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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Beten - mit - der Bibel - - für ...
von Burgen am 13.01.2020 10:05
Liebe Cleo,
du hast nun nocheinmal Vieles hier zusammengefasst.
Und nein, ich bin nicht beruhigt ... , weil nämlich sofort auch Bilder im Kopf entstehen, ohne nach ihnen gesucht zu haben.
Von daher finde ich den heutigen Vers der Losung so gut:
Alle, die dich verlassen, müssen zuschanden werden; denn sie verlassen den HERRN, die Quelle des lebendigen Wassers.
(Jeremia 17,13)
Das ist eine Warnung, vor einigen Jahrtausenden ausgesprochen zum Volk Gottes.
Inzwischen ist "die Welt" durch und in jesus mit Gott versöhnt.
Doch entbindet diese Tatsache niemals davon, Gott zu gehorchen lernen, seine Prinzipien kennen zu lernen.
Ihm in Jesus nach zu folgen, besonders dann, wenn der innere Mensch noch nicht erneuert worden ist.
Und der Mensch nach gutdünken die weitere Richtung vorgeben will um an das ausersehene Ziel zu kommen.
Der Losungsvers wird erklärt mit Markus 1,15: wo Jesus spricht:
Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe herbei gekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium.
Zu den Worten gibt es sicherlich schon Vieles was in den Jahren gesagt worden ist.
Und viele Menschen glauben ja ja auch dem Evangelium, der frohen Botschaft.
Aber - zB sitze ich hier am Bildschirm. Draußen ist alles ruhig und ich weiß noch gar nicht, was auf mich zukommen wird.
Die "Welt" dreht sich, und viel dreht sich um die eigene Achse. Die Menschen versuchen am Arbeitsplatz, in der Schule, der Uni
und überall, wo sie gerade sind, zu tun und danach zu handeln was an Anforderungen vor ihnen liegt.
Manch einer "erholt" sich dort von dem, was zu Hause an Belastungen gewesen waren oder sie später dort wieder erwartet.
Und auch das zieht so seine Kreise. Denn eigentlich ist niemand so richtig mit sich allein. Immer sind Auswirkungen wie Kreise im Wasser.
Und das Gebet?
Bis hierher hat vielleicht der eine oder andere seine Gedanken im Gebet gebündelt und vor Gott gebracht.
Vielleicht hat er Ihm Mißstände, Hoffnungen, Dankbarkeit, ein Lob gebracht?
Sich ins Auto, auf das Fahhrad gesetzt oder auf den neumodischen Roller gestellt - und nun versucht den Tag gut über die Runden zu bringen.
In der Schrift gibt es ein Wort, so ähnlich wie: überall, wo dein Fuß auf das Land gegangen ist, gehört das Land dir.
Der Vers steht allerdings nicht isoliert im Buch Mose. Sondern da war eine Verheißung, ein Versprechen vorausgegeben worden von Gott.
Eine Person erzählte mal, dass sie und ihre Familie ein Grundstück erwerben wollten und darauf ihr Haus zu bauen.
Der ganze Komplex war noch nicht erschlossen, nur die späteren Parzellen waren schon mal abgesteckt worden.
Und weil sie in der Bibel zuhause waren, nahmen sie Gottes Versprechen für sich in Anspruch.
Sie wanderten im Gebet die imaginäre Grenze ihres zu erwerbenden Grundstücks ab, beteten und zogen eine Linie darum herum.
Es dauerte dann gar nicht mal so lange und die Baumaßnahmen gingen recht zügig voran.
Tut Buße - das heißt ja nicht, versinke in Sack und Asche.
Es heißt eben, zu erkennen, auf eigene Faust das Leben bis dahin gelebt haben.
Und nun das eigene ICH ? mit all seinem Inneren innerlich und äußerlich als Last der Schultern,
des Magens, des Rückens, der Gedankenkreisel
usw. auf Jesus zu legen. Lernen es da zu lassen.
Und mit Jesus seiner Hilfe eine neue Richtung einzuschlagen.
Allerdings kann es geschehen, dass nach kurzer Zeit alte Gewohnheiten wieder nach einem greifen und einen in den Griff kriegen zu wollen. Ich glaube, da darf man dann wissen, dass nun ein Kampf beginnen könnte der ein Kampf über die Herrschaft Gottes im Leben eines Menschen beiträgt und ausgefochten werden will.
Das könnte sein, dass die eingeschlichene Gewohnheit der evtl Bequemlichkeit auf Erfüllung pocht. Oder eben anderes die Oberhand gewinnen will. Ich denke, dass sich ein Neues Leben durch den Geist Gottes "etablieren" will, eine Veränderung, die nicht auf eigener Kraft basiert. Und manchmal sind es bestimmte Aufgaben, die Gott durch uns Christen tun will.
Gott sieht ja jeden Menschen von Anfang bis zum Ende. Jedoch knechtet er niemanden. Das ist sooo gut und hilfreich zu wissen. Da kann es hingegen jedoch passieren, dass manch ein Mensch der von Jesus geliebt wird, dennoch das gEfühl hat, jahrelang auf der Stelle zu treten. Ja, und das kann sein, dass er eben auch immer wieder um denselben Berg laufen muss. Solange, bis er mal innehält und Gott fragt, was soll das eigentlich alles? Was willst du mir beibringen? Was soll ich tun?
Und oben schrieb zB Cleo davon, dass sie Entscheidungen traf, nach Möglichkeit den beiden großen Konzernen nicht mehr dienlich zu sein.
So kann jeder für sich mit Gottes Hilfe stark werden und entschieden sein.
Spricht man mit jemandem darüber, wird man sich vielleicht erstmals darüber bewusst, welchem Motor man bisher folgte.
Es gab immer wieder in der Geschichte Richtungsänderungen vorzunehmen, von ganz einfachen Menschen, die recht viel bewegt haben oder in Gang gesetzt haben.
Keiner sollte aufgeben. Als Christ haben wir ein Siegel auf der Stirn, kein Tatoo, denn das Siegel ist unsichtbar für die Aussenwelt aber sichtbar für die unsichtbare Welt. Das zu wissen kann Kraft geben.
LG
Re: Erlebnisse mit Gott im Jahr 2020
von nusskeks am 13.01.2020 09:39Mir wurde immer wichtiger, dass ein Christ lernt zu dienen.
1. Durch seine Erlösung.
Die Erlösung eines Menschen geschieht nicht zum Selbstzweck. Man wird vom Vater im Himmel also nicht erlöst, um erlöst zu werden. DIe Erlösung ist eine Befreiung. Man wird befreit aus der Sklaverei und Knechtschaft der Sünde hinein in die Sklaverei und Knechtschaft Gottes. Letzteres wird meist "netter" mit "Dienst" formuliert, aber es läuft auf das gleiche hinaus.
2. Durch seine Nachfolge
Die Nachfolge des Christen wird bestimmt durch den Geist Gottes. Dieser Geist ist gleichzeitig der Heilige Geist und der Geist Christi. Zwar beschreiben diese Bezeichnungen alle den selben Geist, jedoch ist ihr unterschiedlicher Bezug nicht rein rhetorischer Natur. Es ist dieser Geist, welcher uns überhaupt erst zu einen Christen macht. Es ist dieser Geist der in uns das Leben ist. Nicht nur das Leben, in Bezug auf Gott als Beziehung sondern auch das Leben in Bezug auf die Ewigkeit. Dieser Geist wohnt einen Menschen der 1. durchgemacht hat inne. Es ist dieser Geist der den Dienst für Gott initiiert und fortlaufend ermöglicht. Durch diesen Geist wird Existenz und Leben eines Menschen zu einem Gottesdienst.
Ich diene durch Gebet, durch Arbeit, durch Seniorenpflege, durch Kochen und Putzen. Alles im Dienst an Gott. Ja, ich schaffe den "Biblionär" ohne Joker in 1:45 Minuten, aber ich wäre der Ärmste unter allen Christen, würde mich DAS ausmachen. Ja, ich kann meiner Tochter quasi alle Fragen beantworten, die sie zum Leben als Christ hat. Aber ich wäre erbärmlich, wäre ich ihr kein guter Vater in ALLEN Belangen. Bemessen lasse ich mich von Gott und meinem Nächsten. Ich ordne mich unter.
Nehmt meine Zeilen einfach als Gedanken, die mir durch den Kopf gehen. Mir waren sie wichtig. Vielleicht sind sie euch Anstoß, Ermutigen, Ärgernis oder Trost. Manchmal vielleicht alles zusammen... alles zu seiner Zeit.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Erlebnisse mit Gott im Jahr 2020
von nusskeks am 13.01.2020 08:47Als fortgesetzten Prozess erlebe ich das, was der Vater im Himmel an mir arbeiten lässt. Seit vielen Jahren bete ich zum Beispiel für mehr Gelassenheit. Alle möglich unerwarteten Dinge mach(t)en mich unsicher, ließen Sorgen aufkommen oder machten mir schlicht Angst. Mit meiner Vorstellung eines dem Vater im Himmel vertrauenden Mannes, ließ und lässt sich so eine Empfindung nicht vereinbaren. Aus meiner Sicht ist jemand, der sich vom himmlischen Vater geliebt weiß, durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Damit meine ich nicht Gefühlslosigkeit, sondern eine fest Zuversicht in allen Notlagen. Eine feste Hoffnung in aller Not. Einen spürbaren Trost durch Gottes Wort.
Dahin geht die Reise. Ich bin gerne dabei.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Erlebnisse mit Gott im Jahr 2020
von nusskeks am 13.01.2020 08:43Derzeit startet eine meiner Töchter im Glauben so richtig durch. An Christus glauben, auch im täglichen Leben, tut sie schon einige Jahre. Jetzt kommt regelmäßiges Bibelstudium hinzu mit der Begründung, dass sie den Gott an den sie glaubt besser kennenlernen will.
Fast jeden Tag stellt sie Fragen zu Bibelabschnitten. Es kommt zu Diskussionen und zu Erklärungen. Sie fragt so lange, bis sie etwas verstanden hat und alle Zeweifel ausgeräumt sind. Das kann schnell gehen oder auch mal zwei Tage dauern. Derzeit liest sie die Bibel von vorn bis hinten durch. Parallel lese ich mit, was mir hilft die Geschehnisse ebenfalls frisch vor Augen zu haben.
Herausfordernd und unglaublich befriedigend empfinde ich diese Phase. Ohne jeden theologisch verstellen Blick kommt sie mit Gedanken und Fragen. Das kommt mir sehr entgegen. Mir liegt eine realistische Wahrnehmung der Bibel sehr am Herzen. Wenn Gott Teil der Realität ist, dann weitet sich unser Blick für unsere Umwelt, unsere Nächsten und uns selbst.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Beten - mit - der Bibel - - für ...
von Cleopatra am 13.01.2020 07:38Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Beten - mit - der Bibel - - für ...
von Burgen am 12.01.2020 21:35
Danke liebe Gelii und danke liebe pray,
nein, das Thema Organspende soll natürlich nicht ausdiskutiert werden...
Ich glaube darüber sprachen wir hier schon im vergangenen Jahr.
Es geht mir wirklich darum zu lernen mit dem Wort Gottes zu beten.
Jedoch nicht einfach lose Gebetsverse herbei bringen, sondern im Zusammenhang zu einem Thema das entsprechende Gotteswort zu finden.
Ganz "bibeltreue" so wie ein jeder dazu das Wort Gottes versteht und für sich selbst vielleicht "anwenden" würde.
ZB durch seine Wunde (n) s i n d. wir geheilt. Blut und Leib , gebrochenes Brot und Wein - zur damaligen Vergebung der Sünden um die Welt mit Gott durch und in Jesus dem Retter zu versöhnen - täglich zu seinem Gedächtnis (ein) zu nehmen.
LG
Re: Beten - mit - der Bibel - - für ...
von pray am 12.01.2020 18:41Jetzt sind wie beim Thema Organspenden angelangt ... so kanns kommen.
Ich befürchte, die Krankenversicherung wird durch die vielen OP's ganz schön belastet werden, was sich für uns in den Krankenversicherungsbeiträgen niederschlagen wird.
Außerdem wird wahrscheinlich j e d e r operiert werden, egal, ob der 80 oder 90 ist. Wenn ich noch dran denke, was die bei meiner Oma mit über 90 noch alles anstellen wollten im Krankenhaus! Ob das wegen des Geldes ist, oder die "Versuchshasen" für OPs brauchen, weiß ich nicht.
Ich glaube, mit dem neuen Organ wird die Lebenszeit dann aber auch nur begrenzt verlängert werden. Würde ich gar nicht haben wollen, ein Leben, dass dann immer von Medis und Arztkontrollgängen und der Bange begleitet ist, ob das Organ evtl wieder abgestoßen würde.
Ich bin aber der Meinung, dass der Schlusspunkt DANN gekommen ist, wenn GOTT das bestimmt - sowieso!
Re: Erlebnisse mit Gott im Jahr 2020
von Cleopatra am 12.01.2020 18:39Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Beten - mit - der Bibel - - für ...
von geli am 12.01.2020 18:07Diese Entwicklung wegen der Organspenden - da sehe ich eigentlich nicht unbedingt "Gebetsnot".
Es geht wie immer um viel Geld - und man setzt darauf, dass viele Menschen sich nicht um diese Dinge kümmern und eine Entscheidung treffen. Also bekommt man auf diese Weise Organe, die man sonst nicht bekommen hätte.
Vor einiger Zeit habe ich die Kommentare zu einem Artikel in den Nachrichten gelesen - zu meiner Verwunderung waren sehr viele Menschen sogar für diese Lösung.
Für mich ist es ganz einfach: Ich kenne die Regelung, und wenn ich nicht will, dass mir Organe entnommen werden, muss ich Vorsorge dafür treffen, dass ich immer einen Organspende-Ausweis in meiner Geldbörse mit dabei habe.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (7) Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen -- Lukas 12,35
von Burgen am 12.01.2020 10:10
1.Sonntag nach Epiphanias
Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. __ Römer 8,14
Pr/Ev: Matthäus 3,13-17
Ep: Römer 12,1-8
AT: Jesaja 42,1-9 Bl: Psalm 89,1-19
Losung
Gott offenbart, was tief und verborgen ist. __ Daniel 2,22
O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes!
Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege! __ Römer 11,33
Du bist in allem ganz tief verborgen, was lebt und sich entfalten kann.
Doch in den Menschen willsat du wohnen, mit ganzer Kraft uns zugetan.
Herr, unser Herr, wie bist du zugegen, wo nur auf Erden Menschen sind.
bleib gnädig so um uns in Sorge, bis wir in dir vollkommen sind.
(BG: Huub Oosterhuis/Peter Pawlowsky und Nikolaus Greitmann)

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