerechtes Leben zu führen.
- Vielleicht auch zu Wissen: Hat sich ein anderer an uns Vergangen, hat er in Sünde gehandelt. Das ist für Gott ebenso Traurig. Und dadurch entfernt auch er sich von Gott.
- Der Schmerz lässt irgendwann nach. Jemanden zu verzeihen, heißt nicht, dass gutzuheißen was geschehen ist. Sondern soweit mit sich im Reinen zu sein, den anderen friedlich begegnen zu können. Ihn das nicht mehr vorzuwerfen, ihn Schaden zu wollen, Rachegedanken usw. Rache (sie selbst auszuüben) ist grundsätzlich nicht gut, auch dazu gibt es etliche Verse.
Frage zu Joh. 17,21: Eins sein
von pray am 22.04.2022 22:30In Johannes 17 wendet sich Jesus in dem sogenannten hohepriesterliche Gebet an Gott, den Vater. Er bittet auch darum, dass seine Jünger, und alle die durch ihr Wort an ihn glauben werden, eins seien. (Joh. 17,20-21).
Bisher habe ich immer gedacht, es geht hier um die Einigkeit, also um das Einssein unter Christen. Und ich hatte mich darüber gewundert, warum trotz des Gebetes des Sohnes Gottes in der Christenheit nicht immer Einigkeit ist.
Aber kann es sein, dass Jesus gar nicht das Einssein unter Christen meinte, sondern dass er das Einssein der Christen mit Gott dem Vater und mit ihm selber meinte?
Denn wenn ich den ganzen Vers lese, dann steht hier:
Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.
Re: Vergebung
von pray am 22.04.2022 22:14Dann bist du selbst die Leidtragende.
In Mt. 18,34 steht, dass Gott den, der selbst Vergebung erfahren hat, aber einem anderen nicht vergeben möchte, den Peinigern übergeben wird. So übersetzt es Luther. Ich glaube, damit ist gemeint, dass man tatsächlich von der eigenen Unversöhnlichkeit und dem Nachtragen und negativen Gedanken um das 'Objekt des Zorns' gedanklich gefoltert werden kann. Wie schade, wenn jemand so in der Vergangenheit lebt, anstatt freudig nach vorn zu blicken.
Re: Das habe ich mit Gott erlebt...
von pray am 22.04.2022 22:03Liebe Beate,
danke für deine Geschichte, wie du Jesus Willen für dich kennenlernen konntest. Jeder hat, glaube ich, seine ganz persönliche Bekehrungsgeschichte.
Gott hat bestimmt gesehen, wie du mit deinem Glauben Jahrelang '' herumgerudert '' bist und hat jetzt das Schiffchen in den Hafen des Glaubens gebracht. Wie schön!,
und herzlich willkommen hier im Forum. Jetzt macht das Bibellesen Freude!
Re: Das habe ich mit Gott erlebt...
von Cosima am 22.04.2022 20:26
Hallo Beate, ein herzliches Willkommen - im Forum von Glaube-Community.
Vielen Dank, dass du deine Erfahrung mit Gott, mit uns geteilt hast.
Es sind immer wieder Worte der Bibel, also Gottes Reden, das in uns ein Feuer entzündet.
Dieses Feuer am Brennen zu halten ist unser Auftrag. Jeden Tag muss man neuen Brennstoff
auflegen, in Form von Gesprächen mit Jesus Christus, durch Lesen im Wort Gottes und auch
in der Gemeinschaft mit anderen Christen.
In deinen Worten spürt man, dass die Liebe Gottes das neue Leben in dir zum Blühen gebracht hat.
Sei gesegnet auf diesem Weg und gehe ihn mit Freude weiter.
Hier im Forum, oder im Chat, findest du Gleichgesinnte, mit denen du austauschen kannst.
Liebe Grüße von Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Atchen
Gelöschter Benutzer
Das habe ich mit Gott erlebt...
von Atchen am 22.04.2022 19:06Jesus Christus spricht: Ich lebe, und ihr sollt auch leben!
aus Johannes 14,19! 2008
Mit dieser Jahreslosung verbinde ich ein *Neues Leben*, welches mir mit Beginn dieses Jahres unser Gott geschenkt hat!!
Mit 13 Jahren übergab ich mein Leben Jesus. Ich komme aus einem gläubigen Elternhaus, wurde getauft, konfirmiert und ließ mich auch kirchlich trauen. Wie in jedem christlichen Leben, geht es mal bergauf, dann mal wieder bergab. Es gibt Höhen und Tiefen. Mal ließ ich die Hand, die mich festhalten wollte los, mal brauchte ich sie wieder ganz dringend.
So ging es bis zum 2. Januar dieses Jahres, als mich durch die Bibellese der Herrnhuter Losungen Gott selbst angesprochen hat, denn da steht in Markus 1, 11:
Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.
Klar, bei dieser Geschichte ist Jesus gemeint bei seiner Taufe. Genau so klar sprach Jesus zu mir und meinem Herzen:
Beate, du bist meine liebe Tochter. Unerklärlich, unfassbar – aber wahr! Jesus meinte genau mich.
Jetzt kam der 3. Januar – Markus 1, 14-20: Johannes der Täufer: Tut Buße – Kehrt um! Wieder spürte ich, dass Jesus mir etwas damit sagen möchte. Des Weiteren: Alle Dinge sind möglich, dem der da glaubt! Weiter am 8.Januar: 1.Johannes 2, 12-17: Liebe Kinder, ich schreibe euch, dass euch die Sünden vergeben sind um seines Namens Willen. (durch die Vergebung erst kann Heilung geschehen – Geschichte des Gelähmten).
Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt liebhat, indem ist nicht die Liebe des Vaters. Denn alles was in der Welt ist, des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt. Und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit. Mittwoch, den 9.Januar:
Epheser 4, 17-24: Lebt nicht länger wie Menschen, die Gott nicht kennen! Ihr Denken ist verkehrt und führt ins Leere, ihr Verstand ist verdunkelt. Sie wissen nicht, was es bedeutet, mit Gott zu leben, und ihre Herzen sind hart und gleichgültig. Ihr Gewissen ist abgestumpft, deshalb leben sie ihre Leidenschaften aus. Sie sind zügellos und in ihrer Habgier unersättlich. Aber ihr habt gelernt, dass solch ein Leben mit Christus nichts zu tun hat. Was Jesus wirklich von uns erwartet, habt ihr gehört, ihr seid es ja gelehrt
worden. Ihr sollt euer altes Leben wie alte Kleider ablegen. Folgt nicht mehr euren Leidenschaften, die euch in die Irre führen und euch zerstören. Gottes Geist will euch durch und durch erneuern. Zieht das neue Leben an, wie ihr neue Kleider anzieht. Ihr seid neue Menschen geworden, die Gott selbst nach seinem Bild geschaffen hat. Ihr gehört zu Gott und lebt so, wie es IHM gefällt. Am 10. Januar noch Offenbarung 2,10: Doch wenn du mir treu bleibst bis zum Tod, werde ich dir als Siegespreis das ewige Leben geben (Hoffnung für alle – Übersetzung).
Dann kam der Bibelsonntag (60 Tage vor Ostern) mit der Predigt aus Apostelgeschichte 16, 9 – 15!
Und das war's!!!!! Lydia war eine gottesfürchtige Frau und durfte das wahre Leben erkennen! Der Herr tat ihr das Herz auf und erfüllte ihr Leben.
37 Jahre lebte ich mal mehr, mal weniger mit Jesus. Jetzt kam der entscheidende Wendepunkt in meinem Leben – OHNE MEIN DAZUTUN – tat auch mir der Herr das Herz auf (wie einer Lydia).
Mit Leo Tolstoi darf ich bekennen: Wer die Lehre Christi begreift, hat dasselbe Gefühl wie ein Vogel, der bis dahin nicht wusste, dass er Flügel besitzt und nun plötzlich begreift, dass er fliegen, frei sein kann und nichts mehr zu fürchten braucht.
So ist mir Jesus zum Brot des Lebens geworden, welches ich jeden Tag hungrig, wie ich nun mal bin – mit Freuden esse – ich habe endlich den inneren Frieden gefunden, der mich trägt auch durch schwierige Situationen – die Freude, denn die Freude am Herrn ist meine Stärke, die Geborgenheit, die ich nur bei Jesus finden kann und die Gewissheit endlich errettet zu sein!
Darum nochmals: Ich lebe und ihr sollt auch leben
Ich habe das Leben gefunden – du auch?
Vergebung
von Farbklecks am 22.04.2022 16:57Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 22.04.2022 15:235 Petrus sagte zu Jesus: Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija.
Natürlich wollen wir besondere Ereignisse oder glückliche Stunden festhalten. Aber das geht nicht, weil sie sonst zum Alltag würden. Aber die Erinnerung an solche Ereignisse kann uns in schweren Stunden helfen und aufrichten.
Danke Herr, dass Du uns in guten Zeiten, für die schlechten vorbereitest.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Re: Projekt Bibel 2022
von Merciful am 22.04.2022 10:55Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslese (16) Ich will dem HERRN Singen mein Leben lang und meinen Gott loben, solange ich bin
von Burgen am 22.04.2022 08:38
Mach dich auf und handle! Und der HERR möge mit dir sein. 1.Chronik 22,16
Mit großer Kraft bezeugten die Apostel die Auferstehung des Herrn Jesus,
und große Gnade war bei ihnen allen. Apostelgeschichte 4,33
Lukas 24,36-47
Johannes 21,15-19
In Gottes Namen fang ich an, was mir zu tun gebühret;
mit Gott wird alles wohlgetan und glücklich ausgeführet.
Was man in Gottes Namen tut, ist allenthalben recht und gut
und kann uns auch gedeihen.
(Salomo Liscow)


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