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Re: Der heiliger Berg Athos
von Argo am 03.12.2024 23:13Hallo Plueschmors
Der Sinn der Strophe dieses Psalms: wir sind sündig geworden (weil wir das Böse gefolgt haben und nicht den Gott) und liegen in einem schlechten psychischen Zustand. Gott hat es uns überlassen das Gute oder das Böse zu tun. Er hat uns volle Freiheit gegeben.
Der Psalm spricht symbolisch von der Tiefe der Erde... In Wirklichkeit meint er von der Tiefe unsere Seele. Dort in der Tiefe unsere Seele haben wir unsere gute Eigenschaften die Gott uns geschenkt hat versteckt. Dort haben wir unser Gewissen versteckt und benützen wir es in unserem Leben nicht mehr. Das macht uns krank.
Wir erwachen eines Tages aus dem Rausch der Sünde und anerkennen unsere Fehler und bitten Gott dass ER uns hilft. Weil man Reue gezeigt hat, automatisch funktioniert wieder das Gewissen und man versuchst wieder das Gute statt dem Bösen zu tun. Man ist mit Hilfe der Werkzeugen (die Liebe, die Wahrheit, die Treue, die Hoffnung, der Frieden u.s.w.) die jeder von uns in seinem Herzen gespeichert hat, auf dem Weg der Besserung. Gott hat unsere Rufe gehört und hat uns seelisch unterstützt, dass wir wieder gute Menschen werden wollen.
Jede Aufgabe im Leben muss jeder allein machen. Niemand macht für Ihn die Aufgaben. Auch Gott nicht. Aber die Kenntnisse die jeder im Leben hat helfen Ihn die Aufgaben zu erledigen. So ist auch mit den seelischen Aufgaben eines Menschen. Um gut im Leben zu sein, muss er die Kenntnisse die er in seinem Herzen hat, einsetzen.
Re: Der heiliger Berg Athos
von Plueschmors am 03.12.2024 12:48Hallo Argo,
Das reimt sich nicht zusammen. Gott holt mich aus den Tiefen der Erde, sagt die Schrift; wie sagst Du denn, ich könne nur selber da herauskommen? "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott?" Beispiel Jona...
Liebe Grüße und Segen,
Plueschmors.
"Du lässest mich erfahren viele und große Angst und machst mich wieder lebendig und holst mich wieder herauf aus den Tiefen der Erde" (Ps 71,20).
Re: Der Zorn Gottes, ein Zeichen in unserem heutigen Leben?
von Plueschmors am 03.12.2024 12:41Hallo Argo,
ist mir viel zu pauschal. Es gibt schließlich genug Wissenschaftler, die an Gott glauben.
Also darüber läßt sich trefflich streiten. Das dringendste Problem dieses Planeten heißt "Mensch". Und diese Welt wird bekanntlich darum auch kein gutes Ende nehmen, so daß Gott eine ganz neue Welt schaffen wird, wenn diese gegenwärtige Welt untergegangen ist.
Welche zehn Menschen wären das zum Beispiel? Ist jung sterben - unter 70? - demnach ein mögliches Kriterium für Bosheit? Mao Zedong z.B. wurde immerhin 82 Jahre alt. Josef Stalin wurde 75. Ayatollah Khomeini gar 86 Jahre alt...
Liebe Grüße und Segen,
Plueschmors.
"Du lässest mich erfahren viele und große Angst und machst mich wieder lebendig und holst mich wieder herauf aus den Tiefen der Erde" (Ps 71,20).
Re: Der Zorn Gottes, ein Zeichen in unserem heutigen Leben?
von nusskeks am 03.12.2024 10:00Weil den Wirtschafts- und Naturereignissen in der Offenbarung jeweils Anordnungen Gottes vorausgehen und diese sehr gezielt sind. Dabei spielt es keine Rolle, wie symbolisch die Siegel, die Pferde oder die Posaunen wirken. Johannes musste Vergleiche zu dem finden, was er kannte.
@Alle:
Gerade in unserer Zeit ist der Umwelt- und Klimaschutz sehr aktuell geworden. Die säkulare Welt nimmt Veränderungen also wahr, verbindet damit jedoch keine Aktivitäten Gottes.
Christliche Wahrnehmung unserer Welt steckt in einem Dilemma. Auf der einen Seite wollen wir nicht hinter jedem Donner oder Blitz ein Handeln Gottes sehen, da wir nicht als Hinterwäldler gesehen und nicht auf einer Stufe mit irgendwelchen Urvölkern und deren primitven Götterglauben gestellt werden wollen. Auf der anderen Seite ist jedoch vollkommen klar, dass nichts aus zufälliger Willkür geschieht. Je näher wir dem Ende der Endzeit kommen, je mehr werden Wirtschafts- und Naturereignisse zu kritischen "Wehen", die den Menschen Gelegenheit zur Umkehr bieten sollen.
One of Israel
Re: Der Zorn Gottes, ein Zeichen in unserem heutigen Leben?
von Beroeer am 03.12.2024 08:56Hallo nusskeks,
von nusskeks
Denn beide Menschen waren wiedergeborene Christen. Jesus ist für sie gestorben
und wieder auferstanden. Weshalb hat Gott bei Hananias und Saphira
also so drastisch reagiert und nur bei ihnen?
Das ist die Frage, die man sich stellen sollte.
Sehr interessante Frage.
Vielleicht treffen ja diese Überlegungen (neben vielen anderen) auch zu:
Vielleicht wollte Gott zum Einen die sehr junge Christengemeinde schützen.
Zum Anderen wollte er der Gemeinde womöglich auf furchteinflößende Weise
deutlich machen, dass Gott, der ja in der Gemeinde, die einem Tempel gleicht wohnt,
größten Respekt verdient.
Epheser 2:22 Weil ihr zu Christus gehört, seid auch ihr als Bausteine in diesen Tempel eingefügt,
in dem Gott durch seinen Geist wohnt
Das wäre dann in Übereinstimmung mit
Luk. 12:48 Das Buch
Denn jeder, dem viel anvertraut wurde, bei dem wird viel eingefordert werden.
Jenen Christen wurde viel gegeben: Das Geschenk der neuen Geburt.
Also würde viel von ihnen verlangt. Das war spätestens jetzt allen Beobachtern
(vermutl. alles Wiedergeborene Christen) klar.
Und der Bericht verrät halt auch, dass selbst wiedergeborene Christen nicht vor Sünde gefeit sind.
Warum auch?
Nicht immer kamen die Strafen im direkt nächsten Augenblick.
In Offenbarung 22,11+12 heißt es sogar:
Wer Unrecht tut, mag es weiterhin tun. Wer den Schmutz liebt, mag sich weiter beschmutzen.
Wer aber recht handelt, soll auch weiterhin recht handeln. Und wer heilig ist, soll weiter nach Heiligkeit streben.
12 Gebt acht, ich komme bald, und euren Lohn bringe ich mit. Jeder empfängt das, was seinen Taten entspricht.
Vielleicht gibt Gott auch unserem freien Willen Raum. Damit sich das Gute oder das Schlechte Handeln,
die Beweggründe in unserem Leben eindeutig zeigen kann, es sich heraus stellt wie beständig wir
zum Guten neigen oder auch nicht, deshalb lässt Gott auch Zeit vergehen.
Das wird vielleicht auch am Umgang Gottes mit Pharao deutlich.
Hätte Gott gleich als 1. Plage die Erstgeburt der Ägypter geschlagen, wäre die Sache möglicherweise
gleich beendet gewesen.
Das hätte dann aber Gottes gerechten Zorn eher als blinde Wut aussehen lassen.
So aber, nachdem Gottes große Geduld offenbar wurde, welche Pharao mit Füßen trat,
war klar dass Gottes Zorn absolut gerechtfertigt war.
Schaue ich mir die Offenbarung an so stelle ich fest, dass Gott auch heute noch straft.
Wir haben vielleicht verlernt diese Strafen zu erkennen oder sie gut zu deuten.
Woran meinst Du zu erkennen, ob es sich um eine Strafe Gottes oder ein reines Naturereignis handelt?
LG Beroeer
Re: Tageslese (26) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer
von Burgen am 03.12.2024 08:25
Dienstag
Samuel sprach zu Saul: 1.Samuel 10,6:
Der Geist des HERRN wird über dich kommen;
da wirst du umgewandelt und ein anderer Mensch werden.
Römer 8,16
Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind.
TagesL: Hebräer 10,32-39 fortlL: Jesaja 59,15b-21
Psalm 24 (SCHL) 1-10
3 Wer wird auf den Berg des HERRN steigen?
Und wer wird stehen an seiner heiligen Stätte?
4 Wer unschuldige Hände hat und reinen Herzens ist,
wer seine Seele nicht auf Trug richtet und nicht falsch schwört.
5 Der wird Segen empfangen von dem HERRN und
Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Gemütliches Café
von Cleopatra am 03.12.2024 07:38Guten Morgen,
schaut mal, was ich gestern beim Spaziergang durch den Regen gesehen habe, ich habe es euch mal fotografiert:
Augen auf im Leben mit Gott, er hält ganz viele kleine Freuden für uns bereit
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Der Zorn Gottes, ein Zeichen in unserem heutigen Leben?
von Cleopatra am 03.12.2024 07:32Ja,
und mir wird auch immer mehr klar, wie anders Gottes Zorn ist im Gegensatz zu dem menschlichen Zorn, weil der menschliche Zorn einfach eine Art Wutausbruch ist, in der man sich weniger unter Kontrolle hat, negativ denkt, zum Teil negativ urteilt und wünscht.
Gottes Zorn ist etwas ganz anderes. Und Gottes Zorn ist berechtigt, seine Liebe, seine Langmut, seine Güte sind aber viel intensiver benannt.
Denn in diesem Zorn (auf die Sünde) zeigt er immer wieder die Wege der Buße und warnt vor den Folgen der Sünde.
Aber mir zeigt es eben auch, dass der Maßstab Gottes sich nicht geändert hat, nur weil wir meinen, heute nicht sofort die Strafe tragen zu müssen.
Denn die Strafe muss ja trotzdem getragen werden, stellvertretend tat es Jesus und wer sich mal damit auseinandergesetzt hat, wie schwer und elendig es war, der hat eine Idee davon, wie schlimm Sünde ist.
Und Gott hat sich auch nicht verändert in den Themen, was Gut und was Böse ist.
Deshalb möchte ich das nämlich immer alles weiter ernst nehmen.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Der Zorn Gottes, ein Zeichen in unserem heutigen Leben?
von nusskeks am 02.12.2024 18:11Logos ist super. Ich nutze es sei vielen Jahren. Durch die Indexierung aller Ressourcen "explodieren" die Verknüpfungen quer durch die Bibel geradezu.
Mein Punkt ist, dass der Zorn Gottes, neben all den anderen Wesenzügen und Charaktereigenschaften Gottes, kein Schwerpunkt der Bibel ist. Allen Grund dazu hätte er ja. Nein, der Ewige ist so geduldig und barmherzig, dass es manchmal fast weh tut. Kein Mensch ist so geduldig. Niemand so liebevoll und niemand so gerecht.
Das AT zeigt einen zornigen oder gar rachsüchtigen Gott? Lest das AT bitte. Lest es aufmerksam(er). Der Ewige ist gerecht und er ist Liebe und das in einem Ausmaß, dass für uns Menschen manchmal unverständlich wirkt.
One of Israel
Re: Der Zorn Gottes, ein Zeichen in unserem heutigen Leben?
von Burgen am 02.12.2024 17:00
Hallöchen,
pausenclowns google-Suche führte mich zu der Suche in meinem Progrramm zum Thema oben - Gottes Zorn.
Vielleicht hilft es bei dem weiteren Bedenken des Themas.
In Hos 11,8ff. offenbart Gott den Sieg seines Mitleids über seinen Zorn.
Im NT läßt sich das Thema des Zornes G. bei Jesus nicht nachweisen;
es kommt bei Johannes dem Täufer, Paulus (v. a. 1 Thess u. Röm) u. in der Offb vor.
Die kirchliche Theologie mühte sich von Origenes († 253) bis Thomas von Aquin († 1274), die Gottesvorstellung von negativen Affekten zu reinigen (der Irrlehrer Markion spielte im 2. Jh. den guten Christengott gegen den seinen Affekten ausgelieferten Gott des AT aus).
In der Theologie M. Luthers († 1546) nimmt das Thema des Zornes G. breiten Raum ein, doch läßt Luther Gott selber seinen Zorn am Kreuz ausleiden u. von seiner Liebe besiegt werden.
In der gegenwärtigen Theologie wird darauf hingewiesen, daß der Z. G. der Sünde gilt, daß aber die Sünder unter der Verheißung der göttlichen 🡕Barmherzigkeit stehen u. die Hoffnung haben dürfen, daß das 🡕Gericht nicht von unerbittlich strafender Gerechtigkeit, sondern von Liebe bestimmt ist. 🡕Dieses Zweite ist mit dem ersten unmittelbar Dargestellten auch nicht innerlich verwandt oder ähnlich (so daß es durch einen Vergleich, eine »Metapher«, anschaulich gemacht werden könnte).
(AT Altes oder Erstes Testament ff folgende NT Neues Testament u. und u. und Jh. Jahrhundert AT Altes oder Erstes Testament u. und 🡕 Dieses Zweite ist mit dem ersten unmittelbar Dargestellten auch nicht innerlich verwandt oder ähnlich (so daß es durch einen Vergleich, eine »Metapher«, anschaulich gemacht werden könnte). u. und 🡕 Dieses Zweite ist mit dem ersten unmittelbar Dargestellten auch nicht innerlich verwandt oder ähnlich (so daß es durch einen Vergleich, eine »Metapher«, anschaulich gemacht werden könnte). Herbert Vorgrimler, „Zorn Gottes“, Neues Theologisches Wörterbuch (Freiburg; Basel; Wien: Herder, 2008), 694–695.)
Habe vorhin in Logos "Zorn Gottes" eingegeben und die vielen angezeigten Bibelstellen fast alle gelesen.
Und ganz zum Schluss hängen geblieben in der Offenbarung - bei dem weißen Pferd.
Heute kam aus dem Staunen gar nicht heraus. Will sagen, es ist wirklich sehr lohnend immer wieder mal, bestenfalls ein ganzes Buch, alles neu zu lesen. Die Bibel ist niemals völlig auszuloten, denke mir. Aber sie macht glücklich.
Also trotz der teilweise schweren Bibelverse zum Thema "Gottes Zorn", lässt mich dieses jetzt nicht angstvoll oder zurück. Im Gegenteil. Und baue auf Gottes Treue.
Dabei wird auffallend selten direkt vom Zorn Jesu gesprochen
NT Neue/n/s Testament/s atl. alttestamentlich/e/em/en/er/es Franz Kogler, Hrsg., „Zorn Gottes“, Herders Neues Bibellexikon (Freiburg; Basel; Wien: Herder, 2008), 826.
Paulus verwendet die Begrifflichkeit des göttlichen Zorns als Ausdruck für das göttliche Endgericht.
Aber schon Götzendienst u.a. Kapitalsünden selbst sind Ausdruck dieses Zornes (Röm 1,18–2,8),
wie auch Unbekehrte „Kinder des Zornes“ sind (Eph 2,3).
Wer die Güte Gottes, die zur Umkehr bewegt, missachtet, häuft Zorn auf sich am Tag des Zornes (Röm 2,5); die Doppelung „Zorn und Grimm“ (orgē kai thymos) ist antithetisch zu „ewiges Leben“ aufzufassen (Röm 2,7 f). u.a. und andere/m/n/s, unter anderem/n f folgend/e Franz Kogler, Hrsg., „Zorn Gottes“, Herders Neues Bibellexikon (Freiburg; Basel; Wien: Herder, 2008), 827.
Ist doch letztlich sehr interessant, was alles so in der Bibel enthalten ist und zu sehen, wieviele Menschen allgemein und besonders auf der Suche nach Gottes Gegenwart sind und wohl auch auf sein Eingreifen hoffen.
Gruß
Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)